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  • Shank im Gamezone-Test

    Der unkomplizierte 2D-Brawler macht mit seinem schicken Comiclook schon Laune, ist aber doch recht kurz ausgefallen.

    Wenn man sich Shank auf die Konsole lädt, fühlt man sich gleich an Robert Rodriguez- oder Quantin Tarantino-Werke erinnert, was nicht nur auf die Charaktere, den Grafikstil und die Umgebungen zutrifft, sondern auch auf die Story. In Kill Bill, ich meine Shank, wird die Frau/Freundin von Shank von einer Verbrecherorganisation getötet und Shank im Glauben seines Todes zurück gelassen. Dieser recht sich nun fürchterlich an der Bande und legt einen Obergangster nach dem anderen um, bis er letztendlich vor dem Boss steht.

    Ich sehe rot

    Shank Shank Shank ist ein klassischer seitwärts scrollender 2D-Brawler, wie man ihn aus der guten, alten Zeit kennt. Es geht nach oben und unten sowie nach rechts und links. Dabei stürmen uns von allen Seiten Gegner entgegen. Einige greifen im Nahkampf an, andere benutzen Fernkampfwaffen und sogar Granaten. Einige sind flink und weiblich, andere riesige Muskelberge, die es ordentlich zu bearbeiten gilt. Shank ist relativ kurz, denn nach rund vier Stunden ist das fröhliche Gemetzel wieder vorbei. In dieser Zeit haben wir rund 700-800 Bösewichte um die Ecke gebracht. Derart viele Feinde in eine kurze Spielzeit zu packen, heißt natürlich, dass der Bildschirm nur so von Schlachtvieh überladen wird. Teilweise muss man es mit rund 10 Feinden gleichzeitig aufnehmen. Hier ist eine durchdachte Vorgehensweise selten hilfreich, einfach rein ins Vergnügen und möglichst schnell die Angriffstasten drücken.

    Shank Shank Mit seinen Messern führt Shank leichte Angriffe aus, bei schweren Angriffen stehen mehrere Waffen zur Auswahl, so zum Beispiel eine Kettensäge, zwei Macheten oder ein Schwert. Auf der dritten Angriffstaste liegen die Fernkampfwaffen wie Dual-Pistolen, Pumpgun und Uzi. Durch diese Möglichkeiten lassen sich nett anzuschauende Offensiven abfeuern, doch wie gesagt, Kontrolle ist nicht immer möglich. Manchmal muss man sich auf sein Glück verlassen. Übrigens kann Shank auch Angriffen ausweichen und Feinde packen, um sie dann mit einer der drei Attacken zu bearbeiten. Wahlweise stopfen wir dem Gegenüber eine Granate ins Maul und stoßen ihn weg.

    Shank Shank Und da wären wir schon bei der Gewaltdarstellung, die stark überzeichnet daher kommt, wie eigentlich alles im Spiel, und literweise Blut vergießt. Obwohl man auf seine Gegner wie ein Berserkern mit Messern ein sticht, sie würgt oder die Kettensäge sprechen lässt, gibt es kaum abgetrennte Körperteile oder ähnliche Dinge zu sehen. In Verbindung mit dem Comicstil hat sogar die USK ihr Einverständnis gegeben. Shank ist zwar auf den ersten Blick ultra-brutal, beim zweiten Hinsehen wird vieles wieder relativiert. Zum Glück nimmt sich das Spiel selbst nicht all zu ernst.

    Gegner über Gegner und kein Ende in Sicht

    Shank Shank Shank macht mit seinem simplen und schnell erlernten Gameplay kurzzeitig ungemein viel Spaß. Nach rund 30 Minuten Spielzeit hat man im Prinzip aber alles schon gesehen und das Gameplay wird in die Endlosschleife gestellt. Die Gegner werden zwar zahlreicher, die Umgebung ändert sich ebenfalls, mehr Abwechslung ist jedoch nicht gegeben. Immerhin, ab und zu schnappen wir uns eine Minigun und richten mit ihr sehr viel Schaden an. Die Jump & Run-Sequenzen sind halbautomatisch und alles andere als schwer. Man muss im Prinzip nur zur rechten Zeit abspringen. Und so läuft Shank wie der Prinz von Persien an Wänden entlang, schwingt sich von Haken zu Haken und klettert an Rohren entlang.

    Shank Shank Bei den Kämpfen ist Shank durchaus fordern, auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad. Zum Glück gibt es extrem viele und fair gesetzte Checkpoints, weswegen kein Frust aufkommt. Auf "schwer" fallen diese Punkte weg. Zwischen den Horden von Standardgegnern warten die Bosse auf uns. Nun muss man ein wenig überlegter vorgehen, doch auch hier ist die Taktik bei rund 60 Prozent der Obermotze nahezu identisch. Man fühlt sich an diverse Hüpfspiele erinnert, in denen man der Schildkröte drei Mal auf den Kopf springen muss. Dennoch sind diese Kämpfe nett inszeniert. Und die aller letzte Bossbegegnung ist dann doch eine kleine Herausforderung. Wer die knapp vierstündige Singleplayer-Kampage beendet hat, darf sich mit der noch kürzeren und lokalen Koop-Mission begnügen. Dazu muss nur noch ein Kollege an die Konsole gezerrt werden. Hier wird übrigens die Vorgeschichte zu Shank erzählt. Spaß macht das Unterfangen allemal. Schade, dass es nicht online zur Sache geht.

    Buntes Treiben

    Shank Shank Die Optik von Shank kann überzeugen, was für die nett animierten Charaktere sowie die abwechslungsreichen Hintergründe gilt. Schauplätze und Figuren orientieren sich am Grindhouse-Phänomen, während man sich durch ein Kloster, einen Rotlichtbezirk, Lagerhallen oder eine schicke Villa metzelt. Klei Entertainment hat sich aus vielen Bereichen der Filmkultur bedient und ein angenehm aussehendes Gesamtwerk kreiert, was auch auf die Musikuntermalung zutrifft. Leider ist das knapp zwei Gigabyte große und 1.200 Microsoft Points bzw. 14,99 Euro teure Shank komplett in Englisch gehalten. Untertitel gibt es nicht. Zwar bekommen wir einige Zwischensequenzen im Comicstil zu sehen, die Rachestory ist allerdings derart simpel gestrickt, dass man eigentlich keine Verständnisprobleme bekommen sollte. Die Sprachausgabe ist zudem gut gelungen.

    Shank (PS3)

    Singleplayer
    7,6 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    unkomplizierte Action
    diverse Waffen
    sehr faires Checkpoint-System
    viele Bossfights
    ansehnlicher Comiclook
    völlig überzeichnete Charaktere
    Shank ist die totale Kampfsau
    Zwei-Spieler-Koop erzählt Vorgeschichte
    jede Menge Feinde
    es geht dank Kombos ordentlich zur Sache
    gute englische Sprachausgabe
    ziemlich kurz (3-4 Stunden)
    zu wenig Abwechslung
    Bossfeinde ähneln sich oft in der Vorgehensweise
    manchmal zu chaotischy
    viel zu simple Sprungpassagen
    Koop nur offline
    komplett in Englisch
  • Shank
    Shank
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Klei Entertainment, Inc.
    Release
    25.08.2010
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992889
Shank
Shank im Gamezone-Test
Der unkomplizierte 2D-Brawler macht mit seinem schicken Comiclook schon Laune, ist aber doch recht kurz ausgefallen.
http://www.gamezone.de/Shank-Spiel-32608/Tests/Shank-im-Gamezone-Test-992889/
06.09.2010
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2010/09/SHNKmultiSCRN1.jpg
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