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  • Salammbo: Mehr als nur 5,6 :) - Leser-Test von agony

    Salammbo: Mehr als nur 5,6 :) - Leser-Test von agony Heutzutage stellt das Spiel Myst einen Spieleklassiker dar, der sich weltweit millionenfach verkaufen konnte. Abgesehen von einigen Myst-Nachfolgern erhielt der Freund solcher Adventure-Spiele kaum Alternativen und auch nach einigen Jahren sollte sich an dieser Situation kaum etwas ändern. Vielleicht liegt es an dem etwas ungewöhnlichen Spielprinzip oder an dem fehlenden Interesse, was zu Zeiten von Interaktivität und actionreichen Titeln wahrscheinlich auch verständlich ist. Denn durch fantasiereiche aber leblose Landschaften zu wandern, unzählige logische oder weniger nachvollziehbare Rätsel zu lösen und selten einmal mit Charakteren zu reden, ist sicherlich nicht jedermanns Sache, denn hier sind Überlegung und Ruhe gefragt. Doch plötzlich erscheint Salammbo von The Adventure Company, eines der größten amerikanischen Adventure-Entwicklern und versucht, mit diesem Titel das klassisch gute Spielprinzip wieder zu etablieren. Ob es gelungen ist, wieder einmal eine unbeschreibliche Fusion aus Mysterium und Rätseln zu kombinieren, erfahrt ihr in diesem Test.

    Schon beim Auspacken von Salammbo wird klar, dass es sich hier um etwas Außergewöhnliches handelt. Die aufwendig gestaltete Packung in Anlehnung an die Comicversion des Zeichners Philippe Druillet, spornt die Erwartungen an die Gamegrafik an. Wurde bei der Gestaltung der Figuren und den Hintergründen auch so viel Wert gelegt, wie bei der äußeren Hülle?
    Die ursprünglichen Inspirationen für das Klick-Adventure Salammbo, liegen in vier verschiedenen Jahrhunderten. 300 v. Chr. steht Karthago in einem "unsühnbaren Krieg" Söldnern gegenüber. Hier tauchen die Figuren Spendius und Matho zum ersten Mal auf. Lange Zeit später widmet sich dann der großartige Schriftsteller Gustave Flaubert diesen Ereignissen und entwirft eine Person, die ihren Namen seinem gleichnamigen Roman Salammbo verleiht. Eine Jungfrau Karthagos, deren Schönheit Matho beeindruckt.
    Im 20. Jahrhundert veröffentlicht Philippe Druillet Comics über die eben Erwähnte. Und nun tauchen die Figuren aus dem kargen Schatten ihres Daseins auf und füllen dieses interessante Abenteuerspiel.

    Man schlüpft in die Rolle des Spendius, der ein Sklave im antiken Karthago 264 v. Chr. ist, und wird beim Fluchtversuch von Salammbo entdeckt. Sie ist die schönste Tochter der Stadt und schlägt Spendius einen Handel vor. Sie verrät nicht seine Flucht, dafür muss er ihr einen Gefallen tun. Salammbo ist in Matho, den Anführer der Söldner, verliebt und diesem soll nun eine Botschaft bestehend aus einer kleinen Figur überbracht werden.
    Das Abenteuer beginnt. Kann man den Lauf der Geschichte ändern?

    Hat man sich durch den Menubildschirm geklickt, der Spiel laden oder speichern, Optionen, laufendes Spiel fortsetzen oder Spiel verlassen enthält, gelangt man nach einem sehr atmosphärischen Intro mit schönen Bildern direkt in das Geschehen.
    Als Spendius findet man sich in einem Lochverlies wieder und muss nun versuchen, mittels Knochengelager aus diesem zu entkommen. Gleich zu Beginn werden hier die kleinen grauen Zellen gefordert, doch die First-Person Perspektive gewährt dem Spieler genügend Umsicht, um so alle benötigten Items zu entdecken.
    Möchte der Spieler ein Gespräch führen, so erscheint auf dem Monitor eine Auswahl möglicher Antworten. Klickt man auf eine von ihnen, wird der Dialog fortgesetzt.
    Stellt der Cursor eine bewegende Kralle dar, gilt es ein Objekt zu ergreifen. Tut man dies, verwandelt sich der Mauszeiger in eine Art Schlüsselbund. Hält man einen Gegenstand in der Hand, z. B. einen Schlüssel und möchte mit ihm eine Tür aufschließen, so erscheint um das Objekt der Verwenden-Cursor. Im rechten unteren Bildschirmrand wird ein Menufeld eingeblendet, in dem sich die Optionen Inventar, Karte, eigene Person, Journal oder Hauptmenu befinden. Die Inventaranzeige, welche sich durch Klicken der rechten Maustaste aufzeigt, enthält all die gesammelten Objekte, möchte man eines von ihnen nutzen, so geschieht dies mit der linken Taste. Auch das Logbuch ist sehr wichtig, denn es stellt alle wichtigen Ereignisse dar und informiert mit Hinweisen zur Lösung eines der zahlreichen Rätsel.
    Neben den bekannteren geheimnisvollen Aufgaben, wie gleich zu Beginn das Knochenaufhäufen, um aus dem Kerker zu fliehen, werden auch Quests geboten, welche unter einem bestimmten Zeitlimit zu lösen sind. Sie werden durch einen farbigen Balken an der Bildschirmseite markiert. Auch kleine Minispiele, wie das Treffen einer Zielscheibe im Kampf gegen den Söldneranführer Matho, sind natürlich integriert worden. Für Taktikfreunde werden kleine Szenarien geboten, in denen man beispielsweise eigene Truppen strategisch vorteilhaft auf dem Spielfeld platzieren soll. Die Gefechte übernimmt dann der Computergegner.

  • Salammbo
    Salammbo
    Publisher
    Flashpoint AG (DE)
    Developer
    Cryo Entertainment (FR)
    Release
    16.06.2003
    Leserwertung
     
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Salammbo
Salammbo: Mehr als nur 5,6 :) - Leser-Test von agony
http://www.gamezone.de/Salammbo-Spiel-31361/Lesertests/Salammbo-Mehr-als-nur-5-6-Leser-Test-von-agony-998324/
26.05.2003
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