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  • SOCOM: U.S. Navy Seals im Gamezone-Test

    Mit Socom können nun auch PS2 only Zocker über das Internet miteinander Spielen.

    Bravo gehe zu Alpha

    Ego- und 3rd-Person-Shooter mit militärischem Hintergrund sind aus der heutigen Videospielszene nicht mehr wegzudenken. Umso nötiger wird es, dass sich neue Titel auch Neues einfallen lassen, kann man doch nicht bis in alle Ewigkeit das Counterstrike-Thema verwursten. Bei "Socom - Navy Seals" sind das zwei Dinge, die das ansonsten recht durchschnittliche Spiel zu etwas Besonderem machen. Zum einen das mitgelieferte Headset, welches dazu dient im Offline-Mode seine Mannen zu befehligen und im Online-Mode zur Kommunikation mit den Mitspielern dient, und zum anderen die Unterstützung des optional erhältlichen Breitband-Adapters der das Online-Zocken mit der PS2 erst möglich macht. Doch wenden wir uns zuerst dem Offline-Mode zu:

    Mit einem vier Mann starkem Team der Navy Seals haben wir in der 3rd-Person Perspektive die etwas über 10 Missionen zu bestehen. Dabei schlüpfen wir allerdings nur in die Person eines einzigen Kämpfers und befehligen die Anderen, welche in die Lanzen Alpha und Bravo aufgeteilt sind, per Headset und Handbewegungen. Ein Wechsel des Charakters, wie wir es aus anderen Spielen kennen, ist also nicht möglich. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf die Mitstreiter möglichst gut zu platzieren, damit sie uns bei unseren Aufgaben den Rücken freihalten können. Die Spracherkennung funktioniert erstaunlich gut und veranlasst die CPU-Soldaten den Befehl zu Bestätigen und auszuführen. Da man die Funksprüche ausschließlich über das Headset wahrnimmt während aus den Lautsprechern der restliche Sound dringt, entsteht eine sehr reale Stimmung die ihresgleichen sucht. Leider verhalten sich die eigenen Mannen genauso wie die Gegner recht dumm und es ist schon fast leichtsinnig sich auf sie zu verlassen, da sie eine gewisse Scheu besitzen zu scheinen die eigenen Waffen einzusetzen. Lieber verbarrikadieren sie sich irgendwo und warten darauf den feind mit dem Messer oder Gewehrkolben niederzustrecken. In einem Satz ausgedrückt: Die KI lässt auf beiden Seiten sehr zu wünschen übrig, was einem so manchen Einsatz versaut, wenn zum Beispiel ein Teammitglied vermeint neben der gleich explodierenden Bombe überleben zu können. Da ein Level, wie es inzwischen fast schon zum Standard geworden ist, nur beim erfolgreichen Beenden gespeichert wird, erlebt man so manche Mission unfreiwillig ein zweites Mal.

    Dafür kann man sich über das Leveldesign und die gebotene Grafik um Grunde nicht beschweren, denn die Maps sind offensichtlich mit viel Verstand erstellt worden und bieten viele taktische Möglichkeiten, genauso wie die Grafik, die zwar nicht das technisch machbare darstellt, bei genauerem Hinsehen aber genügend Details parat hält, was man an den durch die Bank verschiedenen Häusern, Gebäuden und Geräten erkennen kann. Sehr gut gelungen sind die Animationen der Akteure, welche vom Waffengebrauch bis zur Gestik recht umfangreich ausfielen.

    Die Soundkulisse erfüllt ihren Zweck ebenfalls sehr gut und beschallt uns mit markigen Waffengeräuschen, einer dezent eingesetzten orchestralen Hintergrundmusik und einer annehmbaren deutschen Synchronisation. Freilich darf man keine cineastische Inszenierung dieser erwarten, welche besonders im Multiplayer-Game sowieso untergehen würde.

    Womit wir beim spannendsten teil des Tests wären, dem Multiplayer-Part. Haben wir noch kein anderes MP-Game per Ethernet-Adapter eingerichtet, wie z.B. Twisted Metal Black, befindet sich auch noch keine Konfigurationsdatei auf der Memcard und wir müssen erst einmal die grundlegenden Einstellungen für den Zugang ins Internet einrichten. Diese gestaltet sich je nach verfügbarem Internetanschluss von recht einfach bis für Netzwerk-Laien unmöglich. Steht uns nämlich ein bereits funktionierender und ins Netz eingebundener Hub oder Switch mit dahinterliegendem DNS-Server zur Verfügung, genügt es das mit dem Netzwerkadapter mitgelieferte Netzwerkkabel einzustecken und in der Konfiguration alles auf Automatik zu belassen. Wer hingegen direkt mit einem DSL-Modem connectet braucht ein spezielles Crossover-Kabel und muss in der Konfiguration die vom Provider mitgeteilten Zugangsdaten eingeben und evtl. auch noch zusätzliche Angaben zur Netzkonfiguration machen. Dies unterscheidet sich stark vom gewählten Provider und kann Videospieler ohne Netzkenntnisse vor unlösbare Probleme stellen. So stolpert Mancher schon über die kryptische Zusammenstellung des Usernamens bei T-Online, welcher sich aus diversen Kennungen, Suffixes und Anhängen zusammensetzt.
    Haben wir diese Hürde aber genommen funktioniert alles Weitere praktisch problemlos und der Online-Spaß kann beginnen. Nachdem sich die PS2 am Server angemeldet hat können wir in eines der bestehenden Spiele einsteigen oder ein eigenes Erstellen. Dabei ist es grundsätzlich immer so, dass man beim ableben der eigenen Figur als Geist im Spiel verbleibt und bis zum Ende das Geschehen miterleben kann. Für ungeübte Spieler kann das schon zu einer Geduldsprobe werden, wenn man bereits nach 15 Sekunden Spiel erschossen wird und wieder auf den Neustart des Levels warten muss. Nach einigen missglückten versuchen aber hat man sich aber meist eingelebt oder eine Crew gefunden die auf der eigenen Erfahrungsstufe spielt. Zur Kommunikation zwischen den Teammitgliedern dient bereits erwähntes Headset, welches den Vorteil mit sich bringt die Hände am Pad belassen zu können und natürlich wesentlich exakter miteinander Sprechen zu können, statt nur die wenigen vorgefertigten Befehle zur Auswahl zu haben. Allerdings hängt die Sprachqualität stark von der aktuellen Verbindungsqualität ab und mitunter kann man die Mitspieler kaum mehr verstehen, so weit wird die Sprache heruntergesampelt wenn die Übertragungsgeschwindigkeit eines Mitspielers sinkt. Dank der fehlenden Möglichkeit einer Sprachauswahl ist es auch sehr schwierig ein komplettes Team aus Landsleuten zu bilden, was eine genaue vorherige Absprache mit Spielmodi und Zeit verlangt.
    Das Gameplay selbst allerdings entwickelt mit der Zeit richtiges Counterstrike Niveau und macht mächtig Fun, mehr auf alle Fälle als der Offline-Mode, der es alleine nicht mit der Konkurrenz aufnehmen könnte.

    Bleibt noch ein Wort zum mitgelieferten Headset zu verlieren, welches man übrigens nicht benutzen muss, da die Funksprüche bei ausgestecktem Headset-Interface über die Lautsprecher ausgegeben werden. Dieses wird an einen der beiden freien USB-Ports angesteckt uns besitzt ein angenehm langes Kabel und kann zur Not auch mit einem USB-Kabel verlängert werden. Das Headset selbst besitzt nur eine einzige Muschel und ist, man verzeihe mir den Ausdruck, schon sehr filigran ausgefallen. Dafür genügt die Tonqualität für eine verständliche Sprachausgabe und auch das Mikrofon verrichtet seine Aufgabe ohne Probleme.

    SOCOM: U.S. Navy Seals (PS2)

    Singleplayer
    7,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gelungenes Online-Gaming
    hervorragende Spracherkennung per Headset
    taktisch ausgereifte Maps
    Sehr schwache KI im Offline-Mode welche das gewünschte Teamplay fast wirkungslos werden lässt
  • SOCOM: U.S. Navy Seals
    SOCOM: U.S. Navy Seals
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Zipper Interactive
    Release
    11.06.2003

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SOCOM: U.S. Navy Seals
SOCOM: U.S. Navy Seals im Gamezone-Test
Mit Socom können nun auch PS2 only Zocker über das Internet miteinander Spielen.
http://www.gamezone.de/SOCOM-US-Navy-Seals-Spiel-33665/Tests/SOCOM-US-Navy-Seals-im-Gamezone-Test-989333/
24.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/06/13_02.jpg
tests