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  • Shadows of the Damned: Du fährst zur Hölle - Leser-Test von alter sack

    Kaum ein neues Spiel gestartet erscheint auch schon der erste Erfolg am Bildschirm. Genauso in dieser verrückten Tonart geht es erfreulicherweise weiter, und zieht sich bis zum Abspann. Obwohl die Thematik eine Ernste, wird Humor ganz gross geschrieben. Nachdem wir als Dämonenjäger den ersten Finsterling zurück in die Hölle schicken, kommt auch schon der nächste aus selbiger, und entführt unsere holde Maid, und nimmt sie zu sich mit in sein finsteres Gemach. Fortan versuchen wir als Hotspur "fucking" Garcia unsere Liebste, Paula, seinen Klauen zu entreissen. Kein leichtes unterfangen so ganz alleine gegen eine Übermacht Dämonen und anderes höllisches Gesocks. Doch Moment, ganz einsam sind wir nicht auf unserem Höllenritt. Ein Ex-Dämon namens Johnson wird unser treuer Begleiter sein. Als Abtrüniger hat er seine ursprüngliche Form verloren, und als Strafe muss er fortan sein Leben als plappender Totenschädel fristen. Somit ist er nicht nur unser Begleiter, sondern gleichzeitig auch unsere Waffe gegen die höllische Brut. Auf Knopfdruck verwandelt er sich in eine Waffe. Die üblichen verdächtigen wie Revolver und MG, aber eben doch in abgewandelter Form, und alle aufrüstbar. Jeder Bossdämon lässt nach erfolgreichem Kampf einen blauen Juwel aus seinem verfaulten Körper zurück, der meist eine neue Waffe bedeudet, oder als Upgrade selbiger. Nicht nur Waffen wollen aufgerüstet, auch unsere Lebensleiste kann mit roten Juwelen, die erst gefunden werden wollen, verlängert werden. Der gute Johns hält aber auch als Nahkampfwaffe her, sein Schädel aufgespiesst auf einen Stock, damit den Dämonen die verfluchte Seele aus ihren fauligen Leibern geprügelt werden kann. Munition und Heiltränke können übrigens bei einem gewissen Christopher gekauft werden. Er ist halb Dämon, halb Mensch, und will mit weissen Diamanten verköstigt werden, die die kleineren Dämonen nach besiegen hinterlassen. Mit viel Humor ausgestattet, speit er uns das von von ihm erworbene vor die Füsse. Auf jeden Fall ein äusserst aussergewöhnlicher Shoppingtrip.

    So viel zur doch recht dünnen Story, doch wie schlägt sich Shadows of the Damned auf Technischer Seite? Hat G, so nennt in Johnson kurz und bündig, doch einige Schlagkräftige Argumente gegen die Ausgeburten der Hölle parat, so will die Unreal Engine 3 nicht so recht zur Höchstform auflaufen. Zu oft hat man sie schon zu Werke gesehen, und vor allem andere Titel mit dieser Engine sehen wesentlich besser aus. Das Leveldesign hingegen lässt weniger Wünsche offen, und präsentiert sich sehr Abwechslungsreich. Obwohl es schon merkwürdig anmutet, wenn man in der Hölle durch eine Stadt wandelt die wie eine von Menschenhand erschaffene scheint. Dazu stehen noch an jeder Ecke Hydranten, die woll zum löschen gedacht sind, nur wozu sollte man mitten im Inferno einen Brand löschen wollen? Humor wird sehr gross geschrieben, vor allem was die Konversationen zwischen unseren beiden Helden betrifft. Und doch muss man eindeutig sagen, das das Abenteuer nicht in Kinderhände gehört. Hektoliterweise Blut wird vergossen, Gliedmasse abgetrennt und Headshots werden in Zeitlupe herangezoomt, so das man im Detail sieht wie Köpfe platzen. Gesteuert wird Genretypisch mit den beiden Sticks, was auch recht Problemlos funktioniert. Alle Knöpfe und Tasten sind gut belegt, nur das Steuerkreuz des XBOX Pads, das für die Waffenauswahl zuständig ist, ist einmal mehr sehr zickig. Waffenwechseln mitten im heissesten Gefecht kann echt zur reinen Nervensache werden, wenn die Eingabe mal wieder nicht richtig erkannt wird. Ab und an ist auch die ein oder andere Fruststelle auszumachen, wenn sich mal wieder viele gegner gleichzeitig am Bildschirm tummeln. Besonders zu erwähnen wären die grossartig in Szene gesetzten Bosse, und die dazugehörigen Fights. Obwohl meist nur die rot leuchtenden Stellen zu treffen sind, sind sie doch alle anders zu meistern. Viele Stellen im Spiel sind in Dunkelheit getaucht, die für unseren Helden das reinste Gift ist. Hier muss meist ein Ziegenkopf mit dem Lichtschuss getroffen werden, um die Umgebung wieder in hellem Licht zu tauchen. Manchmal muss er erst gefunden werden, vor allem wenn er von einem Dämon entführt wird. Solche Stellen im Spiel werden manchmal auch mit Bossfights kombiniert, was ganz schön knifflig werden kann. Apropos knifflig. Einige kleine Rätsel haben es auch ins Spiel geschafft, die aber meist keine all zu grossen Kopfnüsse darstellen. Auch weil das Game sehr linear gestaltet wurde, und deshalb nicht viel Spielraum für Rätsel über mehrere Ebenen zulässt. Häufig im Spiel trifft man auf Tore die von Babydämonen bewacht werden. Um passieren zu dürfen, müssen sie gefüttert werden. Mal muss eine "Erdbeere", mal ein "Gehirn" gefunden werden. Die Freude ist gar gross, auch bei uns als Spieler, wenn die kleinen fröhlich zu brabbeln beginnen wenn ihre Mäuler regelrecht gestopft werden. Womit wir bei der Vertonung angelangt sind. Die ist mit das beste was im Spiel zu finden ist. Sei es die Sprachausgabe oder die grandiose Sounduntermalung, die von niemandem geringeren als von Akira Yamaoka stammt, den Sound Director der Silent Hill Reihe. Weiters beteiligt an Shadows of the Damned waren weiters Suda 51 (Killer7, No more Heros) und Shinji Mikami der Director von Resident Evil. Auch wenn uns hier sicherlich kein Meisterwerk vorliegt, so sollte man Shadows of the Damned dennoch eine Chance geben. Verdient hätten es sich Hotspur "fucking" Garcia und Johnson allemal.

    Negative Aspekte:
    Unreal Engine 3 nicht in Höchstform; sehr linear; kleine Fruststellen;

    Positive Aspekte:
    Vertonung; Humor; Bossfigths;

    Infos zur Spielzeit:
    alter sack hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Shadows of the Damned

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: alter sack
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Shadows of the Damned
    Shadows of the Damned
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Grasshopper Manufacture Inc
    Release
    23.06.2011

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1011029
Shadows of the Damned
Shadows of the Damned: Du fährst zur Hölle - Leser-Test von alter sack
http://www.gamezone.de/Shadows-of-the-Damned-Spiel-32551/Lesertests/Shadows-of-the-Damned-Du-faehrst-zur-Hoelle-Leser-Test-von-alter-sack-1011029/
30.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/05/Shadows_of_the_Damned__4_.jpg
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