Zuletzt kam die Diskussion auf, in der es darum ging, ob Konsolen die Verwendung von Gebrauchtsspielen blockieren sollten. Jameson Durall, ein Entwickler bei Volition, war zum Beispiel Fan einer solchen Maßnahme, CD Projekt ist dagegen. Matthew Karch, der CEO von Saber Interactive (Inversion und Halo: Combat Evolved Anniversary), hat sich jetzt gegen eine Sperre für Gebrauchtspiele ausgesprochen.
Laut ihm wäre dies ein falscher Schritt, während er gut nachvollziehen kann, aus welchen Gründen der Gebrauchtmarkt für die Spieler wichtig ist. "So lange Spiele auf einem physischen Medium vertrieben werden, sollten Spieler das Recht haben, sie zu kaufen und zu verkaufen," so Matthew Karch. Wer 60 US-Dollar für ein Retail-Spiel zahlt, sollte nicht dazu gezwungen werden, es zu behalten, wenn man es zum Beispiel nicht mag.
Bei Download-Spielen, die um die 15 US-Dollar kosten, sehe es aber schon etwas anders aus. Hier sei es weniger schmerzhaft, einen solchen Titel zu behalten. Zudem heißt es, dass man durchaus ein Vollpreisspiel für 30 US-Dollar als Download anbieten könnte, da bei einem 60-Dollar-Spiel im Handel rund 30 US-Dollar davon nur "Müll" seien, um es in die Geschäfte zu bringen. Durch den digitalen Vertrieb ließen sich die Kosten also senken. So könnte man bei Inversion den Single- oder Multiplayer für jeweils 15 USD verkaufen, oder beides zusammen für eben 30 Dollar.
Quelle: www.computerandvideogames.com







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