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  • Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga im Gamezone-Test

    Ein RPG mit kühler Umgebung, arroganten Charakteren und einem tollen Monsterdesign.

    Letztes Jahr im Herbst kam mit Shin Megami Tensai: Lucifers Call das erste Mal ein Ableger der Shin Megami Tensai Serie nach Europa. Dank Ubisoft erhielten Spieler eine ideal angepasste Version inklusive deutscher Sprache. Diesem Beispiel folgenden hat nun Atlus, Schöpfer der Shin Megami Tensai Reihe, einen weiteren Teil der Shin Megami Tensai Reihe nach Europa gebracht. Digital Devil Saga heißt das gute Stück, dass erneut die RPG-Fraktion im Sturm erobern und weitere Spieler für die Serie begeistern soll.

    Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Seit Sera, das junge Mädchen mit den auffallenden schwarzen Haaren, scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist, ist nichts mehr wie es war. Die sechs Stämme des Junkyards liefern sich eine unerbittliche Schlacht um die Vorherrschaft in den Sektoren und die Kämpfe wüten schlimmer als je zuvor. Dabei vereint die Sektoren ein gemeinsames Ziel: Das neue Gesetz des Karma Tempel. Dieses besagt, dass ein jeder Stamm die anderen angreifen und verschlingen soll. Und als grandioses Finale soll das Mädchen mit den schwarzen Haaren gefunden und ins Nirvana gebracht werden.

    Auch Serph, Anführer der Embryon im Sektor Muladhara, weiß um das neue Karma Tempel Gesetz. Und auch er verfolgt den Plan, die anderen Stämme zu verschlingen. Gleichzeitig jedoch wird er Sera, das unbekannte schwarzhaarige Wesen, nicht einfach so dem Nirvana überlassen. Vielmehr beschützt er es mit seinen Gefolgsleuten und versucht herauszufinden, was eigentlich hinter dem plötzlichen Auftauchens des Mädchens steckt - denn Sera hat keinerlei Erinnerung an sich oder ihre eigene Vergangenheit.
    Eines ist nur merkwürdig, seit das Mädchen da ist: Nicht nur, dass sich Serph, seine Gefolgsleute und die Mitglieder der anderen Stämme in blutrünstige und Menschenfleisch fressende Ungeheuer verwandeln können; Sie fangen auch auf einmal an Gefühle zu haben die sie vorher nie hatten.

    Lerne die Welt verstehen

    Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Offenbart sich mit dieser Einleitung schon sehr viel über die Geschichte, welche der Digital Devil Saga zugrunde liegt, so müssen Einsteiger sich erst einmal ganz langsam mit der Junkyard Welt vertraut machen. Ein herrliches, wenn auch verworrenes Intro und zahlreiche Gespräche zu Beginn des Spiels machen das Eintauchen in die von Monstern besessene Welt leichter. Nachdem euch dann das Einstiegsfilmchen mit vielen gekonnt platzierten Fragezeichen in eurem Kopf zurück lässt, schlüpft ihr ohne Umschweife in die Haut von Serph. Nun müsst ihr Führungsqualitäten beweisen und einen harten und sehr kampfreichen Weg gehen. Für den Erfolg stehen aber nicht nur euer Team und eure körperlichen Fähigkeiten zur Verfügung, auch die sogenannten Mantras, die helfen werden das Monster in euch zu kontrollieren und stärker werden zu lassen, sind auf dem langen und unersättlichen Weg die Stütze zum Sieg.

    Seinerzeit hat schon Lucifers Call bewiesen, dass man in Sachen Rollenspiele andere Wege gehen kann. Und so bleibt man diesen Pfaden auch in Digital Devil Saga ebenfalls treu. Zwar sind die bekannten und damit klassischen Elemente wie Charakteraufbau oder das Kämpfen auf Zufallsbasis in jedem Fall enthalten, der Weg als auch die Darstellung präsentieren sich irgendwie aber ganz anders. Extravagant, herausfordernd, teilweise sogar richtiggehend arrogant und sehr unterkühlt sind wohl recht treffende Beschreibungen die Erlebnisse in der Junkyard Welt zu beschreiben. Und dazu kommt die Erfahrung, das ein sich sehr langsam hebender Vorhang eine herrliche Spannung erzeugen kann und für Stunden an die Konsole fesselt.

    Kämpfen und Punkte sowie Items sammeln

    Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Auf dem beschwerlichen Weg die fünf Sektoren für sich einzunehmen, ganz dem Auftrag des Karma Tempels folgend, müsst ihr viel lernen. Um den Einstieg zu bekommen, habt ihr erst einmal Gelegenheit in Form von Gesprächen herauszufinden, wer ihr eigentlich seid, was ihr könnt und welche Dienste eure Gefährten erbringen werden. Sie werden euch stets begleiten und in brenzligen Kampfsituationen hilfreich zur Seite stehen. So verfügt ihr gesamt über drei verschiedene Charaktere (Serph, Heat & Argilla), die ihr durch die Junkyards und seine Sektoren führen müsst. Alle drei Figuren verfügen über eine unterschiedliche Grundausstattung, die ihr weiter fördern und ausbauen müsst. Um den Charakterausbau erfolgreich zu meistern, solltet ihr auch nicht nur an den Grundwerten der Figuren orientieren. Auch das stetig erweiterte Gegnerportfolio zeigt, welche Stärken ihr benötigt. Gesamt gilt aber auch, dass ihr die vermeintlichen Kleinigkeiten dennoch berücksichtigt, da diese, nicht vorhanden, unweigerlich einen schnellen Tod mit sich führen könnten.

    Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Um den Charakteraufbau erfolgreich zu betreiben, müsst ihr sehr viele Zufallskämpfe bestehen. Je nach Art und Weise wie ihr die Gegner, die meistens in Gruppen bis zu sechs Teilnehmern auftauchen, beseitigt, entscheidet über die Punktevergabe. Dies wiederum gliedert sich in das eigentliche Sammeln sowie dem anschließenden Verteilen. So sammelt ihr zunächst Karma-Punkte, welche sich dann jeweils in Dreierschritten auf die einzelnen Fähigkeiten (Magie, Stärke, Vitalität, usw.) verteilen lassen. Allerdings könnt ihr nur bei der Hauptfigur, Serph, bestimmen, wie die Punkte verteilt werden sollen. Bei Heat als auch Argilla übernimmt das System, gemessen ihrer Einsätze und bevorzugten Attacken, die Aufteilung. Neben den zu verteilenden Skill-Punkten ermöglichen die Karma-Punkte auch den Levelaufstieg. Geht dieser anfänglich noch recht fix vonstatten, braucht es mit der Zeit eine ordentliche Punktzahl, mit der man die nächste Stufe erreichen kann.

    Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Sichern euch die Karma-Punkte quasi eure Grundfesten, gesellen sich hier noch die sogenannten Atma-Punkte hinzu, die für eure Mantras wichtig sind. Mantras sind spezielle den Elementen zugeordnete Eigenschaften, die euren Figuren weitere und vor allem bessere kämpferische Möglichkeiten offerieren. Zudem bescheren euch ausgebildete Mantras Sicherheit, sich vor gewissen Zaubersprüchen der Gegner als auch unnatürlichen Zuständen zu schützen. Mantras müssen im Karma Tempel gekauft werden. Ist das Mantra gekauft, kann es aufgebaut werden. Im Übrigen kann immer nur ein Mantra mit einer Figur gekoppelt werden. Wollt ihr zwischendrin wechseln, sammelt man dann für das neue Mantra weiter. So empfiehlt es sich in jedem Fall die Mantras nicht nur mit Bedacht zu wählen, sondern dann auch konsequent zu verfolgen und dann erst ein neues Mantra zu benutzen.

    Wie schon erwähnt, entwickeln sich Mantras mit Atma-Punkten. Atma-Punkte ergeben sich durch das Besiegen der Gegner. Jeder erledigte Gegner serviert neben den Karma-Punkten auch Atma-Punkte, wobei der Charakter die meisten APs bekommt, der den finalen Schlag ausgeführt hat. Ist die Leiste der Atma-Punkte bis zum Rand gefüllt, gilt das jeweils verbundene Mantra für die betreffende Figur als erfüllt. Damit können dann die gekoppelten Fähigkeiten mit der einen Figur verknüpft werden und ein neues Mantra kann erlernt werden. Und zu lernen gibt es viel, denn die Mantra Übersicht (Mantra Grid) ist sehr umfangreich und groß ausgefallen.

    Wie für ein Rollenspiel üblich sammelt ihr natürlich auch Items, die ihr auf eurem Weg findet ein. Die meisten sind überaus nützlich und leisten euch vor allen in den Kämpfen wertvolle Dienste. Wiederbelebung, Magieauffrischung oder auch spezielle Angriffs-Items helfen auf dem langen Weg zum Erfolg. Allzu dick sind die Items allerdings nicht gesät und manches Mal führen sie euch auch in die Irre. So kann dann ein vermeintlicher Fund gerne auch mal der berühmte Griff ins Klo sein, da euch z.B. HPs abgezogen werden und kein Item den Weg ins Inventar findet. Ein Mangel an Items kann aber auch käuflich ausgeglichen werden. So gibt es fast überall Shops, die dazu einladen Macca (die Währung des Junkyard) auszugeben. Und das kann man nach Herzenslust auch tun - Macca gibt es haufenweise: Durch gewonnene Kämpfe und spezielle seltene Items, die man selbst nicht braucht, auf die Händler aber ganz scharf sind und einen guten Preis für zahlen.

    Wecke das Monster in dir

    Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga Neben den Grundstrukturen, welche die Figuren aufweisen, kämpfen die Helden in ihrer normalen Gestalt mit verschiedenen Schusswaffen. In den allermeisten Fällen wird sich aber für den Spieler sehr schnell herausstellen, dass eine geballte Ladung Blei in den gegnerischen Körper nicht immer das A und O ist. Vielmehr solltet ihr auf die durch das schwarzhaarige Mädchen verursachte Fähigkeit der Monsterwandlung zurückgreifen. Im Zweifelsfall mutiert ihr automatisch mit Kampfbeginn zu Monstern (falls nicht, kann das sofort nachgeholt werden) und so könnt ihr dann auch über sämtliche Mantra Fähigkeiten als auch die Grundlagen der Figur-bestimmten Möglichkeiten verfügen. Aber einfach drauflos zaubern oder kämpfen wird euch nicht weit bringen und ganz sicher schneller in den Tod befördern als euch lieb ist. Da ihr auf eine grandiose Vielzahl an Gegnern stoßt, empfiehlt sich zu Kampfbeginn immer erst einmal die Analyse. Diese offenbart euch - wenn es nicht ein Boss- oder Zwischengegner ist - welche Stärken und Schwächen der Widersacher aufweist. So könnt ihr dann mittels der gekoppelten Attacken, Fähigkeiten und partiell auch Items den Gegner effizient und schnell über die Klinge springen lassen. Wobei ihr die Gegner ja nicht im klassischen Sinne tötet - ihr fresst sie sozusagen auf, getreu euerer neuen Bestimmung, die es zu ergründen gilt.

    Denkt aber ja nicht, dass es euch die Bösewichter leicht machen. Im Gegenteil, verfügen sie über Stärken, die euch gerne auch mal länger als nötig im Kampf festhalten. So haben viele der Burschen nicht nur eine sehr hohe HP-Zahl, die erst einmal gen Null geschraubt werden muss - auch replizieren sich die guten Kerlchen oft und gerne und ziehen so den Kampf in Länge. Aufpassen muss man auch vor Magie- und HP-Räubern, die auf diese profane Weise versuchen euch zu schwächen. Kombiniert mit physischen Attacken kann das unweigerlich sehr schnell zu eurem Ableben führen.

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Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga
Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga im Gamezone-Test
Ein RPG mit kühler Umgebung, arroganten Charakteren und einem tollen Monsterdesign.
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31.07.2006
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