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  • Secret Weapons over Normandy: Großartig inszenierter Flieger, mit reichlich Langzeitproviant an Board, allerdings mit einigen technischen Rissen an den Flügeln ausgestattet! - Leser-Test von hansi

    Secret Weapons over Normandy: Großartig inszenierter Flieger, mit reichlich Langzeitproviant an Board, allerdings mit einigen technischen Rissen an den Flügeln ausgestattet! - Leser-Test von hansi Seit jeher sind Flugzeug-Titel auf heimischen Konsolen selten anzutreffen, dadurch ein sehr vernachlässigtes Genre geworden und bisher leider auch geblieben. Nun jedoch versucht sich Lawrence Holland zusammen mit seinem Entwicklerstudio Totally Games auch auf dem Konsolen-Sektor zu profilieren. Die Firma hatte sich in der Vergangenheit im PC-Bereich durch Titel wie Secret Weapons of the Luftwaffe oder die Tie-Fighter- und X-Wing-Titel einen großen und gleichzeitig anerkennenswerten Namen gemacht. Mit Secret Weapons over Normandy, das wie auch bereits sein Vorgänger auf kriegerische Gegebenheiten zugreift, möchte das Studio zusammen mit Publisher Lucas Arts an längst vergangene Lufterfolge des Vorgängers anknüpfen. Ob die Rechnung ein weiteres Mal aufgeht, könnt ihr nun in meinem Review zur Xbox-Fassung nachlesen.

    -> Vergangenes nur teilweise neu aufgetischt
    Wie auch bereits im mittlerweile schon über 10 Jahre alten Vorgänger, verfügt auch Secret Weapons over Normandy über eine prägende bzw. kriegerische Hintergrundgeschichte. Zurückversetzt in das Jahr 1939, als Deutschland Polen überfiel, versank die Welt in einen unglaublich zerstörerischen Krieg. So hatten die Deutschen bereits im Mai 1940 in kürzester Zeit fast sämtliche Länder Westeuropas erobern können. Bis zu diesem Zeitpunkt blieb allerdings England außen vor, so dass auch diese von einem nicht lange auf sich wartenden Angriff ausgehen konnten. Um sich nicht völlig schutzlos angreifen zu lassen und zusätzlich auch deutsche Geheimwaffen - daher der Titelname - erfolgreich eliminieren zu können, bildete Winston Churchill die Spezialeinheit "Secret Operations Executive" - kurz "SOE". Von nun an übernimmt der Spieler die Rolle von James Chase, einem bis dato noch unerfahrenen Piloten der britischen Royal Air Force. Zwar mag die Vorgeschichte mit ihren vielen Schauplätzen und bekannten Gesichtern teilweise auf vergangene Gegebenheiten zutreffen - doch gleich eines vorneweg - im weiteren Verlauf trifft der Hobbypilot auf einen gänzlich fiktiven Teil der Geschichte, daher basiert die fortlaufende Geschichte nicht zwingend auf geschichtlichen Vorkommnissen sondern auf der Kreativität der geistreichen Entwickler.

    -> Weit oben, über den Wolken
    Einmal das Spiel gestartet, stehen zu Beginn und somit im Hauptmenü mehrere Modi zur Auswahl bereit. So beinhaltet der Titel die Spielmöglichkeiten Kampagne, Bonusmissionen, Sofort-Action und 2-Spieler-Action. Darüber hinaus steht neben dem gängigen Optionsbereich und der Load-/Save-Funktion auch eine Galerie für evtl. Extras bereit. Doch widmen wir uns gleich einmal dem Herzstück des Spiels, dem Kampagnen-Modus. Dieser komplett lokalisierte Bereich ist in etwa mit einem Karriere-Modus anderer Spiele vergleichbar, so werden dem Hobbyflieger insgesamt 30 verschiedene Missionen - die durch kleine atmosphärische Videos eingeleitet werden - sukzessive aufgetischt. Dabei werden neben primären Ziele, die es in jedem Fall zu erfüllen gilt, auch sekundäre bzw. zusätzliche Ziele vor jeder neuen Mission vorgeschrieben. Im knallharten Spielverlauf angekommen, ist der Spieler oftmals in die berühmtberüchtigten Dog-Fights mit deutschen Angreifern verwickelt, daneben gilt es ebenfalls Bodenziele wie z. B. installierte Abwehrtürme, massive Gebäude, starke Kriegsschiffe oder machtbezeichnende U-Boote erfolgreich auszuschalten. Zudem ist das feindliche Übernehmen von kleinen Start- und Landeplätzen oder - je nach Vorgabe - auch größeren Gebieten möglich und maßgebend für den Erfolg der Mission. Ist der Spieler nämlich im Besitz einer weiteren Landemöglichkeit, können dort ohne weiteres zerstörte Flugzeuge repariert und neue Munition aufgeladen werden. Obwohl es häufig um das Verteidigen des eigenen Gebietes geht, begibt sich der Spieler in manchen Missionen zusammen mit einigen Verbündeten auch auf feindliches Terrain. Dabei ist nicht nur hoch in der Luft das perfekte Beherrschen der Feuersalvenabfeuerung vorteilhaft, denn gewisse Missionen lassen sogar Operationen direkt auf dem Boden zu. Damit verbunden, darf sich der Hobbyschütze auch an einer installierten Flak, um die anfliegenden Flugscharen erfolgreich zu eliminieren, gelegentlich beweisen. Da nicht jede Mission mit ein und dem selben Flugzeug erfolgreich zu bestehen ist, stehen dem Hobbypiloten im Spielverlauf über 20 originalgetreue Maschinen in einem separaten Hangar bereit. Dabei hinterlässt besonders die grandiose Vielzahl vergangener Flugapparate wie bspw. die P51-Mustang, die ME-262, die F4F Wildcat oder die Stuka-Modelle einen umwerfenden Eindruck. Neben der Maschinenauswahl im Hangar lassen sich auch gewonnene Upgrade-Punkte - sogenannte Token - auf vorgegebene Attribute jeder zur Verfügung stehenden Maschine verteilen. Diese äußerst erfolgsentscheidenden Verbesserungspunkte werden bei Erfüllung der sekundären Ziele addiert. Leider kristallisiert sich ein fehlender Bezug im Hinblick auf die darauffolgende Mission heraus, denn inwiefern sich durch die Vergabe der Token auf Waffen, Wendigkeit und Panzerung Erfolg in der nächsten bzw. darauffolgenden Mission einstellt, haben die Entwickler leider nicht beschrieben. Sieht der Spieler trotzdem über diesen kleinen Mangel hinweg, stellt sich heraus, dass der Großteil der vielfältigen Missionen innerhalb der Kampagne äußerst gelungen und in Sachen Schwierigkeit jederzeit fair ausgefallen sind. Sämtliche Gegner agieren und reagieren äußerst durchdacht und es scheint, als ob fast nichts in zufällige Bahnen geraten könnte. Demnach greifen die feindlichen Maschinen aus ungeahnten Blickwinkeln an und je nach erkennbaren Fliegerstatus weichen sie mehr oder weniger gekonnt den eigenen Angriffen aus. Des weiteren steht der Sofort-Action-Modus, der ganz im Gegensatz zur Kampagne ohne Hintergrund auskommt, als Spielmöglichkeit bereit. In diesem Bereich lassen je nachdem wie viele Maschinen und Schauplätze in der Kampagne erspielt wurden, schnelle und unkomplizierte Luftkämpfe veranstalten. Wobei der Spieler selbst über sämtliche Einstellungen wie Flugzeugtyp, Tarnung, Sekundärwaffen, Flügelmänner und Schwierigkeitsgrad für sich und den Computer entscheiden kann. Sobald das zuvor eingestellte Spiel begonnen wurde, hat der Freizeitjäger nur ein primäres Ziel vor Augen - nämlich alle Gegner in der vorher eingestellten Anzahl erfolgreich auszulöschen. Demnach erweist sich der Modus der Sofort-Action als reine Übungsmöglichkeit, um sich mit den zur Verfügung stehenden Flugzeugen für die wichtigen Kampagnenkämpfe erfolgreich vorzubereiten.
    Auch Secret Weapons over Normandy hat ein Herz für maximal zwei gleichzeitig spielende Hobbypiloten. So kann sich der Spieler zusammen mit einem Freund im 2-Player-Modus per Split-Screen sowohl in der Sofort-Action als auch im Modus der Herausforderung versuchen. Letzteres stellt dabei eine Art Kooperationsmodus dar, wobei hier die vorgegebenen Missionen sowohl zusammen als auch gegeneinander im Split-Screen fliegen lassen. Ähnlich wie in der Kampagne lassen sich dort ebenfalls die wichtigen Upgrade-Punkte zur Verbesserung der Flugzeuge bei Erfolg ergattern. Gerade der Multiplayer-Bereich "schreit" förmlich nach einem vollwertigen Xbox-Live-Support, jedoch verfügt der Titel über keine spielbare Online-Unterstützung. Allerdings findet der Spieler die Möglichkeit im Optionsbereich, zusätzliche Inhalte über den Online-Dienst Xbox Live herunterzuladen. Nach dem Einloggen über den vorhandenen "Gamertag" steht im Moment ein weiteres flugfähiges Gefährt, das etwa 500 Blöcke Speicherplatz benötigt, zum Download bereit - in Zukunft sollen weitere folgen. Besonders für Neulinge bietet der Optionsbereich eine gute Anlaufstelle in Bezug auf wichtigen Befehle, denn dort lassen sich beliebig zu jeder ausführbaren Flugzeugfunktion kleine hilfreiche Instruktionen anzeigen.

  • Secret Weapons over Normandy
    Secret Weapons over Normandy
    Developer
    Totally Games
    Release
    27.11.2003
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Secret Weapons over Normandy
Secret Weapons over Normandy: Großartig inszenierter Flieger, mit reichlich Langzeitproviant an Board, allerdings mit einigen technischen Rissen an den Flügeln ausgestattet! - Leser-Test von hansi
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12.11.2005
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