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  • Seven Kingdoms II: The Fryhtan Wars - The Frythan Wars - Leser-Test von Ceilan

    Seven Kingdoms II: The Fryhtan Wars - The Frythan Wars  - Leser-Test von Ceilan Mit Seven Kingdoms haben Trevor Chan und sein Team Enlight Software (Macher von Capitalism) ein Spiel geschaffen, das nicht zuletzt wegen seiner beeindruckenden Komplexität vor allem die Fachleute begeisterte. Der zweite Teil sollte mindestens genauso überzeugend werden und obwohl Seven Kingdoms II im Prinzip als Echtzeitstrategietitel bezeichnet wird hat das Spiel in vielen Bereichen mehr zu bieten als die meisten Aufbauspiele oder gar komplexe Wirtschaftssimulationen. Es geht eben nicht nur um spannende Kämpfe mit den unterschiedlichsten Einheiten sondern auch um diplomatische Schachzüge, eine funktionierende Wirtschaft und viele andere Themen.
    Seven Kingdoms II entführt den Spieler wieder in eine Fantasywelt, die wohl vom Mittelalter unserer Dimension und von diversen Geschichten inspiriert wurde. Dort leben neben den unterschiedlichsten menschlichen Völkern auch die aggressiven Frythans, die man am ehesten als Monster bezeichnen kann. Die beiden unterschiedlichen Rassen bekriegen sich wie nicht anders zu erwarten schon seit Urzeiten und im Spiel geht es deshalb nicht zuletzt um diesen gewaltigen Konflikt.

    Der Spieler kann sich jetzt interessanterweise auch für eines der sieben Frythan-Völker entscheiden und diese sind vor allem für Anfänger geeignet, was schlicht und einfach daran liegt, dass diese Kreaturen ihre Kräfte vor allem auf das Schlachtfeld konzentrieren. Sie müssen sich nicht um die verschiedenen Wirtschaftskreisläufe und den Handel kümmern, weil sie ihre Waren als Tributzahlungen von eroberten Siedlungen erhalten und man muss generell nicht so viele Vorgaben beachten. Was aber nicht heißt dass die Frythans deshalb langweilig sind, denn jedes der Monstervölker hat unter anderem interessante Einheiten zu bieten. So kann man zum Beispiel fiese menschenfressende Pflanzen auf der Karte platzieren oder mächtige Zaubersprüche benutzen während andere Frythans Tiere kontrollieren und in den Kampf schicken. Dafür können die Frythans aber zum Beispiel keine Götter anbeten, wodurch ihnen die damit verbundenen Wunder und Vergünstigungen wie etwa zusätzliche Bewohner für die Städte entgehen.
    Statt sieben menschlichen Völkern gibt es nun sogar volle zwölf Nationen (wodurch der Titel nicht mehr ganz passend ist). Genau wie die Frythan-Stämme haben auch diese Völker jeweils unterschiedliche Fähigkeiten was wichtige Bereiche wie etwa den Kampf, die Forschung, Diplomatie oder den Handel betrifft. Nur dass die Abenteuer der Menschen eben deutlich komplexer sind. So kommen bei diesen Völker unter anderem die Helden ins Spiel. Die mächtigen Kämpfer tauchen oft auch in Kombination mit einem wichtigen Artefakt auf und ihre Fähigkeiten können über Sieg und Niederlage entscheiden. Sie werden teilweise regelrecht angelockt wenn der Ruf eines bestimmten Königreichs sehr gut ist aber man kann sie außerdem von Zeit zu Zeit auch in einer Schenke anheuern. Die Spezialeinheiten haben gewöhnlich besonders viele Lebenspunkte, weshalb sie im Kampf eigentlich die idealen „Frythan-Killermaschinen“ sind. Man kann sie darüber hinaus aber zum Beispiel auch in Forts oder unabhängigen Städten stationieren um so nach und nach den Widerstand der Siedlungen zu schwächen bis man sie schließlich mühelos erobern kann. Das Erobern der Städte spielt sowieso eine wichtige Rolle, denn nur so kann man eine wirklich ausgewogene Armee mit vielen verschiedenen Einheiten aufstellen. Denn manche Soldatentypen gibt es eben nur in einer bestimmten Zivilisation und man sollte deshalb alle möglichen Bogenschützen, Reiter, Fußsoldaten usw. „einsammeln“. Ansonsten können aber notfalls auch Söldner bezahlt werden.
    Ein weiteres wichtiges Element ist die Forschung, die in Seven Kingdoms II deutlich vielschichtiger ist als im ersten Teil. Je nach Wunsch kann sich der Spieler so auf die unterschiedlichsten Zweige des Technologiebaums konzentrieren um beispielsweise den Handel (die Produktion usw.), die Belagerungsmöglichkeiten mit den passenden Maschinen wie etwa Katapulten oder die Verteidigung des eigenen Reiches zu verbessern. Das selbe Volk kann sich also im Laufe des Spiels immer wieder völlig unterschiedlich entwickelt je nachdem auf welche Bereich sich der betreffende Spieler konzentriert. Im Spiel werden grundsätzlich militärische Einheiten sowie Zivilisten unterschieden und beide Figurenarten können als Spione eingesetzt werden. Diese nützlichen Charaktere können zum Beispiel dafür sorgen dass ein Krieg ausbricht oder sie stehlen wichtige Technologien der feindlichen Völker.
    Seven Kingdoms II hat für sämtliche Missionen verschiedene Schwierigkeitsgrade zu bieten und vor dem Beginn eines einzelnen Szenario kann man die unterschiedlichsten Startbedingungen festlegen. So können etwa die jeweiligen Rassen, das Startkapital und die Ressourcensituation ausgewählt werden und die Partien bleiben so auch auf Dauer spannend. Die Karten werden vom Zufallsgenerator erstellt und es gibt verschiedene Größen und Landschaftstypen. Darüber hinaus kann man viele abwechslungsreiche Siegbedingungen entdecken und es gibt die passenden Probleme wie etwa überlegene gegnerische Armeen oder einen Mangel an bestimmten Ressourcen.
    In den Kampagnen gibt es zusätzlich ein paar Rollenspiel-Elemente, denn man kann Einheiten und Artefakte aus einer Mission in die nächste übernehmen. Mithilfe der Veteranen fällt einem der Neuaufbau nicht mehr so schwer und die erlernten Fähigkeiten gehen auf diese Weise nicht verloren. Die Entwickler haben den Schwierigkeitsgrad der nachfolgenden Missionen aber wohl an diese Möglichkeit angepasst und dem Spieler wird deshalb nichts geschenkt. Es reicht also nicht aus einfach alle Soldaten zu übernehmen um dann in der nächsten Mission gleich sämtliche Siedlungen zu erobern. Die Kampagnen sind übrigens nichtlinear aufgebaut und sie werden immer wieder neu zusammengestellt.
    Die Computergegner sind ziemlich schlau und sie kümmern sich nicht nur einfach um den Aufbau ihrer Siedlungen oder das Bekämpfen von Einheiten die sich in der Gegend herumtreiben. Sie betreiben nämlich Handel, schicken Spione in feindliche Gebiete und vieles mehr. Echte Spieler können sie natürlich nicht ganz ersetzen, aber die Feinde in Seven Kingdoms II wirken niemals dumm. Man hat aber trotzdem immer eine faire Chance und das Ganze ist nie ungerecht. Man muss eben nur höllisch aufpassen, denn sonst ist das Spiel vorbei bevor man überhaupt weiß was los ist.
    Im Bereich der Steuerung fallen vor allem die unzähligen Hotkeys auf. Jede Taste ist einer bestimmten Funktion zugeordnet, so dass man sämtliche Aktionen theoretisch per Knopfdruck auslösen kann. Das kann aber von Zeit zu Zeit schon etwas verwirrend sein wenn man eine bestimmte Funktion sucht. Auf den Karten kann man unterschiedliche Punkte wie etwa Minen oder die Nester der Frythans anzeigen lassen um so alle wichtigen Elemente im Auge zu behalten. Wie in vielen anderen Strategiespielen können Wegpunkte für die Einheiten festgelegt werden (wobei diese dann dummerweise des öfteren an Bäumen oder anderen Hindernissen hängen bleiben). Für Anfänger gibt es ein mehrstufiges Tutorial in dem die wichtigsten Funktionen erklärt und trainiert werden, aber im Laufe des Spiels dürften die meisten Leute doch recht oft überfordert werden. Ab und zu kann die Komplexität schon fast erschlagend wirken. Echte Profis freut das wahrscheinlich umso mehr.

  • Seven Kingdoms II: The Fryhtan Wars
    Seven Kingdoms II: The Fryhtan Wars
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Enlight Software Ltd. (HK)
    Release
    1999
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Seven Kingdoms II: The Fryhtan Wars
Seven Kingdoms II: The Fryhtan Wars - The Frythan Wars - Leser-Test von Ceilan
http://www.gamezone.de/Seven-Kingdoms-II-The-Fryhtan-Wars-Spiel-32428/Lesertests/Seven-Kingdoms-II-The-Fryhtan-Wars-The-Frythan-Wars-Leser-Test-von-Ceilan-995747/
05.05.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/01/7k2-effect3_1_.jpg
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