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  • Shinobido im Gamezone-Test

    Warum sich etwas Neues einfallen lassen, wenn man gute Zutaten nur neu mixen muss. Es gelingt nicht immer, aber immer öfter.

    Man nehme eine Priese "Tenchu", verfeinere sie mit "Blood will tell" Ingredienzien, schmecke noch etwas mit "Resident Evil" ab und gebe zum Schluss noch etwas "Sam Fisher" dazu. Fertig ist ein neuer Ninja Mix aus dem Hause Sony, der sich durchaus vielversprechend anlässt. Zwar bleibt man auch dieses Mal nicht von (Anfangs)Schwierigkeiten verschont, aber wenn man sich mal mit der Schwarzkluft und dem leisen aber flinken Schwert des Ninjas angefreundet hat, kann man durchaus herausfordernden Spielspaß erleben. Und wie dieser aussieht, verrät unser Test.

    Alles ist vergessen

    Shinobido Shinobido Irgendwo auf einer Waldlichtung schlägt der Ninja - auch bekannt als die Krähe - die Augen auf - und damit nimmt euer Schicksal seinen Lauf. Nur schwer findet ihr euch zurecht und eine alsbald mit einem Pfeil herein flatternde Nachricht sorgt gänzlich für Verwirrung. Der Geist ist wie leer gefegt, nur Fragmente, Bruchstücke einer fern entlegenen Erinnerung versuchen zu euch durchzudringen - und am Ende bleiben es doch nur Fetzen, die keinen Sinn ergeben. Verwirrt und irritiert folgt ihr der Botschaft zu einer Burg, die eigentlich einst die Festung eures Vaters gewesen ist. Doch schon bald stellt ihr fest, dass nicht mehr länger euer Vater das Sagen in den Gemäuern hat. Vielmehr findet ihr euch, nach zahlreichen durchsäbelten Kehlen, dem Gebieter Ichijo gegenüber, in dessen Gesellschaft sich auch Sadame befindet - eine weitere hohe Herrscherin des Reiches. Von beiden erfahrt ihr, dass sich eure Seele in verschiedene Stücke zersplittert und über das Land verteilt hat. Aus diesem Grund könnt ihr euch an nichts mehr als eure Kampfkünste erinnern. So bieten euch die beiden Herrscher nur allzu gerne an, dass ihr in deren Dienste treten könnt. Im Gegenzug versprechen sie euch, die Splitter eurer Seele ausfindig zu machen und euch zurück zu geben und damit natürlich auch eure Erinnerung. Da ihr weder euren Vater in den Gemäuern vorgefunden, noch genaues über euch selbst erfahren habt, seid ihr nur noch wild entschlossen alles für eure Seele und eure Erinnerung zu tun und stimmt dem Abkommen zu. Dabei verschweigen euch die beiden Gebieter, dass sie - neben Akame, einem weiteren Herrscher - nur ein Interesse hegen: Die Vorherrschaft über das Land Utakata zu erhalten - dessen Schicksal nun in euren Händen liegt.

    Ninja als Dienstleister

    Shinobido Shinobido Nachdem alle Klarheiten beseitigt sind, werdet ihr zunächst in euren Unterschlupf nebst Garten entlassen. Hier habt ihr die Chance euch zunächst mit dem durchaus umfangreichen Menü vertraut zu machen. Ferner lassen sich im Garten verschiedene Arbeiten als auch Übungen ausführen, die euch die Bewegungsabläufe und Muster der Krähe nähre bringen sollen. Und da sich alles bekanntermaßen in der Praxis besser erlernen lässt, sollte man diese auch gleich einmal angehen. Hierfür rüstet ihr euch zunächst mit den bereits vorhandenen Gegenständen aus - je nach Bedarf und Eurer Einschätzung, was nutzbringend sein könnte, und dann kann es auch schon los gehen. Wählt den Bereich der Schriftrollen und schon könnt ihr aus den zur Verfügung stehenden Missionen die auswählen, die euch am ehesten zusagt. Verschätzt euch aber nur nicht, denn jede Entscheidung - auch wenn es eine Fehlentscheidung ist - wird Konsequenzen haben und sich auf den weiteren Spielverlauf niederschlagen.

    Shinobido Shinobido Ist dann die Mission gewählt, wird man zunächst hinreichend in schriftlicher Form instruiert. Hat man sich alles zu Gemüte geführt, wird man durch Aktivieren der Starttaste automatisch in den jeweiligen Bereich befördert. Getreu dem Motto "beam me up, Shrotty" findet man sich an einer ungefährlichen Stelle der gewählten Mission wieder, um so die Ziele der Aufgabe angehen zu können. Es empfiehlt sich zunächst einmal einen Rundumblick zu verschaffen und dabei - ganz in Ninja Manier - nicht gesehen zu werden. Dieses Vorhaben kann sich auch für das gesamte Spiel auf die Fahnen schreiben, denn je weniger man gesehen wird, desto besser nicht nur für das eigene Ego, sondern auch für die Wertung - dazu dann auch später mehr.

    Shinobido Shinobido Hat man sich dann einigermaßen orientiert, kann es auch schon los gehen. Zahlreiche Kehlen warten darauf geschlitzt zu werden. Um den passenden Erfolg auf dem eigenen Konto verbuchen zu können, bewegt man sich am Besten in gutem, altem "Sam Fisher" Gehabe durch die Gegend. Gute Dienste leistet dabei auch die obere Bildschirmanzeige in Form von Augen, die dem Spieler anzeigen, ob und wie viele Feinde in der Nähe sind. Diesen auszuweichen ist oberstes Gebot und dabei bieten Wände, Dächer, Kisten, Fässer und zahlreiche andere Möglichkeiten viel Raum für Deckung. Aus selbiger sollte man sich dann auch hübsch still und natürlich immer von hinten an den Gegner anpirschen, um ihm dann zackig die Klinge durch den Hals zu ziehen. Sollte es mal nicht klappen und die Wachen, Widersacher und Feinde schnallen vorher, was man vorhat, dann bleibt wahlweise die Flucht ins Dunkel oder aufs Dach oder aber natürlich der direkte Kampf. Und bis man mit der Krähe und seinen Bewegungen klar kommt, wird man sich sehr häufig im offenen Kampf wiederfinden.

    Mein Zeugnis, bitte!

    Shinobido Shinobido Im Normalfall sind die zu erledigenden Missionen recht klar und deutlich formuliert, so dass über die Aufgaben nicht groß nachgedacht werden muss. Neben dem Eliminieren von Feinden muss man in erster Linie Botengänge absolvieren. Aber auch Infiltrieraufgaben stehen zum Bewältigen ebenso wie das Finden von bestimmten Ausrüstungsgütern oder Dokumenten, die zunächst einmal aber der Herrschaft vorbehalten bleiben. Last but not least verirrt sich auch zwischendrin die Aufgabe, dass man vielleicht einen Seelenstein entdeckt hat, den die Krähe - kombiniert mit einem Auftrag - wiederholen soll. Bleibt dann nur noch die Frage, wohin es denn dann gehen muss. Und damit der Ninja nicht zu sehr im Dunklen tappt, offeriert das Spiel einen Kompass, an welchem die Zielrichtung immer abzulesen ist. Nähert man sich dem Objekt der Begierde, schaltet sich der Richtungsanzeiger allerdings aus. Schließlich soll der Spieler ja auch noch ein bisschen was selbst machen. Im Zweifelsfall bleiben aber hier keine Fragen offen, denn wenn der Kompass verschwindet, ist man der gestellten Zielerreichung mehr als nur nahe. Meistens sind es dann nur noch wenige Handgriffe bzw. Schwertschwünge und der begehrte Bildschirm "Mission erfüllt" leuchtet fast wie von selbst auf und der Rückkehr ins eigene Versteck steht nichts mehr im Wege.

    Shinobido Shinobido Doch bevor es dann endgültig in die eigenen vier Wände zurück geht, wird man natürlich - wie sollte es anders sein - beurteilt. Hierbei wird die gestellte Mission Revue passiert und in verschiedene Unterpunkte aufgeteilt. Dabei werden unterschiedlichste Rubriken aufgegriffen und bewertet. So spielt das Beseitigen der Gegner und wie man sie beseitigt hat ebenso eine Rolle wie das eigentliche Bestehen der Mission. Ebenfalls wichtig ist, wie heil die eigene Haut geblieben ist und ob man die Mission auch tatsächlich zum Ende geführt hat. Je nach Aufgabenstellung ist auch das Einsammeln bestimmter Gegenstände von Bedeutung, gleichfalls wie die Tatsache, ob man Feinde hat entkommen lassen oder nicht. Ähnlich einem Zeugnis erfährt man nach jeder Aufgabe, wie gut man denn am Ende war oder nicht.

  • Shinobido
    Shinobido
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Acquire
    Release
    05.07.2006

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Shinobido
Shinobido im Gamezone-Test
Warum sich etwas Neues einfallen lassen, wenn man gute Zutaten nur neu mixen muss. Es gelingt nicht immer, aber immer öfter.
http://www.gamezone.de/Shinobido-Spiel-32799/Tests/Shinobido-im-Gamezone-Test-990813/
19.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/TV2006061416400800.jpg
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