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  • Scarface: Money. Power. Respect. im Gamezone-Test

    Wer auf strategische Ansätze und Filmeinlagen steht, bekommt einfache aber solide Kost geboten.

    Gangsterfilme, die immer wieder gerne als Vorlage für Spiele hergenommen werden, endeten meistens damit, dass man einen GTA-Ableger bzw. Verschnitt serviert bekommen hat. Um nicht wieder in dieser Schublade zu landen, haben die FarSight Studios, welche sich um eine neuerliche virtuelle Umsetzung des Gansterfilm-Genres gekümmert haben, was anderes einfallen lassen. Pate stand der Leinwanderfolg Scarface und der spielgebende Stoff ist durchaus identisch mit dem Filmgeschehen. Man braucht für die Zielerreichung allerdings mal ganz andere Wege als das übliche "Gegner über den Haufen schießen".

    Miami sei ganz allein mein

    Scarface: Money. Power. Respect. Scarface: Money. Power. Respect. Nur wer über ordentlich Schotter verfügt, wird am Ende auch in der Lage sein die Herrschaft über alle Territorien sicher inne zu haben - womit das Ziel des Spiels hinreichend beschrieben ist. Doch bis es so weit ist, heißt es erst einmal lernen, taxieren und wissen wann man welchen Einsatz leisten muss. Nachdem ihr den Bereich Film-Szenario gewählt habt, bekommt ihr verschiedene Menüpunkte zu Gesicht, die euch fortan konstant begleiten werden, denn hier trefft ihr euer Entscheidung schafft immer wieder neue Grundlagen für eueren Erfolg. Untermauert mit Realfilmszenen aus dem Klassiker mit Al Pacino erhaltet ihr ein umfangreiches Tutorial, in dem ihr erklärt bekommt, wie ihr mit dem Menü umzugehen habt. Dabei geht es zunächst darum zu klären, welche Gebiete bereits euch unterliegen und welche Territorien ihr noch erobern müsst. Nachdem ihr entsprechend geimpft seid, könnt ihr loslegen und eueren bösen Buben Drang ausleben - wenngleich auch sehr strategisch bzw. taktisch angehaucht und so gut wie ohne Action.

    Geld, Drogen, Schläger und Dealer

    Mit einem ordentlichen Grundkapital ausgestattet, steht für euch erst einmal der Bau von eigenen Lagerhallen an und auch Schläger sowie Pusher - euere Drogenverticker - wollen angestellt werden. Natürlich besorgt ihr auch schon den ersten Stoff, der in den Lagerhallen gebunkert wird. Erwartet hier allerdings keine groß in Szene gesetzten Aktionen. Außer das euch eine eher barsche Stimme erklärt was ihr wie zu tun habt und ihr im Endergebnis nichts weiter als ein paar Tasten drücken müsst, um das gewünscht Ergebnis - zumindest für den Anfang - zu haben, passiert nichts wirklich Aufregendes.

    Scarface: Money. Power. Respect. Scarface: Money. Power. Respect. Noch im Tutorial wird euch überdies sehr schnell klar gemacht, dass ihr primäre als auch sekundäre Ziele vor euch habt. Dabei steht die Action weiterhin hinten an und Freunde taktischer Spielzüge, die manchmal ein wenig Grips erfordern, kommen auf ihre Kosten - zumindest halbwegs. So heißt es Geld, Schläger, Drogen und damit die eigene Macht auszubauen. Gemeint ist damit im Einzelnen die Tatsache, dass ihr entscheiden müsst, wie ihr euere Drogenvorräte nicht nur stetig vergrößert, sondern auch die Nachfrage durch die Konsumenten abdeckt. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass ihr versucht den Preis für eueren Stoff möglichst hoch zu halten. Das könnt ihr erreichen, in dem ihr auch einem Klienten, der nur eine Minimenge abnimmt, den Stoff verkauft. Viele dieser kleinen Kunden sind oft besser als zwei oder drei große Kunden. Hinzu kommt, dass ihr eueren Stoff möglichst flächendeckend unters Volk streuen solltet, damit die Schwarzmarktpreise als auch die Nachfrage nicht in den Keller geht.

    Um dieses Ziel zu erreichen, heißt es natürlich auch neue Refugien zu erobern und mehr bzw. größere Lagerplätze zu schaffen. Hierfür sucht ihr euch auf der immer während eingeblendeten Umgebungs- bzw. Menü/Straßenkarte ein benachbartes Gebiet aus, in das ihr einfallen wollt. Im Anschluss entscheidet ihr, wie viele Schläger den Eroberungsfeldzug für euch erledigen sollen. Dabei ist es immer ratsam, dass ihr - je nach verfügbarer Anzahl euerer Bediensteten - ein oder auch zwei der schlagkräftigen Burschen zurück zu lassen. Solltet ihr dennoch alle Prügeljungs mitnehmen, kann sich im schlimmsten Fall euer Angriffsversuch in eine Niederlage wandeln und ihr verliert eine Menge Geld - anstatt selbiges zu gewinnen.

    Scarface: Money. Power. Respect. Scarface: Money. Power. Respect. Habt ihr neue Territorien unterjocht, solltet ihr sie schnellstmöglich nutzen, d.h. Lagerhäuser aufstellen, Drogen unterbringen und die Anzahl euerer Pusher als auch Schläger erhöhen, damit sich die neu beherrschten Fleckchen Erde als ertragreich erweisen können. Allerdings, und das sollte an dieser Stelle auch eingefügt werden, besteht das Spiel nicht nur aus der Tatsache, dass ihr Drogen vertickt und anderer Leute Reviere kassiert. Zwischenrein mogeln sich immer wieder erweiternde Aufträge dazwischen, die z.B. von euch verlangen, dass ihr zwei Banden zusammenbringt und ihnen nicht die Schädel einschlagt. Je erfolgreicher ihr die jeweiligen Aktionen zu Ende bringt, desto mehr Geld und damit auch Macht und Einfluss gewinnt ihr.

    Wer keine Lust hat das Spiel alleine zu spielen, sucht sich bis zu vier Freunde, die ebenfalls eine Scarface UMD nebst PSP ihr eigen nennen. So kann dann in diesem Duell ausgeprügelt und gedealt werden, wer der bessere Mafianachwuchs ist und am Ende der absolute König in Miami ist.

    Optik, Sound & Gameplay

    Scarface: Money. Power. Respect. Scarface: Money. Power. Respect. Während all der bisher genannten Aktionen bekommt ihr optisch sehr wenig Abwechslung geboten. Wie erwähnt, präsentiert sich euch ein Menübildschirm sowie eine kleine Übersichtskarte / Stadtplan von Miami. Für die in erster Linie vorherrschende Tasten-Druck-Action auch vollkommen ausreichend. Allerdings wandelt sich das Bild, so bald ihr den Befehl erteilt habt ein neues Territorium einzuverleiben. Dann wechselt das Bild zu einer Straßen/Kreuzungsansicht, wo sich euere Schergen mit denen des zu erobernden Gebietes treffen. Bei dieser Szenerie allerdings gleich von Action zu sprechen, wäre zu viel des Guten. Letztlich stehen sich - jeweils mit verschiedenen Besetzungen - euere als auch die feindliche Bande gegenüber, es wird durchgeladen und die wilde Schießerei läuft völlig automatisch ab. Je nachdem wie ihr zuvor die Optionen für den Kampf festgelegt habt, werdet ihr die Gegner mehr oder weniger schnell in die Flucht schlagen können. Zwischendrin ist es noch möglich mittels eines Befehlsmenüs kleinere Änderungen in der Strategie vorzunehmen. Nichts desto weniger kann die gebotene grafische Kost in den Kampfszenen den sonst eher trägen Anstrich des gesamten Geschehens nicht wirklich aufpolieren. Und unterm Strich erweisen sich die kleinen Kampfsequenzen als genauso belanglos wie das trist und dunkel gehaltene Menü, in dem ihr euch die meiste Zeit aufhaltet. Einzige Auflockerung bieten die verschiedenen Filmsequenzen aus Scarface - die vor allem für Fans einen durchaus leckeren Anreiz darstellen könnten.

    Spielerisch gibt es eigentlich nichts, das ihr falsch machen könnt. Einzig, wenn ihr eine unkluge Entscheidung getroffen habt, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Ansonsten spielt sich Scarface quasi mit links, denn außer dem berühmten Knöpfchen drücken steht nichts an. Mit erspieltem Fortschritt allerdings kann es gerne mal unübersichtlich werden, denn dann ist es nicht immer ganz eindeutig in welchem Areal was zu erledigen ist. Hierbei ist dann nicht einmal die Tatsache tröstlich und hilfreich, dass sich die Aufgaben größtenteils einfach nur wiederholen. Und so wird leider auch deutlich, dass die Langeweile schnell Einzug halten kann. Denn ohne wirkliche Abwechslung tut sich mögliche Begeisterung irgendwie schwer.

    Scarface: Money. Power. Respect. Scarface: Money. Power. Respect. In Sachen Sound wiederum kann dem Scarface-Treiben auf der PSP keinen Vorwurf gemacht werden. Die Filmsequenzen werden mit englischem Originalton serviert, und für die bessere Verständigung mit deutschen Untertiteln versehen. Die im Menü erklärende Stimme passt herrlich zum Gangstergenre und beweist bisweilen einen herrlich dreckigen aber niemals ausfallenden Slang. Dazu gesellt sich ein relativ gut klingender Soundtrack, der allerdings leider nur beim ersten oder auch noch zweiten Mal hören eine gewisse Überzeugungskraft hat. Nach diversen Wiederholungen kann man sich einem gewissen nervigen Eindruck nicht mehr zwingend erwehren.

    Scarface: Money. Power. Respect. (PSP)

    Singleplayer
    6,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    überaus leichte Handhabung
    dank sehr ausführlichem Tutorial einfacher Spieleinstieg
    gute Sounds während der Filmsequenzen
    einwandfreie Sprachausgabe innerhalb der Menüs
    astreine und leckere Filmausschnitte des Blockbusters Scarface
    zu eintöniger Spielaufbau
    zu wenig Abwechslung in der Darstellung
    die Optik ist generell spartanisch ausgefallen
    sich recht schnell wiederholendes Missionsdesign
    sehr schnell nervender Soundtrack
    keine spielerische Herausforderung
  • Scarface: Money. Power. Respect.
    Scarface: Money. Power. Respect.
    Publisher
    Vivendi
    Release
    14.11.2006

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991127
Scarface: Money. Power. Respect.
Scarface: Money. Power. Respect. im Gamezone-Test
Wer auf strategische Ansätze und Filmeinlagen steht, bekommt einfache aber solide Kost geboten.
http://www.gamezone.de/Scarface-Money-Power-Respect-Spiel-31717/Tests/Scarface-Money-Power-Respect-im-Gamezone-Test-991127/
03.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/01/screen_01.jpg
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