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  • SOCOM U.S. Navy SEALs: Confrontation - Willkommen im (Klein-)Krieg, Partner... - Leser-Test von PhilCassidy

    Ein schnelles Vorankommen, vierseitige Eckunterstüzung, alle Gebiete vorher fein säuberlich ausgeguckt: Ja..., so oder so ähnlich kann es in einem Shooter ablaufen, wenn man sich nicht grade in die Action stürzen, sondern lieber alles schön auf seine Mitmenschen setzt und mit denen möglichst unauffällig in die gegnerische Basis gelangt und dort, die Geiseln auf dem gleichen Weg, wie hergekommen, wegschleppt um sie dann in Sicherheit zu evakuieren. Wer solche Spiele liebt der braucht einfach auch mal was individuelles um sich seine Zeit zu vertreiben. Aber wo kriegt man so schnell einen Taktik Shooter her? Auf Sonys Playstation 3 ist dies kein Problem, denn der Publisher brachte im ersten Quartal 09 ein Spiel heraus, was genau die Wünsche solcher Liebhaber erfüllen soll. Doch wie soll man taktieren? Etwa wenn man den Gegner anrempelt um somit zu sagen, dass dieser einem folgen soll...wohl kaum. Socom: Confrontation setzt dabei auf diesen Schwerpunkt und versucht mit, einer gar nicht mal so Geistesabwegigen Idee, Kommunikation und Absprache ins Spiel zu bringen. Ob es geklappt hat, lest ihr im folgenden Review.

    Zu Beginn braucht das Spiel erst einmal eine frische Neuinstallation, wobei hier 15 Minuten gar nicht mal so schlecht geschätzt sind. Wer also diese Viertelstunde warten kann, der wird danach sofort in den Genuss gebracht.
    Nach der langwierigen Installation kann es auch schon losgehen; da leider kein Trailer oder Vorspann erscheint, gelangt man somit zum Hauptmenü. Durch das drücken der Start Taste wird man erst einmal verbunden und danach wird man gebeten, ob die im erschienen Text vorhandene Uhrzeit richtig ist. Nachdem auch dies erledigt ist, kommt man dann zum Spielmenü.
    Ins Auge fallen hier, die Zwei großen Figuren: Einmal ein Soldat der Kommando Einheit und einmal ein "Rebell" der Söldnereinheit. Direkt daneben fallen einen dann die Statistiken zum Spiel und des eigenen Namens auf; hat man zum Beispiel einen bestimmten Rang, so wird der hier auch ohne Umwege angezeigt, sowie die Trefferquote, die Siegesquote oder aber auch die Gesamtspielzeit.

    Das Spielmenü bietet die Menüpunkte: Schnelles Spiel, Briefing, Arsenal, Community, Rekorde und Meine Turniere sowie einen Kalender und die Optionen.
    Im schnellen Spiel werden sie sofort in ein beliebiges Spiel gebracht, welches sie aber noch individualisieren können, indem sie die dortigen Optionen ihren Wünschen anpassen. Briefing bringt sie zu den Infos ihres erstellten, sowie zu den "Servern" eines jeden Kontinentes bzw. Landes. Dort können sie ihre Suche speziell machen. Wollen sie also spezifisch nach Deutschen Spielern suchen, so sollten sie die Liste runter rattern bis sie zu Europa kommen. Dort können sie dann einem Spiel beitreten und oft recht sicher sein das es Deutsche Spieler sind. Unter Community können sie beispielsweise Nachrichten anschauen, die sie erhalten haben. Der Punkt: Rekorde zeigt ihnen wie weit sie von einer Trophäe entfernt sind. Hier wird erst einmal der Trophäenwert, der Name und dann die dazu gehörigen Bedingungen angezeigt, welche mit einem Prozentsatz versehen ist, der ihnen zeigt, wie viel sie noch von der Bedingung für die "Trophi" brauchen.
    Unter Turniere können sie die Turnier einsehen, die vom Spiel ausgestartet werden. Außerdem dürfen sie auch an diesen Teilhaben, falls sie aber auch im Richtigen Zeitpunkt diesen Menüpunkt aufrufen.

    Socom: Confrontation bietet einen gar nicht mal so schlechten Editor für die eigene Spielfigur, die sie im Spiel nutzen. Sie können hier die Gesichter aus einem Roster auswählen, der Figur eine stylische Mütze verpassen oder aber auch ihrem Söldner ein Tuch um den Kopf wickeln, damit er vermummt ist. Wenn sie noch festlegen wollen, wie detailliert ihr eigener Soldat aussehen soll, dann ist dies kein Problem: Verpassen sie ihm eine Narbe, ein Nachsichtgerät oder aber auch einfach ein Headset.
    Sowohl das Aussehen als auch die Rüstung bzw. Waffenarsenale lassen sich hier für ihren Soldaten konfigurieren. Wollen sie mit einem Scharfschützengewehr den Gegner unerkannt eines zwischen die Augen o.a. verpassen, dann nehmen sie diese Waffe auch; Denn: Sie sollen ihren späteren Team mit ihren Fähigkeiten eine Stütze sein.
    Um ihren Figuren etwas anderes an Rüstungen verpassen wollen, dann tun sie dies am besten auch sofort. Sie können zwischen Bein und Oberkörperschutz auswählen, dann haben sie noch die Auswahl zwischen schwere klobiger Rüstung, die sie natürlich langsamer aber auch sicherer macht, oder wollen sie die mittlere bis leichte Rüstung um ihren Gegner mit ihrer Schnelligkeit falls dies Möglich ist zu entkommen oder eins "reinzuwürgen".

    Ein Spiel bei Socom: Confrontation läuft wie folgendes ab: Sie werden erst einmal einem Team zu gewiesen, welches sie mit der Viereck Taste auch wechseln können, falls dies grad die Situation verlangt oder sie auf der anderen Seite besser klarkommen. Mit der Select Taste können sie noch die Infos zum laufenden Spiel einblenden: Ob das Spiel die Wiederbelebung unterstützt oder welche Art von Modi es hat.
    Nachdem alle Start gedrückt haben, erscheint ein Häkchen neben dem ID Namen um anzuzeigen, dass man bereit ist. Das Spiel legt dann auch nach ein paar Sekunden los. Nachdem dann der Ladebildschirm verschwunden ist, fängt das Spiel auch schon an. In der Haut ihres Soldaten stehen sie nun da und dürfen sich mit ihrem Team aufmachen. Im Beispiel wäre der folgenden Modi ein einfaches Stürmen Match 16 vs. 16 Spieler. Hierdürfen sie nach Herzenslust schießen, aber dies sollte möglichst bei ihren Gegner der Fall sein. Wenn sie Mitläufer seien wollen, dann folgen sie einer bestimmten Person, geben sie ihr Feuerschutz von Hinten und sichern sie das abgelaufene Gelände lieber noch einmal zur Sicherheit. Ihre Partner erkennen sie am ID Namen und der bläulichen Route über deren Namen, die zeigt, wo sich ihre Kollegen aufhalten.

    Ihre Gegner sind allerdings nicht markiert, was es also umso schwerer macht diese ausfindig zu machen. Sie sollten also immer auf Bewegungen achten und halt, wie der "Typ" den sie sehen aussieht: Denn ein Kommando Soldat unterscheidet sich immer zwischen einem Rebellen der Söldnereinheit.
    Um möglichst "taktisch" vorzugehen, laufen sie am besten immer kurz nach vorne zur nächsten Brigade etwa um dann kurz anzuhalten und für einen kurzen Moment die Gegend zu betrachten. Das Problem bei einem 16 vs. 16 Match ist, dass es kaum mal eine ruhige Minute gibt, die mal nicht von Pistolenschüssen gedämpft wird. Wissen sie aber wo der Gegner immer so rumläuft, dann gehen sie an die Wand zu dem Ort schauend, wo sie meinen, dass da der Gegner kommen wird und "lünkern" sie einfach um die Ecke. Das Beste daran ist, dass der Gegner sie dann nicht zu sehen vermag, wenn er nicht vorsichtig umherstreift und das sie dann auch gleichzeitig noch schießen können. Wenn sie einen Gegner beispielsweise dabei gesehen haben, wie er sich in einer kleinen Türschwelle versteckt hat, dann werfen sie am besten eine Granate um den Gegner auszuräuchern. Tötungen eines jeden werden dann immer am oberen linken Bildschirm angezeigt.

    Nutzen sie immer die Umgebung zu ihrem Vorteil: Befinden sie sich jetzt beispielsweise in einerm Hafen mit Containern und der Gegner hat sie gesehen und sie wissen, dass er sie auch verfolgt, dann laufen sie einfach immer zwischen den Containern hin und her, von einem zum anderem. Haben sie Glück und sie haben ihren Gegner nun im Visier und er sieht sie nicht, dann schießen sie einfach bis er regungslos am Boden liegt. Wer es ein bisschen "lustiger" machen will, der kann auf seinem Gegner noch herumtanzen.
    Das Headset spielt eine durchaus wichtige Rolle in Socom: Confrontation. Allerdings ist es nur hilfreich, wenn sie in einer kleinen 8er oder kleineren Gruppe unterwegs sind. So haben sie immer sicherlich einen Zuhörer. Ob er sie aber auch verstehen will, dass sei dahingestellt.
    Am meisten Spaß macht es natürlich, wenn man mit Spielfreudigen Spielern aus dem eigenen Land spielen will. So verstehen sie alles, falls diese auch ein Headset haben, und werden sicherlich auch einige Mitläufer finden, denen sie dann sagen, was sie machen sollen; vielleicht machen sie es ja sogar.

    Grafisch ist Socom: Confrontation ein durchaus gut aussehendes Spiel. Ihre Figuren sind detailliert und auch ihr Gegner wird sauber dargestellt. Sollten sie ihren Soldaten individuell gestaltet haben, so sieht man dies auf dem Schlachtfeld auch, denn es fällt auf, wenn einer einen Raketenwerfer mitschleppt. Die Karten, von denen allerdings nur wenige vorhanden sind, sehen respektabel aus. Die Umgebungen wirken immer wie von Kriegen oder Straßenschlachten geprägt, sodass Feeling aufkommt. Auch gut: Sehen sie mal eine Ratte, die auf dem Boden vor sich hin wuselt, so schießen sie mal drauf und sie "zerplatzt". Auch Steine, die in Bewegung gekommen sind, sehen gut aus. Sollten sie mal auf ein Fahrzeug schießen, so explodiert es nach einiger Zeit in einer Explosion die ungewöhnlich, fast vielleicht schon, realistisch aussieht.

    Der Sound des Spiels ist insgesamt gelungen. Synchronsprecher gibt es, bis auf die Einsatzleiterin keine, was bei einem reinen Online 3rd Person Shooter sicherlich nicht verwunderlich ist. Die Musik die im Hintergrund zu hören ist, hört sich immer ein wenig dramatisch an und auch etwas in Richtung östlich. Dann gibt es noch die zahlreichen SFX-Geräusche, welche sich wirklich immer gut anhören. Sei es das Explodieren eines Wagens, die Schüsse einer Waffe oder das trampeln der Füße der Soldaten ist, diese hören sich einfach gut an.
    Die Steuerung ist für Anfänger anfangs sicherlich nicht die leichteste, nach ein paar Matches ist man dann aber sicherlich schon ein wenig sicheres, was das Handling angeht. Die Menüs reagieren präzise, die Schüsse fallen sofort aber ein paar Bewegungen kommen etwas leicht verzögert rüber. Da sie ihren Soldaten so gut wie immer im Blick haben, dürfen sie, um ein bisschen Ego Shooter Feeling reinzubringen, ran Zoomen; das Problem: Sie werden spürbar langsamer und haben weniger Reflexe - etwas dürftig also.

    Fazit: Socom: Confrontation ist genau das richtige für Shooter Fans, die es Online mal allen zeigen wollen. Da das Spiel auch etwas Taktik mit sich bringt, macht es den gesamten Spielfluss etwas komplexer. Anfänger müssen Anfangs nur Angst vor sich selbst haben, da die Steuerung erst einmal in Haut und Knochen über gehen muss. Grafisch ist das Spiel wirklich passen, nicht zu schlecht und auch nicht verwaschen. Der Sound klingt in vielerlei Hinsicht realistisch und nachvollziehbar.
    Wer im Spiel etwas sucht, was man Offline tun kann, der wird enttäuscht: Das Spiel bleibt ein Reiner Online Shooter egal, wie man es dreht. Spielerisch ist das Spiel auch gelungen, dennoch kann es mal zu Abweichungen, wenn man mal ohne Grund von Teammitgliedern erschossen wird, kommen; dies passiert aber nur selten.
    Wer einfach mal wieder was anspruchsvolles sucht, der wird mit Socom: Confrontation sicherlich zufrieden sein. Online Spieler greifen daher beherzt zu, wobei Offline Spieler sich anderes angebotene suchen. Insgesamt eine Sehr Gute Erlebnis Bereicherung, die auch ungewöhnlich oft stabil läuft.

    Negative Aspekte:
    Anfänger sind zu Beginn überfordert, wenig Maps (welche mit einem Zusatpaket (10€)erweitert werden können), kein Offline spielen möglich

    Positive Aspekte:
    gute Grafik, komplexe Steuerung, passender Sound, zwei (mit Zusatzpaket 3) Klassen - die sich individuell gestalten lassen, viele Spielmodi, Headset

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    SOCOM U.S. Navy SEALs: Confrontation

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    8.6
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • SOCOM U.S. Navy SEALs: Confrontation
    SOCOM U.S. Navy SEALs: Confrontation
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Slant Six Games
    Release
    1. Quartal 2009
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SOCOM U.S. Navy SEALs: Confrontation
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04.04.2010
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