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  • SeaBlade im Gamezone-Test

    Die Story die sich hinter Seablade versteckt liest sich wie die beste Kriegspropaganda die man sich selbst zusammenreimen kann: Nach dem "großen Krieg" der die Ozeane der Welt ansteigen lies ist die Welt in zwei Hälften geteilt. Während sich auf der südlichen Hälfte der Erdkugel die Guten versammelt haben und in Frieden leben, herrscht auf der nördlichen Halbkugel das Chaos, da dort die Warlords regieren die nur ihr eigenes Überleben im Sinn haben. Was also liegt näher als gegen die Achse des Bösen, äh, gegen die böse Hälfte vorzugehen um auch sie mit Gewalt zu befrieden. Diese Aufgabe liegt natürlich in den Händen des Spielers der dafür aus einer Anzahl diverser Flug- und Tauchgeräte das geeignete Auswählen kann um sodann in den Krieg gegen "die Bösen" zu ziehen.

    Aufgabe des Spielers ist es also mithilfe seines futuristischen Vehikels allerlei Personen zu retten, PowerUps einzusammeln und dabei möglichst selten von den Feinden getroffen zu werden. Ab und zu gibt es auch diverse Wegmarker abzufliegen, die völlig Sinnlos kreuz und quer in den Leveln versteckt wurden. Dabei kämpft man mehr mit der Steuerung als dem Game selbst, welches den Spieler ohne jegliche Einleitung in die abstruse Story voller Buzz Lightyears schmeißt. Dann irgendwie passen die Comicartigen Zwischensequenzen mit ihren Spielzeugfiguren nicht so ganz zu dem recht realen Erscheinungsbild des Games selbst. Für die Steuerung unseres Vehikels in den drei Dimensionen benötigt man nämlich allen Ernstes beide(!) Analogsticks und(!) das Steuerkreuz. Jaja, woher man den dritten Daumen nehmen soll war sicher nicht einmal den Programmierern klar, auch nicht, dass es schon längst funktionierende Steuerungsarten für drei Dimensionen gibt. Wahrscheinlich aber fanden sie es nur besonders lustig für jede der drei Dimensionen einen kompletten Stick zu verschwenden. Leider ist es damit praktisch nicht möglich z.B. in den Sinkflug zu gehen und gleichzeitig zu lenken, da man dafür zwei Daumen an der linken Hand bräuchte, weil das digitale Steuerkreuz für das Steigen und Sinken zuständig ist, während man mit dem rechten Analogstick beschleunigt und bremst. Ein Wunder, dass das Feuer auf der rechten Schultertaste und nicht auf A liegt, so kann man wenigstens während des Fluges schießen.

    Die Grafik derweil muss sich nicht verstecken, auch wenn sie sicher Niemanden vom Hocker reißt. Trotzdem ist das gezeigte nett anzusehen und flimmert absolut ruckelfrei über den Schirm. Die Vehikel selbst warten mit diversen Animationen in den verschiedenen Flugphasen auf und erzeugen besonders unter Wasser schöne Effekte. Die Level selbst glänzen zwar nicht unbedingt wegen ihrer hohen Detailanzahl, sind aber frei von Auffälligkeiten oder gar negativen Ausreißern. Einen 60 Herz PAL-Modus aber hat man sich gespart.

    Die Soundkulisse ist technisch gut gelungen, gibt sich aber genauso schräg wie die angebliche Hintergrundstory. So wird der Spieler mit ganz seltsamen Asiasounds zugeklimpert die irgendwie überhaupt nicht zum Spiel passen. Dazu gesellt sich eine deutsche Synchronisation die sich garantiert kein Deutscher vorher angehört hat, sonst wäre den Entwicklern schon aufgefallen, dass es sich einfach blöd anhört, wenn einem der Bordcomputer "Gesundheit" wünscht, obwohl man nur ein Healthpack eingesammelt hat. Dazu gesellt sich ein weiblicher Funkoffizier mit extrem Oberlehrerhaften Ausdrucksweise, die einem den letzten (falls vorhandenen) Spielspaß noch raubt.

    Dafür überrascht der gebotene Multiplayer-Part umso mehr, nicht weil er etwas Besonderes wäre, sondern einfach weil er tatsächlich etwas Spaß macht. So kann man entweder direkt gegen bis zu drei Mitstreiter antreten oder mit ihnen gemeinsam einen flüchtenden Computergegner jagen.

    SeaBlade (XB)

    Singleplayer
    5,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    2/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
     
    Postapokalyptische Comicfiguren im Kampf gegen "das Böse" versuchen eine abstruse Story zu vermitteln während der Spieler verzweifelt versucht die besch
    Steuerung seit es eine Xbox gibt in den Griff zu bekommen
  • SeaBlade
    SeaBlade
    Developer
    Simon & Schuster New Media
    Release
    31.03.2003

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Harry Potter für Kinect Release: Harry Potter für Kinect Warner Bros. Interactive , Eurocom Entertainment
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989217
SeaBlade
SeaBlade im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/SeaBlade-Spiel-32049/Tests/SeaBlade-im-Gamezone-Test-989217/
31.03.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/08/3_02_2_.jpg
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