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  • Silent Hill 4: The Room - Hui Buh - Leser-Test von sinfortuna

    Silent Hill 4: The Room - Hui Buh - Leser-Test von sinfortuna Als was man "Silent Hill 4 - The Room" auch immer bezeichnen möge, ob als Gruselspiel, Thriller, Mystery-Abenteuer oder Actionadventure, eines war jedoch unabhängig davon von vornherein sonnenklar: ein hitverdächtig hoher Spielspaß musste der Fall sein. Diesen hohen Erwartungen - basierend auf den riesengroßen Erfolgen der Vorgängerteile - gerecht zu werden, ist äußerst schwierig und sind wir ehrlich: es hat letztlich nicht ganz hingehauen. Fans des Genres greifen trotzdem zu, doch kleinere Mängel sorgen in der Summe dafür, dass wir es schließlich erneut mit einem interessanten Titel zu tun haben - der im Übrigen sowohl für die X-Box von Microsoft als auch Sonys Playstation 2 erschien - der mit den teils grandiosen Teilen zuvor nicht mithalten kann. Möglicherweise ist der Abnutzungseffekt mittlerweile zu groß, doch es dürften insbesondere die Fans der Serie bzw. die Kenner der vorherigen Teile sein, die letztlich am Meisten enttäuscht sein dürften. Keineswegs handelt es sich um ein Abenteuer, welches uns kalt lässt, doch mehr als einen oberen Mittelfeldplatz kann sich "The Room" zu guter letzt wirklich nicht erobern.

    Dass wir es vorliegend mit einem Gruselabenteuer zu tun haben, das den Mehrspielerspaß gänzlich vernachlässigt ist zwar kalter Kaffee bzw. haben wir uns bei Silent Hill daran mittlerweile gewöhnt, trotzdem stelle ich mir einen Kooperationsmodus zu zweit sehr interessant vor. Es bleibt jedoch beim Wunschdenken, stur wird auch hier im vierten Teil allein der Solospieler bedient, es sei denn Ihr reicht das Joypad von Zeit zu Zeit brav weiter. Ich berichte Euch im Übrigen von der X-Box-Variante, aber es bleibt dabei: X-Box-Live bleibt stumm, keinerlei diesbezügliche Online-Unterstützung finden wir hier vor. Die Story an sich ist aber immerhin erneut mitreißend gestaltet und ein ganz dickes Plus von "Silent Hill 4 - The Room". Für Zartbesaitete bzw. sanfte Gemüter ist es jedenfalls nichts, denn das, was unserem Protagonisten Henry Townshend in der Folgezeit widerfährt, ist nichts für schwache Nerven. Einfach gesagt: es gibt kein Entkommen für diesen aus seinen eigenen vier Wänden, er ist eingesperrt, seine Wohnung scheint magisch versiegelt. Nichts für Klaustrophobbiker somit, schätze ich, dementsprechend schlecht gelaunt zeigt sich unser Held. Es ist uns als Henry zwar möglich durch das Guckloch in der Tür (in Richtung Appartement der Nachbarin) und auch aus dem Fenster zu schauen, aber das war es auch schon, mehr ist nicht drin, jegliche Gewaltanwendung bleibt erfolglos.

    Als ob dies allein nicht schon grotesk genug wäre, taucht urplötzlich quasi aus dem Nichts ein Loch im Badezimmer auf, durch das wir schließlich in eine andere Dimension zu gelangen scheinen. Da wir nicht gerade die Qual der Wahl haben, gehen wir das Wagnis ein. Wie es sich für ein zünftiges Adventure gehört, inspizieren wir jeden Quadratzentimeter unserer Wohnung ganz genau, auf diese Art und Weise lassen sich im Laufe der Zeit wertvolle Hinweise entdecken, die uns bei oberflächlicher Betrachtung verborgen geblieben wären. Mehr oder weniger mühsam entdecken wir mysteriöse Notizen, experimentieren mit dem nur temporär funktionierenden Telefon herum und speichern so oft wie möglich den (hoffentlich eintretenden) Erfolg ab. Denn nur hier in unserer Wohnung ist ein Speicherpunkt vorhanden, nirgendwo anders. Dann aber nichts wie ab durch das bereits erwähnte Loch im Bad und hinein in einen Tunnel, der uns an mehrere sehr seltsame Schauplätze führt, deren Einordnung uns zunächst äußerst schwer fällt. Blicken wir in unserer Wohnung in erster Linie aus der Egoansicht auf das Geschehen, so blicken wir bei unseren Erkundungstouren "draußen" unserem Helden in der Third-Person-Perspektive über die Schulter was grundsätzlich auch Sinn macht und für die nötige Übersicht sorgen sollte. Es bleibt an dieser Stelle deswegen beim Konjunktiv, da die Kamera einen Schwachpunkt dieses Spiels darstellt, daran gibt es auch nichts zu beschönigen. Besonders, wenn es zu Auseinandersetzungen kommt, nervt die regelmäßig störrische Kamera, die sich partout nicht drehen lassen will, erheblich. Auch das Inspizierend er näheren (uns unbekannten) Umgebung wird durch diese nicht gerade leichter, hier fehlt mehr als nur der Feinschliff, was der Spielfreude insgesamt leider immer wieder aufs Neue einen Dämpfer verleiht.

  • Silent Hill 4: The Room
    Silent Hill 4: The Room
    Developer
    Konami
    Release
    22.09.2004
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Silent Hill 4: The Room
Silent Hill 4: The Room - Hui Buh - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Silent-Hill-4-The-Room-Spiel-33024/Lesertests/Silent-Hill-4-The-Room-Hui-Buh-Leser-Test-von-sinfortuna-1006408/
27.08.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/07/1_sh4.jpg
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