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  • Samurai Jack: The Shadow of Aku im Gamezone-Test

    Samurai Jack bezaubert auch auf der Konsole mit seinem umwerfendem Charme und den lockeren Sprüchen.

    Hi, i am Jack the Samurai

    Mit Samurai Jack, welches bei uns in Europa zuerst für den Gamecube released wurde, die PS2 folgte einige Tage später, steht uns eine astreine Versoftung des Samurai Jack Cartoons ins Haus. Für alle die Jack noch nicht kennen: Es handelt sich dabei um einen Samurai, einen recht freundlichen sogar, der gegen seinen Widersacher den bösen Zauberer Aku antreten muss. Dies deswegen, weil ihn besagter Zauberer in seiner Bosheit Tausende Jahre in die Zukunft geschickt hat. Dort gilt es nun nicht nur den Bösewicht zu bezwingen, sondern wieder einen Weg zurück in die Vergangenheit zu finden, wo er eigentlich beheimatet ist.

    Vom Gameplay her stellt Samurai Jack einen ganz klassischen Plattformer dar in gewohnter Bauweise. Es gibt mehrere Zentrallevel, meist die Dörfer die wir vom Joch des Aku befreien müssen, von denen aus die Wege in die einzelnen Unterlevel führen. Meist muss man sie in bestimmter Reihenfolge abklappern um Zugang zum jeweils nächsten Leveleingang zu erhalten. Wie man es bei einem Spiel dieser Machart erwarten kann gibt es allerlei Dinge zu sammeln, welche dann bei entsprechender Zahl irgendwelche Goodies freischalten, sowie die Möglichkeit unseren Jack aufzupowern, wozu es diverse Waffen und Schilde in Form von Kampfanzügen gibt. Sehr schön gelungen ist dabei die Gesundheitsanzeige unseres Helden, der dafür keinen Balken braucht, sondern einfach immer mehr seiner Rüstung verliert. Zuerst hat er keinen Hut mehr auf, dann verliert er seinen Schulterpanzer und schließlich steht es sogar mit nacktem Oberkörper dar, bevor er sein virtuelles Leben aushaucht. An dieser Stelle ist das Spiel aber so fair uns nicht am Anfang des Levels abzusetzen oder bereits erledigte Monster erneut begegnen zu müssen, man wird einfach beim letzten Checkpoint wieder ins Spiel gesetzt, die sich meist direkt vor gefährlichen Stellen befinden. Besonders an den Hüpfstellen ist man darüber recht froh, denn Jack besitzt die unangenehme Eigenschaft immer noch einen Schritt nachsetzen zu wollen, obwohl wir den Stick bereits losgelassen haben. Dafür ist er im Kampf umso geschickter, was uns die Sache wesentlich erleichtert, denn praktisch jeder Schlag von Jack, genauso wie die Wurfsterne und sein Pfeil und Bogen treffen praktisch immer ihr Ziel, ohne sich besonders anstrengen zu müssen. Selbstverständlich beherrscht er auch den Doppelsprung und kann sogar in der Luft noch zuschlagen. Hinter den sogenannten Kombos aber verstecken sich keine richtigen Kombos wie wir sie aus diversen BeatémUps her kennen, sondern lediglich ein spezieller Schlag den wir auslösen können wenn wir die Schlagtaste im richtigen Moment ein zweites Mal drücken. Dazu gibt es noch einige Spezialattacken zu erspielen, wie die Samurai-Fassrolle, ein idealer Move um alle umstehenden Feinde umzuschmeißen. Auch dieser trifft praktisch immer und geht nie ins leere. Diesem spielerfreundlichem Kampfsystem haben wir es zu verdanken, dass der Schwierigkeitsgrad von Samurai Jack nicht der höchste ist, weswegen sich das Game auch für die jüngeren Spieler sowie Einsteiger ins Genre bestens eignet.

    Dies liegt auch an der verwendeten Grafik, die sich zwar in erster Linie an der Cartoonvorlage orientiert, durch ihr allgemein einfaches Erscheinungsbild aber auch nichts vor uns versteckt oder unkenntlich macht. Praktisch immer ist auf Anhieb zu erkennen ob es noch etwas einzusammeln oder zu erledigen gilt, da man die Gegenstände schon von weitem erkennen kann. Trotzdem darf man nicht unerwähnt lassen, dass die Level an mancher Stelle etwas karg aussehen, was mitunter sogar lustig sein kann, wenn man beispielsweise den einzigen Grashalm auf einer großen Wiese entdeckt. Was haben sich die Grafiker denn dabei gedacht einen einzigen Grashalm zu pflanzen? Wollte man damit zeigen was möglich wäre oder war das etwa Absicht, denn so minimalistisch ein Grashalm auch ist, wenn er als Einziger auf der Wiese steht fällt er ziemlich auf.
    Ansonsten jedoch glänzt die Grafik eher wegen ihrer kontraststarken Farben und den einfarbigen Flächen, sowie der recht einfachem Geometrie. Runde Sachen bekommen wir kaum geboten, meist ist alles recht eckig und mit großen Polygonen versehen.
    Eine Besonderheit von Jack ist es sich in den ZEN-Mode versetzen zu können, wohinter sich nichts anderes als eine extreme Zeitlupe verbirgt. Diese dient dazu um Gegner bezwingen zu können welche ihre Achillesferse auf der Rückseite besitzen, die sie selbstverständlich immer von uns wegdrehen. Im ZEN-Mode hingegen bewegen sie sich so langsam, dass wir einfach hinter sie laufen und an ihrer verwundbaren Stelle treffen können. Visualisiert wird dieser Mode mit einer Art Cinemascope, das Bild wird also von Oben und Unten gestaucht, so dass der Eindruck entsteht einen Kinofilm im Breitbild zu sehen. Um diesen von den normalen Cutscenes unterscheiden zu können, hat man den Cutscenes noch weniger Platz gelassen, so dass nur noch ein Sehschlitz in die Sega-Welt übrig geblieben ist. Dieser ist aber schon superklein und belegt nicht einmal ein Drittel des sichtbaren Bildes.

    Dafür legt sich die Soundkulisse umso mehr ins Zeug und beschallt uns mit ziemlich abgehobenen Klängen, mitunter schon psychedelisch zu nennen, da sich auch die Geräusche beim Einsammeln der Gegenstände der Umgebung anpassen. Auch die Synchronsprecher erledigen ihre Arbeit ganz gut, sind aber nicht der deutschen Sprache mächtig, weswegen wir uns deutsche Untertitel einblenden lassen können. Für ein Spiel mit der angepeilt jungen Zielgruppe ist das natürlich nicht sehr günstig, für sie hätten wir uns schon eine deutsche Sprachausgabe gewünscht.

    Die Steuerung geht einem - wie bereits aufgeführt - recht leicht von der Hand, vor allem weil das Kampfsystem so spielerfreundlich eingestellt wurde. Einzig bei den Sprungpassagen muss man sich schon Mühe geben nicht daneben zu treten und in den Abgrund zu stürzen. Da an solchen Stellen aber immer die Checkpoints gesetzt wurden, verliert man praktisch nichts von seinem Spielfortschritt.

    Samurai Jack: The Shadow of Aku (PS2)

    Singleplayer
    6,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Sehr spielerfreundliches Kampfsystem
    Pfeile und Wurfsterne treffen praktisch immer
    übersichtliches Leveldesign
    nette Soundkulisse
    zuvorkommend gesetzte Checkpoints
    Keine deutsche Sprachausgabe
    recht einfache Grafik
    zu klein geratene Cutscenes
    nicht der größte Umfang
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Samurai Jack: The Shadow of Aku
Samurai Jack: The Shadow of Aku im Gamezone-Test
Samurai Jack bezaubert auch auf der Konsole mit seinem umwerfendem Charme und den lockeren Sprüchen.
http://www.gamezone.de/Samurai-Jack-The-Shadow-of-Aku-Spiel-31476/Tests/Samurai-Jack-The-Shadow-of-Aku-im-Gamezone-Test-989958/
22.07.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/07/TV2004072214233200.jpg
tests