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  • Scurge Hive im Gamezone-Test

    Auf den Spuren von Samus Aran? Fast! Was Scurge Hive mit Metroid gemeinsam hat und was es unterscheidet lest ihr im Test.

    Mega Man und Samus Aran sind zwei der beliebtesten Robo-Helden des Gaming-Universums. Sie sind menschlich, aber dennoch durch dicke Metallschichten verhüllt und wirken dadurch ein wenig geheimnisvoll. Nur selten lüftet die gute Samus mal ihren Helm, während Mega Man das eher gelassen sieht und sein fröhliches Gesicht ständig zeigt. "Scurge Hive" scheint von den beiden Helden stark inspiriert worden zu sein. Ähnlich wie ihre Kollegin aus den Metroid-Spielen ist auch Heldin Jenosa Arma eine Kopfgeldjägerin. Sie trägt ebenfalls einen Kampfanzug (allerdings ohne Helm) und sorgt dafür, dass das Universum von bösartigen Aliens befreit wird und wieder sicher ist.

    Die Jagd beginnt

    Jenosa Arma ist seit vielen Jahren Kopfgeldjägerin. Sie hat etliche Aufträge erfolgreich gemeistert und viele Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln können. Genau deshalb wurde irgendwann auch das Militär auf sie aufmerksam. Seither geht sie für das Militär auf Mission, was schon bald zur Alltagsroutine wird. Hier und da einen Schiffsüberfall oder auch mal einen Aufklärungseinsatz, nichts was die professionelle Jenosa auch nur im Ansatz überfordern könnte. Doch dann kam alles anders. Es war ein Auftrag, der von Anfang an nach Ärger roch und sehr geheimnisvoll begann. Kaum Informationen, aber ein Angebot, das man einfach nicht ausschlagen konnte. So blieb ihr also nichts anderes übrig als anzunehmen, denn so ein Angebot bekommt man schließlich nicht alle Tage. Ausgerüstet mit dem modernsten Militärequipment, wie etwa einem Bio-Suit, der eine Mischung aus Anzug, Panzerweste und Waffenplattform darstellt, machte sie sich also auf den Weg. Ihre Mission: Einige Daten aus einer militärischen Einheit auf dem Planeten Inos sichern. Klingt machbar, aber der Haken: Inos ist ein gänzlich unbekannter Planet, den noch nie eine Menschenseele erforscht hat. Jenosa ahnte noch nicht einmal in ihren kühnsten Träumen, was sie alles erwarten würde...

    Immer schön draufhalten!

    Scurge Hive Scurge Hive Wie viele Action-Adventures wird auch "Scurge Hive" aus der Vogelperspektive gespielt. Die Kamera ist dabei starr und folgt stets eurer Heldin. Sofern Gegenstände die Sicht verdecken, wird Jenosa dahinter als Silhouette dargestellt, sodass man nicht den Überblick verliert. Das ist auch bitternötig, denn es kann hin und wieder mächtig viel auf dem Bildschirm passieren. Ganze Gegnerhorden fallen über euch herein und aufgebrachte Roboter versuchen euren Kampfanzug zu rösten. Doch was auch kommt, ihr seid gut gewappnet. Mit eurem Waffenhandschuh schlagt ihr jeden in die Flucht. Dieser stellt eine Waffe dar, die Mega Mans Booster oder Samus Schussarm ziemlich nahe kommt. Aus ihren Händen kann Jenosa Schüsse abfeuern und so Feinde besiegen, die nach ihrem Ableben wichtige Bio-Energie hinterlassen. Die ist deshalb so wichtig, weil ihr damit eure Eigenschaften verbessern könnt. Habt ihr eine gewisse Anzahl Bio-Energie eingesammelt, steigt euer Level und ihr zieht euren Widersachern mehr Energie ab und könnt selbst mehr Treffer einstecken. Doch leider gibt es da ein kleines Problem mit dem Zielen. Da sowohl das Digi-Kreuz der GameBoys, wie auch der beiden Nintendo DS Modelle nicht optimal für diagonale Bewegungen geeignet ist, tut man sich immer wieder schwer in eine solche Richtung zu schießen. Im heißen Gefecht kann das den ein oder anderen Energiepunkt kosten. Leider muss man sehr häufig in diagonale Richtungen zielen, laufen oder springen. Das ist sehr unpraktisch und kann auf Dauer an den Nerven nagen.

    Nicht nur Jenosa wird im Laufe ihres Abenteuer immer stärker, sondern auch ihre Waffe. Es gibt einige Upgrades, die ihr nach und nach bekommt, um verschiedenste Schüsse abfeuern zu können. Diese wählt ihr in einem Kreismenü aus. Da gäbe es zum Beispiel einen elektrisch geladenen Booster, der besonders bei den mechanischen Feinden verheerende Wirkung zeigt. Setzt ihr diesen hingegen bei biologischem Ungeziefer ein, so bewirkt er das genaue Gegenteil. Diese werden durch die elektrische Energie nämlich agiler und schneller. Ihr versetzt ihnen damit einen Kraftschub, anstatt ihnen zu schaden. So gibt es für die unterschiedlichsten Feinde auch verschieden wirksame Waffen. Ihr müsst eure Geschosse also klug wählen und geschickt einsetzen, um euch die Biester erfolgreich vom Hals zu halten und eure Mission erfüllen zu können. Jenosa kann aber auch auf einige nützliche Features zurückgreifen, die ihr im Kampf gegen die Aliens zwar nicht helfen, allerdings zwingend benötigt werden, um bestimmte Plattformen erreichen zu können. Sie hat einen Greifarm mit dem sie Blöcke greifen und hinter sich herziehen kann. Das ist dann von Nutze, wenn bestimmte Schalter dauerhaft gedrückt werden müssen oder die Sprungfertigkeiten unserer Heldin nicht ausreichen. Man packt sich den Block, zieht ihn auf den Schalter oder verwendet ihn gleich als Treppe. Sehr komplex sind die Rätsel also nicht, denn häufig beschränkt sich der Anspruch darauf, dass ihr Schlüsselkarten einsammelt, über Plattformen springt oder Schalter betätigt. Die Endgegnerkämpfe sind dagegen wieder großes Kino. Ihr solltet zunächst herausfinden wie ihr bei den oftmals ziemlich groß geratenen Aliens vorgehen müsst um euch dann eine Taktik zu überlegen und euch schließlich eine spannende Schlacht zu liefern. Solche Begegnungen bringen etwas Abwechslung ins Gameplay und machen tierisch Laune.

    Wettlauf mit der Zeit

    Scurge Hive Scurge Hive "Scurge Hive" ist eines dieser Spiele, das euch keine Zeit zum Atmen lässt, da ihr ständig unter einem Zeitlimit steht. Das begründet sich auf der Tatsache, dass euer Kampfanzug zwar sehr stark und modern ist, aber die Gifte auf dem Planeten leider noch stärker. Trotz Anzug werdet ihr langsam damit infiziert, was an einer %-Anzeige dargestellt wird. Erreicht diese 100% seid ihr vollkommen vergiftet und verliert rapide Energie. Beeilung ist also angesagt. Sobald ihr einen Speicherraum gefunden habt, könnt ihr erstmal wieder aufatmen, denn diese senken den Vergiftungsgrad auf 1% und ihr seid wieder eine Weile sicher. Erschwert wird diese Hetzjagd allerdings durch giftigen Schleim, der überall zu finden ist. Den solltet ihr nicht berühren, sonst steigt die Anzeige noch viel schneller. Besonders nervig ist die Sache mit der Vergiftung immer dann, wenn man einiges geschafft hat und den nächsten Speicherraum schon kurz vor sich auf der Karte sehen kann, es aber nicht mehr bis dorthin schafft. Ihr könnt nur noch zusehen wie Jenosas Energie immer weiter den Bach runtergeht und euch darauf freuen, nun alles eben erreichte gleich noch mal in Angriff nehmen zu dürfen. Das kann schon frustrieren, denn diese ständige Infektionsanzeige baut unnötigen nervlichen Druck auf. Eines ist sicher, den Spielspaß fördert das ganz gewiss nicht.

    GBA oder DS? Wo liegen die Unterschiede?

    Im direkten Vergleich ist generell die Nintendo DS Version von "Scurge Hive" die bessere, allerdings hat sie nur minimal die Nase vorn. Der einzige Grund ist die praktischere Karte. Diese ist ständig auf dem unteren Bildschirm zu sehen, sodass man immer mal wieder kurz ein Auge darauf werfen kann, ohne dafür extra ins Menü gehen zu müssen. Außerdem lässt sie sich per Touchscreen bedienen. Das war aber eigentlich auch schon alles. Wer nun denkt, dass man auf dem DS wesentlich bessere Grafiken geboten bekommt, den muss ich leider enttäuschen. Es gibt keine wirklichen Unterschiede zwischen den beiden Versionen, was die Optik anbelangt. Für GBA-Verhältnisse ist die Grafik wirklich gelungen. Es gibt viele tolle Effekte, die Animationen eures Charakters sind sehr flüssig und die Schauplätze detailliert. Auf dem DS wäre jedoch sehr viel mehr drin gewesen. Auch der Sound ist kaum zu unterscheiden. Atmosphärische Klänge, die sich der Stimmung des Spiels anpassen und ordentliche Sound-Effekte. Sieht man jede Version also für sich, so wurde auf dem GBA ganze Arbeit geleistet, während man dem DS einfach eine simple Portierung mit minimaler Featurenutzung spendiert hat. Dafür, dass soviel mehr im Nintendo DS steckt, als im GBA, sind die Vorteile der DS-Version lachhaft. Da beide Spiele inhaltlich und grafisch zu 99% identisch sind, ist es eigentlich unerheblich welche man sich zulegt.

    Scurge Hive (NDS)

    Singleplayer
    7,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Ziemlich umfangreich
    verschiedene Waffen für verschiedene Gegner
    tolle Boss-Fights
    praktische Karte auf dem Touchscreen
    Kamera manchmal ungünstig
    Steuerung oft etwas hakelig
    GBA-Grafik/Sound
    wenig Neues
    dauerhafter Stressfaktor durch Giftinfektion
  • Scurge Hive
    Scurge Hive
    Publisher
    Codemasters
    Release
    25.10.2006
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991021
Scurge Hive
Scurge Hive im Gamezone-Test
Auf den Spuren von Samus Aran? Fast! Was Scurge Hive mit Metroid gemeinsam hat und was es unterscheidet lest ihr im Test.
http://www.gamezone.de/Scurge-Hive-Spiel-32027/Tests/Scurge-Hive-im-Gamezone-Test-991021/
20.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/3_8_.jpg
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