Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • SingStar: The Dome im Gamezone-Test

    Es darf wieder gesungen werden: Sonys Karaokespiel geht in die dritte Runde. Wir haben es ausführlich für euch getestet.

    Das Karaoke besonders in geselliger Runde enormen Spaß bescheren kann wissen alle, die jemals in einer Karaoke-Bar waren. Seit Sony vor einem Jahr Singstar auf den Markt gebracht hat, wissen das aber auch sämtliche Zocker, die sich das innovative Spiel einmal zu Gemüte geführt haben. Schräges Nachsingen bekannter Lieder wurde damit erst so richtig wohnzimmertauglich und nach nunmehr einem "Addon" (Singstar Party) und kurzer Wartezeit, erscheint bereits weiterer Nachschub. Unter dem Titel "SingStar The Dome" werden 30 frische Songs und die ein oder andere Innovation angeboten. Doch kann es den spaßigen Vorgängern das Wasser reichen?

    Und so funktioniert's

    SingStar: The Dome SingStar: The Dome Das Prinzip von Singstar ist so einfach wie genial. Ihr sucht euch einen Song aus und gebt diesen alleine oder zusammen mit Freunden zum Besten. Wie auch schon beim Vorgänger oder dem ersten Teil der Karaoke-Simulation, dürfen dabei die Originalvideos der Interpreten auf dem Fernseher bestaunt werden. Wenn vorhanden, kann man sich auch mittels EyeToy-Kamera beim Singen filmen lassen und somit selbst auf die Mattscheibe bringen. Oben ist ein weißer Streifen frei, in dem eure Punkte, die Länge des Songs usw. dargestellt werden und unten wird der Text angezeigt. Ihr singt euch nun also von Zeile zu Zeile, welche immer aus einer gewissen Anzahl an Wörtern bestehen, die wiederum als Balken dargestellt werden. Am Ende jeder Zeile wird euch ganz kurz in einem Wort gesagt, wie gut ihr im aktuellen Abschnitt gewesen seid (z.B. "grausam" oder "cool"). Um die Geschwindigkeit der aufeinander folgenden Wörter einschätzen zu können, werden diese deutlich farblich markiert. So weiß man immer genau wo man gerade ist, bzw. sein sollte. Der Text allein nützt einem aber gar nichts - wer die Melodie nicht kennt, wird kläglich scheitern. Doch auch dazu hat man sich etwas einfallen lassen: Hier kommen die Striche zum Einsatz, die sich mitten im Bild befinden. Sind diese eher unten gelegen, dann muss tief gesungen werden, sind sie weiter oben, so solltet ihr höher singen. Bei besonders schrillen oder tiefen Passagen braucht ihr euch aber nicht die Seele aus dem Leib zu kreischen, denn man muss nicht die exakte Tonhöhe treffen, sondern nur die Melodie. Die Herren der Schöpfung brauchen sich also nicht extra für Singstar von gewissen Körperteilen zu verabschieden und auch die Mädels müssen nicht heiser sein, um den ein oder anderen Titel gut singen zu können. Je nach Länge des Wortes, sind die Balken mal länger und mal kürzer, was euch signalisieren soll ob ihr den Ton lange halten oder nur kurz ansingen müsst.

    Drei Schwierigkeitsstufen

    Die Songliste des Spiels:Ashlee Simpson: Pieces Of MeAvril Lavigne: Sk8er BoiBeyonce: Crazy in Love Black Eyed Peas: Shut Up Good Charlotte: I Wanna Live Jamelia: StopKeane: Somewhere only we knowManfred Man: Do Wah Diddy McFly: Obviously Natasha Bedingfield: These Words Robbie Williams: Let Me Entertain You Ronan Keating & Ysuf Islam: Father and Son Sister Sledge: We are family Steppenwolf: Born to be Wild The Clash: Should I Stay or Should I Go? Tom Jones: It's not unusual Dandy Warhols: Bohemian Like You Joss Stone: Super Duper LoveRobbie Willams & Kylie Minogue: Kids Blink-182:Paid in Full Kylie Minogue: In Your Eyes Rosenstolz: Wilkommen Outkast: Roses Fanta 4: Geboren Hoobastank: The Reason Annett Lousian: Das Spiel Reamonn: Supergirl Laithaldeen: Alles an dir PUR: Abenteuerland M-Kesici: Angel of Berlin

    Vor eurem großen Auftritt, müssen aber zunächst noch der Schwierigkeitsgrad und die Länge des Songs bestimmt werden. Hier dürft ihr aus "einfach", "mittel" oder "schwer" wählen und euch entscheiden, ob ihr den kompletten Titel oder doch nur die Kurzversion zum Besten geben wollt. Die Schwierigkeitsstufe hat zwar keinen Einfluss auf den Song, aber darauf, wie euer Gesang am Ende bewertet wird. Auf "einfach" trifft man (laut Spiel) relativ häufig den Ton und muss daher ordentlich schief liegen, um die Strichanzeigen völlig zu verfehlen. Da wird noch großzügig ein Auge zugedrückt. Bei "mittel" fallen die Fehler schon deutlicher ins Gewicht und auf "schwer" müsst ihr recht gut singen, um die Balken auch exakt zu treffen. Am Ende kommt dann die große Punktabrechnung und ihr werdet durch einen aussagekräftigen Titel, wie beispielsweise "Amateur" oder "Fortgeschrittener", in die Rangliste eingestuft. Das Spiel bewertet eure Leistung ziemlich genau, es ist allerdings schade, dass man immer noch durch Summen Punkte bekommen kann, da der Text nicht wirklich erkannt wird. Um in die Highscoreliste zu gelangen, darf man sich aber auch den einen oder anderen Patzer erlauben und über meckernde Jury-Typen braucht man sich auch nicht zu ärgern.

    Verschiedene Modi

    Dem Einspielermodus wurde auch dieses Mal kaum Beachtung geschenkt, denn Singstar ist definitiv kein Spiel, das einen alleine lange fesseln kann. Nicht umsonst sind von Anfang an gleich zwei Mikros mit dabei. Sollten aber mal keine Freunde in der Nähe sein, so dürfen alle Songs natürlich auch im Alleingang bewältigt werden. Zum Üben ist dies ganz nett und man kann seine Sangeskünste später auch noch mit Hall unterlegen, in eine Kinder- oder Roboterstimme umwandeln, aber kaum jemand wird sich hier stundenlang aufhalten. Wenn Freunde zu Gast sind, sieht das schon anders aus. Das eigentliche Herzstück ist logischerweise der Mehrspielermodus. Dort stehen euch wieder einmal die Optionen "Duett", "Duell" oder "Gib das Mikro weiter" zur Verfügung. Wie der Name schon sagt wird beim Duett zusammen gesungen. Eure Leistungen werden in einen Topf geworfen und ihr bekommt eine gemeinsame Endabrechnung. Es gibt spezielle Duett-Songs, wie etwa Robbie Williams & Kylie Minogue mit "Kids" oder Ronan Keating & Yusuf mit "Father And Son". Jeder schlüpft dann in die Rolle eines Künstlers und muss darauf achten wann dieser singt. An der entsprechenden Farbe seht ihr immer wer gerade dran ist. Im Duell steht ihr natürlich gegeneinander auf der virtuellen Singstar-Bühne und bekommt dementsprechend auch zwei getrennte Bewertungen. Doch auch wenn ihr mehr als zwei Leute seid, kann jeder miteinbezogen werden: Im "Gib-das-Mikro-weiter-Modus" ist nämlich Platz für bis zu acht Spieler. Hier geht richtig die Party ab, denn ihr tretet in zwei Teams gegeneinander an. So singt beispielsweise ein Spieler aus Team A gegen einen aus Team B, jemand singt solo und ein Konkurrent muss seinen Punktestand überbieten oder die beiden Teams singen gleichzeitig und jeder übernimmt nur einen kurzen Part, bevor er das Mikro an seinen Teamkollegen weitergeben muss. Die verschiedenen Varianten sind also sehr vielfältig. Damit es auch immer fair bleibt und man sich nicht nur die Songs aussucht, die man auch kann, wird das Aussuchen der Lieder vom Spiel übernommen. Sollte einem der zufällig gewählte Titel so ganz und gar nicht zusagen, dann kann man einen Joker nutzen und neu wählen lassen. Doch Vorsicht: Die Anzahl der Joker ist begrenzt!

    Die neuen Songs und Features

    SingStar: The Dome SingStar: The Dome Singstar The Dome ist ziemlich Pop-lastig was die Musikauswahl angeht. Es sind viele Künstler vertreten die dem Namenszusatz gerecht werden, da sie schon öfters auf einer solchen "The Dome" Veranstaltung aufgetreten sind. Kylie, Robbie, Jamelia, Beyoncé, Avril usw. Ob die Songs besser sind als bei den anderen beiden Teilen lässt sich so einfach nicht sagen, es ist wieder eine gute Mischung, denn auch Klassiker wie "Do Wah Diddy" oder "Born To Be Wild" sind mit von der Partie. Für Deutschland gibt es wieder ein paar ganz spezielle Tracks wie etwa Fanta 4 mit "Geboren" oder Annett Louisan mit "Das Spiel". Welche Songs einem nun eher zusagen, muss jeder mit seinem eigenen Geschmack vereinbaren. Völlig neu sind dieses Mal die Medleys: Anstatt einen Song komplett oder zur Hälfte zu singen, muss immer nur der Refrain gesungen werden, dafür aber von mehreren Liedern. Die Medleys sind nach Kategorie unterteilt, zum Beispiel in Lovesongs oder Girlpower und ähnliches. Nicht unbedingt die Neuerung schlechthin. Das ebenfalls neue Rap-Feature ist da schon ein wenig spektakulärer: In manchen Songs gibt es teilweise die Möglichkeit gewisse Stellen mitzurappen. Sobald losgerappt wird, erscheint das Rap-Meter, dieses zeigt an, wie gut man im Takt ist und ob man den Text nicht vermasselst. Bei zu vielen Fehlern sinkt die Anzeige und beeinflusst die Punkte in negativer Weise. Sonderlich innovativ war man zwar nicht, aber bei einem solchen Spiel kommt es hauptsächlich darauf an, gute Songs anzubieten. Auch in Sachen Stil blieb alles beim Alten: Die Grafik ist nach wie vor zweckmäßig und anstelle Bildschirm füllender Bombasteffekte setzt man nach wie vor auf das Schlichte, was wiederum der Übersicht zugute kommt.

    SingStar: The Dome (PS2)

    Singleplayer
    8,6 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    mit Kumpels der Partykracher schlechthin
    gute Mikros
    Stimmerkennung und Bewertung klappen prima
    interessante Songauswahl
    alleine schnell langweilig
    neue Innovationen nur sehr beschränkt vorhanden
  • SingStar: The Dome
    SingStar: The Dome
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    01.06.2005

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

    Cover Packshot von Band Hero Release: Band Hero Budcat Creations
    Cover Packshot von Guitar Hero 5 Release: Guitar Hero 5
    Cover Packshot von Guitar Hero: Metallica Release: Guitar Hero: Metallica
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990264
SingStar: The Dome
SingStar: The Dome im Gamezone-Test
Es darf wieder gesungen werden: Sonys Karaokespiel geht in die dritte Runde. Wir haben es ausführlich für euch getestet.
http://www.gamezone.de/SingStar-The-Dome-Spiel-33266/Tests/SingStar-The-Dome-im-Gamezone-Test-990264/
31.05.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/sstd_02.jpg
tests