Großartiger Snowboard-Reboot mit enormen Umfang aber leider auch massiven Schwächen im Multiplayer.
SSX
Sicher, EA hat einen sinnvollen Multiplayer-Mode eingebaut - man kann an einer sogenannten Herausforderung teilnehmen, die man als Spieler selbst ausloben kann, oder an einem von der Serverautomatik veranstaltetem Event teilnehmen - fährt dann dort aber leider nur gegen die Ghosts (Aufzeichnungen früherer Abfahrten) seiner Mitspieler. Das ist eine Beinahe-Multiplayer-Erfahrung, aber eben wirklich nur beinahe. Keine Unterhaltungen über Headset, kein direkter Vergleich der Skills vor einem TV-Schirm, kein gemeinsamer Jubel, wenn ein Freund wieder einen Highscore geknackt hat - für uns fehlt gewissermassen ein gewichtiges Stück der Seele der alten, kompetiven SSX-Games. Implementiert haben sie dafür die Möglichkeit, ingame-Credits gegen echtes Geld zu kaufen. Falsche Prioritäten, Electronic Arts, sehr schade.
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Der neue Multiplayer-Modus wird durch das Feature sogenannter GPS-Marken, die man für andere Spieler verstecken (und damit auch Spiel-Credits) sammeln kann, gewürzt. Der Eintritt in die Server-Events kostet Startgelder, die gesammelt und an den Gewinner des Wettbewerbs ausgeschüttet werden. Das macht alles schon viel Spaß und birgt eine Menge Langzeitmotivation für SSX-Käufer, die die Berge im Singpleplayer schon ausgiebig bereist haben.
