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  • Sega GT: Müder - Leser-Test von Sonikachu

    Sega GT: Müder  - Leser-Test von Sonikachu (Persönliche Anmerkung: Weitere Tests von mir findest du bei www.gamesfun-online.de)

    Allgemeine Informationen:

    Version:
    Deutsche PAL-Version für den Sega Dreamcast

    Derzeitiger Preis:
    Ca. 70 DM (Oktober 2001)

    Genre:
    Rennspiel

    Hersteller:
    Sega / Wow Entertainment

    Spielzeit:
    Ca. 30 Stunden

    Rumble-Funtion:
    Ja

    50/60-Hz Wahl:
    Ja

    VGA-Box kompatibel:
    Ja

    Speichern:
    Ein Spielstand benötigt 40 Blöcke. Das Minigame benötigt 128 Blöcke (Eine Standart-VMU besitzt 200 Blöcke)

    Spieler:
    Max. 2 Spieler

    PAL-Balken:
    Im 60Hz-Modus nicht vorhanden; im 50 Hz-Modus nehmen sie ca. 6 % ein

    Sprache:
    Deutsch, aber englische Menüpunkte

    Sound:
    Mono oder Stereo

    Handbuch:
    Cover in Farbe; Inhalt schwarz-weiß; 132 Seiten; deutsch, englisch, französisch und spanisch; Format: ca. 12x12 cm (normal)

    Datenträger:
    Eine GD

    Erschienen:
    PAL: Dezember 2000 / JP: Februar 2000 / US: ?

    Andere mir bekannte Versionen:
    Sega GT 2002 (X-Box / PAL, JP, US): noch nicht erschienen

    Der Test
    Es war Ende 1999, da brodelte die Gerüchteküche der Videospiele um ein geheimes Dreamcast-Projekt von Sega. Als dieses dann endlich enthüllt wurde, leckten sich die Rennspiel-Freaks die Finger: SEGA GT, so hieß das Spiel. Ein Gran Turismo-Klon von Sega, dem Hersteller von Rennspielen wie Out Run, Virtua Racing, Sega Rally oder Daytona USA? Da kann ja eigentlich nichts schief gehen! Dachte man; dass das Spiel keine Chance gegen das "echte" Gran Turismo haben sollte, zeigte sich erst bei der Veröffentlichung.
    Sega GT bietet vier Spielvarianten: Single Race, Time Attack, Dual Race und Championship. Letzterer bildet das Herzstück von Sega GT, auf den sich auch die Spielzeit von ca. 30 Stunden bezieht. Hier muss man sich mit seinen 10.000 Start-Credits erst mal einen Wagen kaufen. Und da ein Credit ungefähr ein US-Dollar ist, sollte man sich erst mal bei den Gebrauchtwagen von Daihatsu, Honda, Isuzu, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru, Suzuki und Toyota umsehen. Unter den Neuwagen befinden sich übrigens mit Alfa Romeo, Audi, Dodge, Fiat, Ford, Mercedes, Opel, Peugeot und Renault im Gegensatz zur NTSC-JP-Version von Sega GT auch nicht japanische Automarken. Insgesamt bietet das Spiel 176 verschiedene Wagen.
    Bevor man allerdings mit seiner kleinen Reisschüssel in einer von drei Kamera-Perspektiven (ich bevorzuge die Stoßstangen-Perspektive gegenüber den beiden Perspektiven, die den Wagen von hinten zeigen) seine ersten Rennen fahren kann rufen die GT typischen Lizenz-Prüfungen: Für jede der vier Fahrzeug-Klassen (Extra, B, A und SA) gibt es sechs Prüfungen, die je von einer Rennabteilung der Automobil-Konzerne (am bekanntesten dürfte Mugen sein, die für die Rennwagen von Honda verantwortlich sind) veranstaltet werden. Die Prüfungen laufen immer gleich ab: Man muss mit einem bestimmten Auto die Qualifikations-Zeit auf einer festgelegten Strecke unterbieten. Hat man das geschafft, hat man die Lizenz. Um also alle vier Lizenzen zu erreichen braucht man nur bei vier der 24 Prüfungen die Qualifikationszeit zu unterbieten, was kein Problem darstellen sollte. Wer das Spiel aber komplett durchspielen möchte hat sehr viel mehr zu tun: Denn neben der Qualifikationszeit gibt es bei jeder Prüfung auch noch einen festgelegten Rundenrekord. Nur wenn man den unterbietet darf man für die Rennabteilung an einem Rennen im Works Cup mitfahren. Hier fährt man dann man richtigen Rennwagen, also mit Sponsoren und Startnummer auf dem Chassis. Wenn man dann noch dieses Rennen gewinnt, darf man den Wagen sein Eigen nennen. Die Rennwagen in der SA-Klasse sind übrigens die Rennwagen aus der japanischen GT-Serie von 1999, die man bereits aus Gran Turismo kennt. Hier trennt sich aber die Spreu vom Weizen: Während bei einigen Strecken der Rundenrekord recht leicht zu knacken ist, muss man bei einigen Strecken, eigenartigerweise vor allem bei den beiden unteren Klassen, lange an seiner Ideallinie feilen. So bin ich eine Strecke zum Beispiel 2,5 Stunden am Stück gefahren um endlich den Rekord zu unterbieten. Ohne jetzt meine Leistungen über zu bewerten: Viele Spieler, vor allem wenn sie nicht sehr oft Rennspiele spielen, werden diese Prüfungen nicht schaffen und das Spiel damit nicht durchspielen können. Meine Spielzeit von 30 Stunden ist daher mit sehr viel Vorsicht zu genießen.

  • Sega GT
    Sega GT
    Publisher
    Sega
    Developer
    Sega
    Release
    09.03.2001

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994262
Sega GT
Sega GT: Müder - Leser-Test von Sonikachu
http://www.gamezone.de/Sega-GT-Classic-32190/Lesertests/Sega-GT-Mueder-Leser-Test-von-Sonikachu-994262/
19.10.2001
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/09/tv000008_7_.jpg
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