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  • Silent Hill 3: Everlasting Nightmare - Leser-Test von Batrider

    Silent Hill 3: Everlasting Nightmare - Leser-Test von Batrider # Inhalt / Gamedesign

    Ein seltsamer Ort ist das, an dem sich die junge Heather befindet. Kleine Jahrmarktsbuden, riesige Stoffhasen und Souvenirläden - ist das etwa ein Vergnügungspark? Doch warum sieht er wie ein furchtbarer Alptraum aus? Alte rostige Gitter, in Käfig gesperrte regungslose Gestalten und unheimliche Geräusche lassen diesen Ort aber nicht gerade fröhlich erscheinen. Was ist hier los? In ihrer Tasche bemerkt Heather plötzlich ein scharfes Messer (und eine Maschinenpistole), als eine grauenhafte Kreatur ihr entgegeneilt. Was soll sie jetzt nur machen? Weglaufen, oder sich verteidigen? Mit gehaltener R2-Taste und dem Drücken der X-Taste sticht Heather immer wieder auf das Monster ein. Bis es zu Boden fällt, und sie mit einem kräftigen Tritt dem Ganzen ein Ende bereitet. Ich will hier weg! Der einzig mögliche Weg führt direkt zu einer Achterbahn. Niemand ist hier und die Bahn scheint auch nicht zu funktionieren. Vorsichtig tapst Heather auf den Schienen herum. Die kleine Taschenlampe beleuchtet ihr nur die Gleise vor ihren Füßen. Als plötzlich ein Geräusch im Hintergrund schallt und im selben Augenblick die Achterbahn direkt auf sie zu rast. Ein Schrei des Todes - ein Schrei des Erwachens. Alles nur geträumt, nichts passiert. Heather ist mal wieder im Einkaufszentrum der Stadt. Nicht aus Langeweile sondern, weil sie für ihren geliebten Vater nach etwas Bestimmten suchen sollte. Doch sie ist nicht fündig geworden und im Restaurant eingeschlafen. Sich wieder gesammelt und den schrecklichen Traum vergessen, beschließt sie wieder nach Hause zurückzukehren. Noch ein kurzes Telefonat mit ihrem Vater führend, fühlt Heather sich aber plötzlich beobachtet und verfolgt. Ein seltsamer Mann schleicht ihr hinterher und spricht sie kurzer Hand an. "Ich muss mit ihnen sprechen Heather. Es geht um ihre Geburt." sagt der Mann und stellt sich als Detektiv Douglas vor. Genervt geht sie ihm aus dem Weg und verschwindet in der Damentoilette.

    Ab jetzt übernimmt der Spieler die direkte Kontrolle über Heather. Welche sogleich automatisch, interessante Dinge in der Umgebung erblickt, wie ein seltsames Symbol. Selbige dieser Art findet man im ganzen Spiel verteilt und dienen zur Speicherung des Fortschritts. Mit dem Analogstick bewegt man Heather aus einer automatischen Kameraperspektive Richtung offenes Fenster. Mit der X-Taste lässt sich dies, genauso wie alle anderen Dinge im Spiel, untersuchen bzw. benutzen. Mit dem ungewöhnlichem Verlassen der Toilette durch das Fenster, verlässt Heather dann auch gleich ihre Realität. Denn nachdem sie das Einkaufszentrum durch eine andere Tür wieder betritt, hat sich dies nämlich schon zu ihrem Alptraum verändert. Die seltsame Kreaturen, von denen sie zuvor geträumt hatte, laufen bereits durch die Gänge und greifen Heather immer wieder an. Doch sie hat kaum Mittel, um sich zu verteidigen - außer ihr kleines Messer. Erst im Laufe des Spiels findet sie verschiedene Gegenstände und Schußwaffen, mit denen sie sich die Monster vom Leib hält. Und die können ziemlich gefährlich werden, je nachdem für welchen Schwierigkeitsgrad man sich zu Beginn entschieden hat. Die äußerst flinken und bissigen Hunde sorgen bei Heather schon früh für ernsthafte Verletzungen. Und lassen den Controller tüchtig vibrieren. Spätestens jetzt sollte man die gesammelte Medizin benutzten, entweder im separatem Objektbildschirm oder mit der, frei belegbaren, R3-Taste. Wieder bei bester Gesundheit, kann man sich so den wichtigen Dingen widmen. Und das war ja eigentlich der Weg nach Hause. Auf dem füllt sie ihr unbegrenztes Inventar, neben der Medizin, aber auch mit vielen anderen herumliegenden Gegenständen. Wie z.B. einer Taschenlampe und ein Radio, das durch Störgeräusche, die Anwesenheit von Monstern signalisiert. Oder erstmal nutzlos wirkende Dinge, wie ein Stück Leber, Nagellackentferner und Fotoapperat. Die gilt es gelegentlich, zum Teil in Kombination, zur Lösung der vielen Rätsel einzusetzen. Da landet Heather in einem Buchladen, dessen Hintertür mit ein Code-Schloss verriegelt ist. Den Code erhält sie aber nur durch das richtige Anordnen von den aufgesammelten Büchern aus dem Laden. Oder ein Schwarm von fliegenden Tierchen versperrt den Weg und kann erst mit einem Trick verscheucht werden. Die Schwierigkeit, oder auch erst das Vorhandensein, der Rätsel hängt dabei übrigens von der beim Spielstart vorgenommenen Rätselschwierigkeit ab. Noch im Einkaufszentrum begegnet Heather aber, neben dem Detektiv, schon bald einer zweiten Person, die sich für sie interessiert - der geheimnisvollen und prophetischen Claudia. Eine blasse und barfüßige Frau, die mit merkwürdigen Gerede über die Geburt eines Gottes und sein Heil, Heather erstmal verwirrt. Völlig durcheinander macht sich diese aber wieder auf ihren Heimweg. Der sie neben dem Einkaufszentrum, durch eine U-Bahnstation - inklusive Zugfahrt, in alte Abwasserkanäle und ein Gewerbegebäude führt. In denen wird sich spielerisch aber, dem Einkaufszentrum gegenüber, nicht viel ändern. Auch nicht wenn Heather nach ihrer schrecklichen Entdeckung zu Hause, sich auf den Weg nach Silent Hill macht. Dort ist der Aufenthalt ebenso zielgerichtet, wie es schon von Anfang an ist. Und führt unter anderem in das gleiche Stadtviertel mit Krankenhaus, was Spieler von Silent Hill 2 her schon kennen sollten. Abwechslung kommt nur durch die Zwischensequenzen, die im Spiel verteilten Hinweise und einige nötige Kämpfe gegen ganz besondere Kreaturen, wie einen riesigen Monsterwurm.

  • Silent Hill 3
    Silent Hill 3
    Developer
    Konami
    Release
    22.05.2003
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Silent Hill 3
Silent Hill 3: Everlasting Nightmare - Leser-Test von Batrider
http://www.gamezone.de/Silent-Hill-3-Spiel-33023/Lesertests/Silent-Hill-3-Everlasting-Nightmare-Leser-Test-von-Batrider-1002894/
20.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/05/silenthill_2_18.jpg
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