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  • Sim City: Willkommen in SimCity - Leser-Test von perfect007

    Sim City: Willkommen in SimCity - Leser-Test von perfect007 Wer träumte nicht schon mal, ein Bürgermeister einer wunderschönen und florierenden Stadt zu sein. Die Videospielfirma machte dies zumindest virtuell in einem Videospiel im Jahre 1989 für jeden Spieler möglich. Nintendo ergatterte die Lizenz zu diesem Spiel und veröffentlichte dann kurz nach dem Lauch des Super Nintendo ein passendes SimCity Spiel für ihr Konsolen-Flaggschiff. Dabei hat man natürlich nicht nur einfach das alte PC Spiel kopiert und auf ein Modul gepresst, man hat sich auch richtig Mühe gegeben und einige Dinge verbessert.

    SimCity ist eigentlich eine Kombination aus zwei Wörtern, zum einen „Simulation“ und zum anderen „Stadt“ (aus dem englischen „city“). Beim Bau einer Stadt muss man natürlich alle Faktoren berücksichtigen, wie auch in der Realität. Kurz beschrieben muss man Wohn-, Industrie- und Gewerbegebiete errichten und eine gute Infrastruktur erschaffen. Dazu muss man aber auch das Wirtschaftswachstum gleich hoch erhalten und den Bürgern das Geld durch Steuern aus der Tasche ziehen. Doch das ist alles leichter gesagt als getan. Im Titelbild des Spieles hat man die Auswahl von drei Spielmodi. Als ungeübter Anfänger sollte man unbedingt erst Übungsmodus aufrufen, da hier zum einen nur die Anforderung besteht, eine Stadt mit 30.000 Einwohnern zu errichten. Dazu gibt Dr. Wright, ein alter Professor mit grünen, viele Tipps, wie man die Grafiken liest und auswertet und was man am besten tun sollte, um eine neue Stadt zum laufen zu bringen. Und auf seine Tipps kann man hören, schließlich ist er ja einer der Experten, was das Planen von Metropolen angeht (zumindest im Spiel). Falls dieser sich mal nicht selber meldet, kann man ihn auch über einen Button fragen. Dann wird er immer das größte Problem der Stadt analysieren und Lösungsvorschläge bringen. Wie gesagt, der Übungsmodus eignet sich bestens, um sich mit dem Spiel und dem Gameplay vertraut zu machen.

    Generell stehen drei verschiedene Zonen zur Verfügung, die man errichten kann. Rot steht hier für Wohngebiete, blaue Zonen stellen Handelsgebiete (Gewerbegebiete) dar und gelb ist die Zone der Fabriken und Firmen. Alles muss miteinander richtig kombiniert werden. Gewöhnlich beginnt man mit dem Bau eines Kraftwerkes. Ein Kohlekraftwerk ist zwar billiger, bringt aber Umweltverschmutzung mit sich. Dagegen ist das Kernkraftwerk etwas teurer, verschmutzt die Luft aber nicht, hat aber auch den Nachteil eines möglichen Supergaus. Wenn nun die Elektrizität vorhanden ist, kann man mit den Wohngebieten anfangen. Doch wollen die Leute auch einkaufen und zur Arbeit, so dass man diese Zonen auch errichten muss. Wie der Bedarf der einzelnen Zonen im Moment ist, kann man an einer kleinen Grafik erkennen. So weis man eigentlich immer bescheid, wo noch Bedarf ist und was im Moment gedeckt ist. Natürlich muss man diese Gebiete auch erreichen können und so muss man sich als Bürgermeister auch um die Infrastruktur wie Straßen und Eisenbahn kümmern. Wenn man das nötige Geld hat, kann man sich auch einen Hafen oder einen Flughafen leisten, früher oder später wird dies von der Industrie sowieso verlangt. Somit hat man dann schon mal die ganze Grundversorgung einer kleinen Stadt errichtet, die man ständig erweitern kann. Nebenbei muss man dann auch auf die Kriminalität achten und Polizei zum Einsatz bringen, aber auch Feuerwehr ist sehr wichtig. Einzige Nachteil dabei ist aber, dass man die Kosten der Beamte leider aus eigener Tasche zahlen muss. So zahlt man nicht nur fürs errichten von Zonen und Gebäuden sowie Infrastruktur sondern auch jährliche Nebenkosten. Zum Glück kann man da die Steuern nach belieben einstellen, so dass man hoffentlich wieder genug Geld zurückbekommt und einen Gewinn macht, denn mit einem Startkapital von 20.000$ auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe kommt man nicht so weit. Zudem kann man sich auch durch öffentliche Gebäude wie einen Zoo „Taschengeld“ verdienen. Dieses ist eines der neuen Features des Spieles. Von Zeit zu Zeit kann erhält man Geschenke wie Casinos, eine Bürgermeistervilla, eine Bücherei, einen Stadtpark oder auch eine Bank, die man dann in der Stadt errichten kann. Diese verschönern nicht nur das Erscheinungsbild, sondern machen die Stadt auch lebenswerter und einige Sachen wie der Zoo oder das Casino bringen noch extra Geld ein. Die Bank ist dabei auch ganz nützlich. Einmal gebaut, kann man sich auch einen Kredit bei dieser holen, den man Monatlich in Raten plus (wucher) Zinsen zurückzahlen muss.

  • Sim City
    Sim City
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Maxis
    Release
    26.04.1991
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Sim City
Sim City: Willkommen in SimCity - Leser-Test von perfect007
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28.06.2002
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