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  • Serious Sam 2 im Gamezone-Test

    Serious Sam wartet nicht auf den Endgegner, er ruft selbst bei Bosses'r'Us an und ordert einen der zu ihm passt.

    Serious Sam is back, und das bunter, technisch ausgereifter und immer noch genauso lustig wie wir es von ihm erwarten. Denn wer Serious Sam auf seinen Ballerorgien begleitet, der weiß was auf ihn wartet: Stunden völlig unbelasteten Ballerspaßes bei dem man sich keinerlei Gedanken darüber machen muss aus was man da eigentlich schießt, denn es hat keinerlei Bezug zu realen Ereignissen und ist sicher kein Spiegel unserer Gesellschaft. Ganz im Gegenteil handelt es sich hierbei sicher um einen der unbeschwertesten und lustigsten Egoshooter des gesamten Genres, der sich auch nicht davor scheut sich selbst auf die Schippe zu nehmen.

    Sam i am

    Serious Sam 2 Serious Sam 2 Ihr könnt euch sicher noch erinnern: Durch einen sensationellen Fund in den altägyptischen Ruinen im Jahre 2013 gelang der Menschheit ein gigantischer technischer Fortschritt, der ihnen das Tor zu den Sternen öffnete. Interstellare Reisen gehörten plötzlich zum Alltag und die Reichtümer der neuen Welten trieben diese Entwicklung noch voran. Das ging bis ins Jahr 2104 gut, als sich plötzlich Tore auftaten welche die Ausgeburten der Hölle ausspuckten. Von einem Tag auf den anderen sah sich die Menschheit einer Bedrohung gegenüber der nur ein Mann Einhalt gebieten konnte: Serious Sam. Nun ist es wieder soweit, Sam wird vom Rat des Sirius gerufen und erhält die Aufgabe die fünf verlorenen Stücke eines Amuletts zurück zu holen, die sich natürlich auf fünf verschiedenen Planeten befinden. Damit ist klar was Sam und damit auch uns, dem Spieler, bevorsteht. Nämlich fünf recht unterschiedliche Welten auf denen wir wieder so richtig aufräumen dürfen.

    Ob der wirklich lucky ist? Ob der wirklich lucky ist? Doch merkt man ziemlich schnell, dass sich das Croteam viel bei anderen Egoshootern abgeschaut hat, was sicher auch an der Leistungsfähigkeit der neuen Serious Engine 2 liegt, die uns neuerdings mit Physik-Features überrascht die man in einem Serious Sam nicht erwartet hätte. Am Strand liegende Boote oder Baumstämme können ins Wasser geschoben werden und schwimmen dort physikalisch korrekt auf dem Wasser. Kisten oder Tonnen lassen sich aufheben und umhertragen, um sie an gewünschter Stelle zu platzieren. An wenigen ausgesuchten Orten muss man diese Features sogar nutzen um weiterzukommen, wie beispielsweise ein brennendes Zündholz zum bereitgelegten Dynamit zu tragen, woraufhin ein Durchgang freigesprengt wird. Schwerpunkt des Gameplays ist aber nach wie vor das beherzte Ballern auf die Gegnerhorden, die mitunter in unglaublichen Stückzahlen auftreten. Dafür dürfen wir neuerdings und nicht selten auch richtige fest montierte Geschütze bedienen und sogar Gefährte steuern, worunter auch der Dinosaurier fällt, auf dessen Rücken wir gleich im ersten Kapitel durch die Level trampeln.

    Netricsa steht auf Glänzendes Netricsa steht auf Glänzendes Wegen des "erhöhten Spielebudgets" hat auch unsere gute Fee Netricsa, die in Sams Hirn implantierte Künstliche Intelligenz, nun endlich eine Stimme bekommen. Diese ertönt zwar nur im Spiel selbst und leider nicht während der Ladephasen in der wir von ihr in die einzelnen Aufträge eingewiesen werden. Trotzdem hat es dem Spiel gut getan Netricsa eine Stimme zu geben, die sich nun auch während des Spiels zu Wort melden kann. Ansonsten natürlich sprechen Hauptsächlich Sams Waffen, die vom "Knochenfetzer" MK2 bis zum XPML30 Raketenwerfer reichen. Generell kann man sagen, dass die Waffen sehr gut ausgewogen sind, es gibt keine Überstarken so wie es auch keine gibt die eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist. Denn ziemlich schnell merkt man, dass es für jeden Gegner die ideale Waffe gibt, was zusätzlich abhängig ist von der Entfernung zum Feind. Denn im Nahkampf ist die doppelläufige Pumpgun ungeschlagen stark, wohingegen es das Scharfschützengewehr als einziges erlaubt Gegner in weiter Entfernung mit einem einzigen Schuss niederzustrecken. Wenn es hingegen auf schnelles Feuer ankommt, weil man sich einer ganzen Horde Mistviecher erwehren muss, ist die UZI Suzzi im Doppelpack vorzuziehen, welche neben der höchsten Schussfrequenz die sie bietet auch noch einen recht heftigen Schaden hinterlässt. Die lustigste Waffe aber stellen die Cacadoos Vulgaris dar, wobei es sich um Papageien handelt die man mit Feuerblumen gefüttert hat. Sobald die Feuerblumen die Magensäure der Papageien erreicht, wird die Mischung instabil und den Papageien zerreißt es. Das ist nicht nur lustig anzusehen, es hört sich auch aberwitzig an.

    Sam bedient sich nun auch fest montierter Geschütze Sam bedient sich nun auch fest montierter Geschütze Das allgemeine Gameplay hat sich natürlich nicht geändert, und das ist auch gut so. Nach wie vor dürfen wir aus allen Rohren feuern bis die Waffen glühen und uns dabei an einer Grafik erfreuen die bunter nicht mehr hätte ausfallen können. Zwar gibt es durchaus auch gedecktere Level, oder sagen wir lieber Planeten, so Umgebungen aber wie der Giganten-Schrottplatz lassen die Farbröhren wissen wozu sie konstruiert wurden. Und die Soundkulisse darf dem natürlich nicht nachstehen und haut uns mitunter so schräge Töne um die Ohren, speziell was die Musikauswahl betrifft, dass man nicht mehr weiß ob man noch lachen oder schon weinen soll, was aber eigentlich völlig egal ist, während man den Finger nicht mehr vom Abzug bekommt weil einem die Hexen(!) das Leben schwer machen und diese verfluchte ZumZum-Biene immer noch eine Blüte findet an der sie sich regenerieren kann. Ja genau, solche Sorgen hat unser Sam auf der Suche nach den fünf verschollenen Teilen des Medaillons.

    Zombie-Broker schützen den Yeti Zombie-Broker schützen den Yeti Damit auch jeder seinen Spaß an dem neuesten Serious Sam haben kann, bietet es uns wie gewohnt fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade, welche sich Hauptsächlich auf die Stärke und Anzahl der Gegner bezieht, an. Der leichteste genannt "Tourist" ist wirklich leicht und gestattet uns fast widerstandslos durch die Level zu laufen, wohingegen der schwierigste Grad durchaus auch für geübtere Spieler eine Herausforderung darstellt. Da Serious Sam nach wie vor auf die klassischen Spielprinzipien setzt gibt es natürlich auch geheime Orte und Verstecke zu entdecken, die sich positiv auf unsere Gesamtwertung auswirken, die wir am Ende jedes Levels erhalten. Darin begründet liegt auch das Bedürfnis das Spiel wenigstens ein zweites Mal durchzuspielen, das erste Mal im leichten Schwierigkeitsgrad um die Level kennen zu lernen, und das zweite Mal auf schwer um die Punktzahl in die Höhe zu treiben und die Geheimverstecke zu finden.

    Urbanes Setting für Sam Urbanes Setting für Sam Was man dem Spiel positiver Weise bis zum Ende anmerkt, ist das strenge halten an die klassischen Spielprinzipien, die ein Videospiel erst zu dem machen was es sein soll. Man hört an der Musik ob es noch eine weitere Gegnerwelle gibt oder ob nun Schluss ist, am Ende jedes Levels wartet natürlich der Levelboss, und kommt er nicht ruft Sam halt schnell "Bosses 'r Us" an und ordert einen, und nicht zuletzt besitzt jeder Gegner sein typisches Verhalten auf das man sich einstellen kann. Das ist es was Serious Sam zu einem so unbeschwerten Spielvergnügen macht, dass immer klar ist wie es weitergeht und man sich auf das Spielgeschehen einstellen kann. Selbst der Verlust eines Lebens ist nicht tragisch und bedeutet im schlimmsten Fall - nämlich wenn wir das letzte Leben ausgehaucht haben - das wir vom letzten Checkpoint aus neu einsteigen müssen. Zudem wird einem an mancher Stelle wo man besonders gerne auf einen Schlag das Leben verlieren kann, wie bei den wenigen Sprungsequenzen die es gibt, kein Leben abgezogen wenn wir einen Fehler machen, stattdessen wird Sam an den Anfangspunkt der Sprungsequenz teleportiert wenn er in die Tiefe fällt. Die Frustschwelle ist bei diesem Spiel also praktisch ausradiert und liegt so hoch, dass man sie kaum erreichen kann.

    Der Höllenplanet Der Höllenplanet Für den Witz im Spiel sorgt natürlich nach wie vor Sams lockeres Mundwerk, aber auch die Sprüche der Völker die Sam auf den fünf Planeten kennen lernt sind nicht zu verachten. Da diese allesamt ihren ganz speziellen Dialekt besitzen hat man sich dazu entschlossen die Sprachausgabe nicht zu lokalisieren. Die Charaktere sprechen also ausschließlich in englischer Sprache wobei uns deutsche Untertitel eingeblendet werden. Wer dem Englischen nicht mächtig ist hat aber keinerlei Probleme dem Storyplot zu folgen. Zudem informiert uns Netricsa vor jedem Einsatz über das wie und wo. Zwar nur per Text, dafür aber in deutscher Sprache.

  • Serious Sam 2
    Serious Sam 2
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Croteam
    Release
    14.10.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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Serious Sam 2
Serious Sam 2 im Gamezone-Test
Serious Sam wartet nicht auf den Endgegner, er ruft selbst bei Bosses'r'Us an und ordert einen der zu ihm passt.
http://www.gamezone.de/Serious-Sam-2-Spiel-32389/Tests/Serious-Sam-2-im-Gamezone-Test-990447/
14.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/snap156.jpg
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