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  • Samurai Warriors: KATANA im Gamezone-Test

    Der Titel bietet uns kurzweilige und actionreiche Unterhaltung, aber auch ein sehr monotones Missionsdesign.

    Ähnlich wie bei der Dynasty Warriors-Reihe ging es bei den Samurai Warriors-Spielen bisher darum sich durch Horden von Gegnern zu metzeln und dabei auch das eine oder andere taktische Element zu absolvieren. Mit der Wii hielt nun eine neue Steuerungsvariante Einzug in die Spielewelt, Zeit um auch mal das Konzept von Samurai Warriors komplett umzukrempeln, zumindest für dieses eine Spiel.

    Lightgun-Shooter mit Schwert

    Samurai Warriors: KATANA Samurai Warriors: KATANA Zu Beginn findet sich ein vertrautes Bild vor. Der Musou-Modus ist das Herz des Spiels. Hier gilt es vier größere Kampagnen zu absolvieren, die sich jeweils in mehrere Schlachten aufteilen und die wiederum ebenfalls noch mehrere Levels zu bieten haben. In der ersten Kampagne geht es darum unter Lord Nobunaga das Land zu "vereinen". Wieder treffen wir auf dutzende, mittelalterliche, japanische Krieger, die wir mit Schwert und Bogen zur Strecke bringen. Der Unterschied: Das Geschehen findet in der Ego Perspektive statt. Mit einem Fadenkreuz zielen wir auf die heranstürmenden Gegner und führen mit dem A-Knopf leichte Nahkampfangriffe aus. Schwingt man die Wiimote von rechts nach links (oder auch in umgekehrter Reihenfolge) und von oben nach unten, werden effizientere Angriffe durchgeführt, wobei die verfügbaren Aktionen immer von der gewählten Waffe abhängig sind. Während ihr mit einem Schwert wie beschrieben agiert, könnt ihr mit einem Speer beispielsweise auch eine Stoßbewegung simulieren.

    Samurai Warriors: KATANA Samurai Warriors: KATANA So genau wie bei Red Steel ist die Schwertsteuerung jedoch nicht. Es reicht, dass ihr ein Schwung nur andeutet, der Held führt anschließend den mächtigen Hieb von alleine aus. Die Bewegung muss jedoch recht zackig durchgeführt werden, damit sie erkannt wird. Auf die Dauer ist dies etwas anstrengend. Geblockt werden, muss auch, das geht per Nunchuk und Z-Button, denn ausweichen könnt ihr nicht, da euch das Programm meistens wie bei einem Lightgun Shooter auf Schienen von einem Ort zum anderen gehen lässt. Ab und an gibt es Abzweigungen, aus denen man wählen kann und ganz selten kann man sich sogar um die eigene Achse drehen und so Feinde ausschalten. Grundsätzlich bekämpft ihr Gegner allerdings von einer starren Position aus. Und wenn wir schon bei Lightgun Shootern sind, unser Held kann auch mit Fernkampfwaffen wie Bögen und Gewehren umgehen. Abgefeuert werden Pfeile und Kugeln mit dem B-Knopf. Soll die Munition wieder aufgeladen werden, müsst ihr die Waffe außerhalb des Bildschirmes abfeuern, wie ihr es auch bei einem Lightgun Shootern machen würdet, aber das ist ja in diesem Test bekanntlich ein alter Hut.

    Samurai Warriors: KATANA Samurai Warriors: KATANA Oft stürzen 10 oder mehr Soldaten auf euch zu, nach wenigen Sekunden und etwas Herumgewedel mit der Wiimote lässt euch Samurai Warriors: Katana schnell zum nächsten Schauplatz rennen. Dort wartet bereits die nächste Gruppe auf den Tod. Die einzelnen Level sind selten länger als fünf Minuten. Oft müsst ihr sogar innerhalb eines knappen Zeitlimits eine vorgegebene Anzahl von Feinden erledigen. Abwechslung wird jedoch nicht besonders groß geschrieben, da sich der Spielverlauf selten ändert. Soldaten niedermetzeln, zwei Schritte nach vorne, wieder die Wiimote sprechen lassen. Bossgegner sind da schon etwas abwechslungsreicher zu besiegen. Hier müsst ihr viel blocken und auf den richtigen Moment warten. Aber was sag ich da, kennt man einen Boss, kennt man sie alle. Die Angriffsfolgen sind oft die gleichen, nur das sie unterschiedlich große Lebensbalken haben und gerne mal Schwertfutter auf euch zu laufen lassen. Nur selten trefft ihr auf Bossgegner, die kreativer zu besiegen sind. Immerhin, ab und zu darf man angreifende Kavallerie von Pferden "snipen" oder sich mehr oder weniger frei durch ein Labyrinth bewegen.

    Auch Samurais gehen shoppen

    Samurai Warriors: KATANA Samurai Warriors: KATANA Obwohl sich mit der Zeit eine gewisse Monotonie bei dem dauerhaften Schnetzeln einschleicht, macht das Vorgehen mit der Wiimote durchaus sehr viel Spaß. Die Missionen sind kurzweilig und die Action kommt auf gar keinen Fall zu kurz, dafür aber der Strategie-Teil, der nun keinerlei Rolle spielt. Dafür bekommt ihr nach jedem Auftrag Gold. Wie viel, hängt davon ab, wie gut ihr die einzelne Mission absolviert habt. Anhand von Kombos, eingesteckten Treffern und der Zeit wird ein Rang berechnet, was übrigens die Widerspielbarkeit steigert, der bestimmt wie viel Gold ihr erhaltet. Zwischen den Missionen könnt ihr mit den verdienten Talern den Charakter aufwerten und ihn mehr Lebensenergie, mehr Durchschlagskraft oder Glück verpassen. Letzteres braucht man, um die Chance auf nützliche Gegenstände während des Einsatzes zu steigern. Dann können auch noch die verfügbaren Waffen aufgewertet werden, auf das sie mehr Schaden anrichten oder effizienter feindliche Angriffe abblocken.

    Samurai Warriors: KATANA Samurai Warriors: KATANA Auch die so genannte Musou-Leiste lässt sich verbessern. Die füllt sich immer dann, wenn ihr Feinde besiegt. Anschließend könnt ihr durch wildes Wiimote- und Nunchuk-Fuchteln einen massiven Angriff entfachen, ja das macht tierisch viel Spaß. Auch Reisbälle, welche die Lebensenergie auffüllen oder Seelenspiegel, die unverwundbar machen, kann man im Samurai-Shop kaufen. Die sind bitter nötig und lassen sich während der Missionen auf das Digi-Kreuz legen, denn seid ihr gestorben, müsst ihr den kompletten Abschnitt neu starten. Bei der Kürze der Level ist dies jedoch kein größeres Problem. Ebenfalls nützlich sind diverse Fertigkeitenobjekte, von denen ihr eine bestimmte Anzahl in die Schlacht mitnehmen könnt. Dadurch wird beispielsweise die Lebensenergie erhöht oder die Musou-Leiste schneller gefüllt. Vergleichbar also mit Amuletten und Ringen aus einschlägigen Rollenspielen.

    Präsentation nicht jedermanns Sache

    Samurai Warriors: KATANA Samurai Warriors: KATANA Die komplette Präsentation des Spiels dürfte dabei nicht jedermanns Fall sein, denn an das mittelalterliche Japan-Szenario muss man sich zunächst gewöhnen. Zudem wird die sowieso schon recht gewöhnliche Story in schnöden Textfenstern erzählt. Die Wegklickgefahr ist immens. Neben dem Musou-Modus, man kann ihn auch Kampagne nennen, habt ihr zusätzlich noch weitere Spielmodi zur Verfügung, denn der Großteil des Spiels dürfte nach etwa 6 Stunden ein Ende gefunden haben. Im Prüfungs-Modus müsst ihr, wie es der Name schon sagt, in einer vorgegebenen Zeit Aufgaben bzw. Prüfungen erfüllen, um Gold zu verdienen, das sich anschließend in die Charakterentwicklung stecken lässt. Einen besonders großen Umfang haben die Prüfungen jedoch nicht. Im VS-Modus tretet ihr gegen einen Freund an, absolviert Minispiele und bekriegt euch etwas. Beispielsweise gilt es in einer vorgegebenen Zeit mehr Feinde zu besiegen, als das menschliche Gegenüber. Macht kurzzeitig Spaß, ist aber ebenfalls kein Grund die Langzeitmotivation zu erhöhen. 2-3 mal probehalber gespielt und man verliert schnell das Interesse. Aber was soll's, Lightgun Shooter, an denen sich Samurai Warriors: Katana ganz offensichtlich orientiert, waren niemals Umfangswunder und zielten eher auf ein kurzweiliges Action-Vergnügen und Highscore-Jagden ab und das funktioniert bei Koei's Werk wunderbar.

  • Samurai Warriors: KATANA
    Samurai Warriors: KATANA
    Publisher
    THQ
    Developer
    Koei Co. Ltd.
    Release
    2008
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Samurai Warriors: KATANA
Samurai Warriors: KATANA im Gamezone-Test
Der Titel bietet uns kurzweilige und actionreiche Unterhaltung, aber auch ein sehr monotones Missionsdesign.
http://www.gamezone.de/Samurai-Warriors-KATANA-Spiel-31506/Tests/Samurai-Warriors-KATANA-im-Gamezone-Test-991692/
11.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/screen1_large_13_.jpg
tests