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  • Ski or Die: Stirb im Schnee! - Leser-Test von RAMS-es

    Ski or Die: Stirb im Schnee! - Leser-Test von RAMS-es Die Vorgeschichte zu SKI OR DIE aus dem Hause Electronic Arts ist lang und ruhmreich. Alles begann mit dem Atari VCS 26000 und einem kleinen Software Haus mit Namen Epyx. Diese Truppe wurde reich und berühmt mit ihrem SUMMER GAMES, das jeder Zocker kennen sollte. Es folgten SUMMER GAMES 2, WINTER GAMES, WORLD GAMES und zu guter letzt CALIFORNIA GAMES. Nach dem letzten Titel wechselten die entscheidenden Designer und Programmierer zu Electronic Arts und schufen eines der Superspiele des Jahres 1988 SKATE OR DIE, das bis heute noch legendär ist. Mit SKI OR DIE folgte der Nachfolger in 1990 und zog in diese kälteren und höhere Breiten auf unserm Erdball.

    Bei SKI OR DIE dreht sich alles um Schnee, Skier und Snowboards. Der Aufbau des Spiels an sich und der Menüs im Besonderen ähneln dem Vorgänger stark. Wieder ist Crazy Rodney Mittelpunkt des Geschehens. Nachdem er seinen Skateboard Laden verkauft hat, ist er in die Berge gezogen und hat ein Skigeschäft aufgemacht. Sein Laden ist gleichzeitig das Optionsmenü. Es stehen zahlreiche nützliche Funktionen zur Auswahl: Steuerung entweder mit dem Joystick oder der Tastatur, die Spielanzahl (bis zu sechs Konkurrenten), die Eingabe der Spielernamen, der Spielmodus (Wettkampf oder Training), Musik an oder aus und natürlich die Highscore, die abgespeichert wird. Hat man seinen Namen eingegeben und die Steuerung eingestellt, der Joystick ist sehr zu empfehlen, kann es auch schon losgehen in Rodneys winterlicher Wunderwelt.

    Ganze fünf verschiedene Disziplinen stehen zur Auswahl. Los geht es mit Halfpipe Snowboarding. Auf dem Brett es geht den Hang einer Halfpipe hinunter. Man hat zwei Minuten Zeit möglichst viele Punkte zu ergattern. Diese erhält man für die diversen Tricks und Stunts. Am oberen Bildschirmrand kommentiert Rodney unsere Leistungen. Am meisten Punkte und die witzigsten Kommentare erhält man für Sprünge mit Drehungen und Salti. Dabei gilt das Prinzip Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, sonst darf man sein Gesicht ein wenig mit Schnee beschmieren. Zum Abschluß der zwei Minuten gibt es eine Zusammenfassung aller gezeigten Kunststücke und eventuell einen Tricky Bonus. In der nächsten Disziplin sollte man auf der Hut vor Schneebällen sein. In Snowball Blast geht es bei einer zünftigen Schneeball Schlacht richtig ab. Man sitzt in einer Art Schneeburg in der Mitte eines großen weißen Felds. Zahllose verrückte Kids stürmen jetzt aus allen Richtung auf unsere Festung ein. Deshalb sind wir ja auch mit genau 200 Schneebällen ausgerüstet um die frechen Rotzlöffel gebührend empfangen zu können. Ziel ist es fünfzig Rotznasen eine Abkühlung zu verpassen, ansonsten wird man selber in einen Schneemann verwandelt. Hier gibt es Punkte für die Schnelligkeit. Hat man eine Runde geschafft geht es mit angehobenen Schwierigkeitsgrad solange weiter bis man versagt. In schwinderleregende Höhen führt uns die Disziplin Downhill Blitz. Nach dem Flug auf die Spitze geht es halsbrecherisch nach unten ins Tal zurück. Neben viel scharfen Kurven, bietet die Strecken auch zahlreiche Sackgassen, denen man entweder von vornherein ausweicht (auswendig lernen), oder an deren Ende man sich mit einem riskanten Sprung weiterretten kann und dabei auch noch einige Bonuspunkte einfährt. Etwas harmloser sind da die beiden Buckelpisten. Dort wird einem die Möglichkeit geboten mit Tricks sein Punktekonto aufzufüllen. Schafft man die Strecke unterhalb der vorgegebenen Zeit winkt ein saftiger Bonus. Das Fahrverhalten unseres Skifahrers ist besonders gut gelungen und man sieht mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler an SKI OR DIE herangegangen sind. Als nächstes steht Arco Arials auf dem Programm. Diese Disziplin ähnelt frappant der Kunstspringen aus WORLD GAMES (wen wundert's? ). Die neue Version ist natürlich ordentlich aufgepeppt worden. Nach dem Absprung von der Schanze müssen mit Hilfe des Joysticks oder der Tastatur waghalsige Kunststücke vorgeführt werden. Fünf abgedrehte Punktrichter vergeben anschließend ihre Wertungen. Zehn Punkte sind hier das absolute Maximum. Mit mehreren Salti und einer weiteren Figur ist dies auch kein Problem. Auch die letzte Disziplin war schon einmal da. Inner Thrash ähnelt TOOBIN' von Tengen in so mancher Hinsicht. Hier muß man gegen den Computer in Person von Lester oder einen menschlichen Mitspieler zu einem Schlittenrennen antreten und mit wirklich allen Mitteln versuchen zu gewinnen. Auf der Strecke lassen sich nämlich nützliche Gegenstände, wie Taschenmesser oder Gabeln finden, mit denen man dem Gegner im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus seinem Schlitten läßt, schließlich sind die Gefährte mit Luft gefüllte Reifen. Hat man brav alle Disziplinen durchlaufen, wird die Gesamtabrechnung präsentiert und es folgt bei entsprechender Leistung ein Eintrag in die Highscore Liste, die man ja, wie bereits erwähnt, abspeichern kann.

  • Ski or Die
    Ski or Die
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    01.04.1990
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Ski or Die
Ski or Die: Stirb im Schnee! - Leser-Test von RAMS-es
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18.06.2003
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