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  • Rygar - The Legendary Adventure im Gamezone-Test

    Tecmo´s Versuch den 2D Helden Rygar in eine 3D Welt zu portieren ist hervorragend gelungen.

    Rygar goes 3D

    Das Abenteuer des Kriegers Rygar beginnt kurz nach dem Sieg des römischen Reiches über die Ägypter. Ausgerechnet während der Feier bei der Rygar von der Prinzessin Harmonia den Siegeskranz erhalten soll, fallen die Monster der Titanen über die Gesellschaft her. Rygar wird in einen Felsspalt gestoßen und die Prinzessin entführt. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, spricht eine göttliche Stimme zu ihm und übergibt ihm den Diskarmor, ein Kampfgerät direkt aus den Händen der Götter. So bewaffnet beschließt er Rache zu üben und die Prinzessin zu befreien.

    Schon das Intro zu Ryger macht Lust auf mehr und man kann es kaum erwarten den seit dem NES schlummernden Helden endlich durch die erstmalig in 3D gestalteten Welten zu steuern. Bewaffnet ausschließlich mit dem Diskarmor, einem Gerät ähnlich einem großen Jojo das gleichzeitig auch als Schild dient, haben wir eine beträchtliche Anzahl an verschiedensten Schlägen zur Auswahl, da sich das Diskarmor als sehr vielseitig erweist. Je nachdem in welcher Reihenfolge man die beiden Schlagtasten drückt entstehen diverse Moves, die für jede Gelegenheit passen sollten. So kann man das Jojo horizontal und vertikal schleudern, aber auch zielgerichtet nach Vorne, wobei es den meisten Schaden anrichtet. Mit den Schultertasten sind wir in der Lage das Diskarmor als Schild zu benutzen. Im Laufe des Games gewinnen wir zudem allerlei neue Schläge hinzu und - was noch viel wichtiger ist - lernen auch diverse Zaubersprüche anzuwenden, wie die Beschwörung der Höllenhunde. Generell nämlich sind alle Bossgegner und Zauber an die griechische Mythologie angelehnt, wer also im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, dem dürften sie alle bekannt sein.

    Die Gegnerscharen auf die man normalerweise trifft glänzen weniger mit ihrer Intelligenz als vielmehr durch ihr massiges Auftreten. In diesen Situationen artet Rygar immer wieder zu einem Hack'n Slay aus, da man hier auf den Einsatz von Magie fast vollständig verzichten kann. Metzeln ist also angesagt bis das sich nichts mehr rührt. Wesentlich intelligenter und wiederstandsfähiger aber sind die Levelbosse und auch mancher Zwischengegner, die einen mit ihren hinterlistigen Angriffen oft und gerne überraschen. So gibt es z.B. kleine fiese Kerle, die sich ihrer körperlichen Schwäche durchaus bewusst zu sein scheinen, weshalb sie verzweifelt versuchen unseren Helden in den Abgrund zu stoßen, da sie einen direkten Kampf kaum überleben würden. In der Gruppe mit fünf Mitstreitern gelingt ihnen das auch immer wieder. Die Levelbosse hingegen sind durch die Bank gigantische Typen mit einer schier unerschöpflichen Kraftreserve. Ohne gezieltes Vorgehen und das Wissen über ihre schwache Stelle besiegt man gerade noch den Ersten, die weiteren wohl kaum mehr.

    Grafisch hat man bei Tecmo wirklich gute Arbeit geleistet und die wenigen Kritikpunkte sind eher auf die Hardware der PS2 zurückzuführen als auf die Entwickler. So sind die Welten herrlich und liebevoll detailliert erstellt, so schön mitunter, dass es einem fast leid tut alles zerstören zu können bzw. zu müssen, da sich hinter jedem Objekt etwas von der überlebenswichtigen Energie befinden könnte. Eine ebenso gute Figur machen die Charaktere und ihre Animationen, auch wenn man sich vielleicht etwas mehr verschiedene Gegner gewünscht hätte. Allerdings kämpft das Spiel mit mehr oder minder starkem Kanten- und Pixelflimmern und auch die fest positionierten Kameras zeigen nicht immer den idealen Bildausschnitt. Allerdings hat man diesbezüglich schon deutlich schlimmeres auf der PS2 gesehen, so dass man diesen Umstand wohlwollend hinnehmen kann. Denn die gebotenen Texturen wahren ihren hohen Qualitätsstandard bis zum Schluss und erlauben sich auch keine negativen Ausreißer. Schade, dass man dem Game keinen 60 Herz Mode spendiert hat, umso erfreulicher aber, dass man auch die PAL-Balken weggelassen hat, genauso wie es im ganzen Game keinerlei Slowdowns zu geben scheint.

    Die Soundkulisse unterhält mit Kampfgeräuschen die nicht schon nach wenigen Minuten nerven, was sicher auch daran liegt, dass sich dieses je nach Untergrund ändert, und einem wahrlich epischen Soundtrack, der wunderbar zur griechischen Mythologie passt. Einzig die englischen Synchronstimmen wirken manchmal etwas hölzern und sind auch nicht immer ganz lippensynchron umgesetzt worden. Das Game kann übrigens auch auf Deutsch geschaltet werden, dies bezieht sich aber nur auf die Menüs und die Untertitel, gesprochen wird grundsätzlich in Englisch.

    Die Steuerung darf man getrost als gelungen bezeichnen, denn zum einen gibt sie sich sehr intuitiv, ohne Blick ins Handbuch greift man automatisch zur richtigen Taste, und zum anderen hat man nie das Gefühl die Kontrolle über Rygar zu verlieren, denn selbst während längerer Moves reagiert unser Held sofort auf jede Richtungsänderung. Ebenso die verschiedenen Zauber, die man per Tastenkombo auswählt ohne ins Inventory schalten zu müssen.

    Rygar - The Legendary Adventure (PS2)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Wunderbare Präsentation
    herrliche Grafik
    sehr flüssige Wiedergabe
    gelungene Steuerung
    ausgewogener Schwierigkeitsgrad
    hoher Wiederspielwert
    Teilweise starkes Kanten- und Pixelflimmern
    vollautomatische Kamera ohne Eingreifmöglichkeit
  • Rygar - The Legendary Adventure
    Rygar - The Legendary Adventure
    Publisher
    Wanadoo
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    20.01.2000

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989284
Rygar - The Legendary Adventure
Rygar - The Legendary Adventure im Gamezone-Test
Tecmo´s Versuch den 2D Helden Rygar in eine 3D Welt zu portieren ist hervorragend gelungen.
http://www.gamezone.de/Rygar-The-Legendary-Adventure-Spiel-31215/Tests/Rygar-The-Legendary-Adventure-im-Gamezone-Test-989284/
22.05.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/05/5_1_.jpg
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