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  • SingStar Legends im Gamezone-Test

    Und wieder ein neues Singstar. Doch dieses Mal ohne Tokio Hotel oder Juli sondern mit wahren Musik-Legenden

    Die Referenz der Karaoke-Spiele geht in die nächste Runde! Singstar hat nun schon sehr viele Geschmäcker bedient und die unterschiedlichsten Mottos abgedeckt. Dabei werden immer wieder andere Zielgruppen angesprochen und so kommt es, dass die Meinungen oftmals stark auseinander gehen. Der eine kann mehr mit "Deutsch Rock-Pop" anfangen, für den anderen ist "80s" das absolute Highlight der Singstar-Spiele. Das kommt ganz auf den individuellen Geschmack an. So ist es natürlich auch wieder mit dem neuesten Ableger: "Singstar Legends". Dieser Teil befasst sich mit den Legenden der Musikbranche - Sänger die jeder kennt, weil sie in ihrer Zeit etwas ganz besonderes waren (zumindest viele davon). Doch schraubt das nicht auch den Anspruch der Lieder enorm in die Höhe und drückt gleichzeitig die leichte Zugänglichkeit des lustigen Party-Games? Wir haben uns für euch die Seele aus dem Leib gesungen um genau das herauszufinden.

    Das altbewährte Singstar-Prinzip

    SingStar Legends SingStar Legends In Sachen Gameplay ist alles beim Alten geblieben, denn am Grundprinzip von Singstar hat sich seit dem ersten Teil eigentlich nichts Gravierendes geändert: Nachdem die Mikros angeschlossen sind, kann es schon fast losgehen. Jetzt wird noch fix entschieden, ob man alleine oder mit Freunden singen will und schon geht es ab in die Songauswahl. Hat man sich auf eines der 30 Lieder geeinigt, dürfen sogleich die Stimmbänder strapaziert werden. Nach wie vor wird der obere Rand des Bildes dafür verwendet, eure Punkte, die Länge des Songs usw. darzustellen und am unteren Rand seht ihr den jeweiligen Text zum Mitsingen. Ihr singt euch von Zeile zu Zeile, welche immer aus einer gewissen Anzahl an Wörtern bestehen, die auch als Balken dargestellt werden. Am Ende jeder Zeile wird euch ganz kurz in einem Wort gesagt, wie gut ihr im aktuellen Abschnitt gewesen seid (z.B. "grausam" oder "cool"). Um die Geschwindigkeit der aufeinander folgenden Wörter einschätzen zu können, werden diese deutlich farblich markiert. So weiß man immer genau, wo man gerade ist, bzw. sein sollte. Man kennt das ja bereits von den ersten Karaoke-Maschinen in Form eines kleinen Punktes, der immer auf die Wörter hüpft, die gerade gesungen werden müssen. Der Text alleine nützt einem aber gar nichts - wer die Melodie nicht kennt, wird kläglich scheitern. Doch auch dazu hat man sich etwas einfallen lassen: Aufgrund der Lage der farbigen Balken, kann man abschätzen, wie ein Wort gesungen werden muss. Sind diese eher unten angeordnet, dann muss tief gesungen werden, sind sie weiter oben, so solltet ihr höher singen. Je nach Länge des Wortes, sind die Balken mal länger und mal kürzer, was euch signalisieren soll, ob ihr den Ton lange halten oder nur kurz ansingen müsst. Bei besonders schrillen oder tiefen Passagen braucht ihr euch aber nicht die Seele aus dem Leib zu kreischen, denn man muss nicht die exakte Tonhöhe treffen, sondern nur die Melodie nachsingen. Es hat also jeder eine faire Chance.

    Besonderheiten der neuen Songs

    Die Songliste des Spiels:Aretha Franklin > Respect Barry White > You're The First, The Last, My Everything Black Sabbath > Paranoid David Bowie > Life On Mars? Depeche Mode > Enjoy The Silence Die Toten Hosen > 1.000 Gute Gründe Dusty Springfield > Son Of A Preacher Man Ella Fitzgerald & Louis Armstrong > Let's Call The Whole Thing Off Elton John > Rocket Man Elvis Presley > Blue Suede Shoes Jackie Wilson > Reet Petite John Lennon > Imagine Johnny Cash > Ring Of Fire Lynyrd Skynyrd > Sweet Home Alabama Madonna > Papa Don't Preach Marvin Gaye > I Heard It Through The Grapevine Nirvana > Smells Like Teen Spirit Pet Shop Boys > Always On My Mind Sam Cooke > (What A) Wonderful World Söhne Mannheims > Geh Davon Aus Take That > Back For Good The Jackson 5 > I Want You BackThe Monkees > Daydream BelieverThe Police > RoxanneThe Righteous Brothers > Unchained MelodyThe Rolling Stones > Sympathy For The DevilTina Turner > What's Love Got To Do With It U 2 > VertigoWhitney Houston > The Greatest Love Of All Xavier Naidoo > Wo Willst Du Hin?


    Da alles unter dem Motto "Legends" steht, sind natürlich einige Künstler mit dabei die richtig viel in der Musikbranche erreicht haben. Die Bandbreite erstreckt sich von Elton John, Elvis Presley, Tina Turner, Whitney Houston über die Rolling Stones, Black Sabbath oder Depeche Mode. Ganz egal wie man zu diesen Künstlern steht, man kann definitiv sagen, dass sie Legenden sind (zumindest die meisten der 30 Interpreten). Dadurch, dass man sich nicht auf ein musikalisches Genre beschränkt, wie etwa in "Singstar Rocks", sind alle Musikrichtungen vertreten. Ob man nun einen härteren Rock-Song oder lieber eine schnulzige Pop-Ballade singen möchte - alles ist möglich. Man stößt dabei auf jede Menge Oldies und Klassiker: Smells Like Teen Spirit, Papa Don't Preach, Respect, Back For Good oder Unchained Melody sind nur einige davon. Die deutsche Fraktion ist dieses Mal eher spärlich vertreten, mit den Söhnen Mannheims, Xavier Naidoo und den Toten Hosen. Ebenso finden sich keine wirklich aktuellen Titel auf der Scheibe. Was bedeutet das nun für den Partyspaß, der bei Singstar ja ganz klar im Vordergrund steht? In der Praxis hat sich erwiesen, dass zweifelsohne viele tolle und bekannte Songs geboten werden, doch das die meisten unglaublich schwer zu singen sind. Dadurch, dass viele Interpreten dieses Mal von wirklich gutem Kaliber sind, fielen auch die Songs sehr viel anspruchsvoller aus als sonst. Künstler wie Tokio Hotel, Avril Lavigne oder Jamelia mehr oder weniger passabel zu interpretieren ist schon etwas anderes als ein Blue Suede Shoes von Elvis himself oder Respect von Aretha Franklin ins Mikro zu schmettern. Vieles ist aufgrund des höheren Anspruchs einfach unheimlich schwer zu singen. Das kratzt natürlich am Fun-Faktor. Man hat sicher auch seinen Spaß, wenn man total schräg singt, aber es ist doch ein wenig frustig, wenn es gleich so viele schwere Songs auf einmal gibt. In Sachen Zugänglichkeit bildet dieser Ableger der Singstar-Reihe daher das Schlusslicht. Wer neu einsteigt und bisher wenig Erfahrungen mit Karaoke-Spielen hat, der sollte sich lieber zunächst einen anderen Titel der Serie anschauen.

    Was ist neu?

    Leider haben sich die Köpfe der Sony-Studios in Sachen Spielmodi auch dieses Mal kein bisschen kreativ gezeigt und keine Neurungen eingebaut. Natürlich ist das Spielprinzip auch heute noch absolut klasse und spaßig, aber ein paar lustige Ideen hätten den Spaß am Singen mit Sicherheit noch weiter erhöhen können. So bleibt also alles wie es ist: Da hätten wir wieder den Einspielermodus, welchem abermals kaum Beachtung geschenkt wurde, denn Singstar ist definitiv kein Spiel, das einen alleine besonders lange fesseln kann - nicht umsonst sind von Anfang an gleich zwei Mikros mit dabei. Sollten aber mal keine Freunde in der Nähe sein, so dürfen alle Songs natürlich auch im Alleingang bewältigt werden. Zum Üben ist dies ganz nett und man kann seine Sangeskünste später auch noch mit Hall unterlegen, in eine Kinder- oder Roboterstimme umwandeln - kaum jemand wird sich hier stundenlang aufhalten. Eine andere Spielerei ist der Einsatz der EyeToy-Cam. Wird sie angeschlossen, seht ihr euch selbst (wahlweise auch mit diversen Effekten versehen) auf dem Bildschirm und es erscheinen mitten in den Songs bei besonders schweren Passagen glitzernde Symbole. Hier werden ein paar Sekunden eures Geträllers aufgezeichnet und ihr könnt euch diese kurzen Ausschnitt nach Beendigung des Titels anschauen. Das sorgt für so manche Lacher.

    SingStar Legends SingStar Legends Wenn Freunde zu Gast sind, sieht das schon anders aus. Das eigentliche Herzstück ist logischerweise der Mehrspielermodus. Dort stehen euch wieder einmal die Optionen "Duett", "Duell" oder "Gib das Mikro weiter" zur Verfügung. Wie der Name schon sagt, wird beim Duett miteinander gesungen. Eure Leistungen werden in einen Topf geworfen und ihr bekommt eine gemeinsame Endabrechnung. Es gibt spezielle Duett-Songs, bei denen jeder in die Rolle eines Künstlers schlüpft und darauf achten muss, wann dieser singt. An der entsprechenden Farbe seht ihr immer wer gerade dran ist. Im Duell wiederum steht ihr gegeneinander auf der virtuellen Singstar-Bühne und bekommt dementsprechend auch zwei getrennte Bewertungen. Doch auch mit mehr als zwei Spielern kann man seinen Spaß haben: Im "Gib-das-Mikro-weiter-Modus" ist nämlich Platz für bis zu acht Spieler. Hier geht richtig die Party ab, denn ihr tretet in zwei Teams gegeneinander an. So singt beispielsweise ein Spieler aus Team A gegen einen aus Team B, jemand singt solo und ein Konkurrent muss seinen Punktestand überbieten oder die beiden Teams singen gleichzeitig und jeder übernimmt nur einen kurzen Part, bevor er das Mikro an seinen Teamkollegen weitergeben muss. Die verschiedenen Varianten sind also sehr vielfältig. Damit es auch immer fair bleibt und man sich nicht nur die Songs aussucht, die man auch kann, wird das Aussuchen der Lieder vom Spiel übernommen. Sollte einem der zufällig gewählte Titel so ganz und gar nicht zusagen, dann kann man einen Joker nutzen und neu wählen lassen. Doch Vorsicht: Die Anzahl der Joker ist begrenzt! Wer einfach mal so singen will, der kann dies im Freestyle-Modus tun: Hier seht ihr lediglich den Text und das Video der Interpreten auf dem Bildschirm, aber keine Balken, Punkte oder Ergebnisse, die euch in irgendeiner Form bewerten. Es geht rein um den Spaß, abseits jeglichem Konkurrenzdenken.

  • SingStar Legends
    SingStar Legends
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    02.11.2006

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SingStar Legends
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http://www.gamezone.de/SingStar-Legends-Spiel-33253/Tests/SingStar-Legends-im-Gamezone-Test-990994/
09.11.2006
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