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  • Sled Storm: Heftiges Schneetreiben - Leser-Test von pineline

    Sled Storm: Heftiges Schneetreiben - Leser-Test von pineline Das Rennspiel "Sled Storm" für die Sony Playstation 2 gehört zu den Rennspielen, die zwar nicht richtig schlecht sind, aber aufgrund der breiten Masse an verfügbaren Titeln speziell aus diesem Genre eigentlich total untergehen müssen. Dieses von Electronic Arts bei uns im Jahr 2002 erschienene Raserspiel von und mit Schneemobilen (richtig, ein gleichnamiger Titel erschien gut drei Jahre zuvor schon für die alte Playstation!) bietet vom Spielprinzip beziehungsweise den Spielmodi her nichts Neues, was allerdings mittlerweile bei Rennspielen auch ziemlich schwer geworden ist. Das Design ist im Grunde gar nicht schlecht, ein gesundes PS2-Mittelmaß erreicht dieses Videospiel vom Aussehen her eigentlich leicht und locker und auch der Mehrspielerspaß wurde (zumindest ein bisschen) berücksichtigt. Woran liegt es also, dass ich mit diesem Titel nie so richtig warm werden konnte? In erster Linie am Spielverlauf, aus einem Guss fährt sich das Ganze hier nämlich leider nicht, die Rennverläufe sind zudem nicht immer ganz nachvollziehbar und die Streckenführung der einzelnen Kurse auch nicht immer so wahnsinnig toll angelegt. Der Teufel steckt hier also ganz offensichtlich im Detail, die Mängel erschließen sich uns somit erst auf den zweiten Blick, sorgen dann aber dafür, dass die Spielfreude (zumindest bei mir) erschreckend schnell nachlässt.

    Am Spielumfang selber gibt es zunächst nicht allzu viel zu meckern, insgesamt stehen uns acht Spielfiguren zur Auswahl, die teilweise aber erst im Laufe des Spiels durch entsprechend gute Resultate freigeschaltet werden müssen. Natürlich sind die Schneemobile der einzelnen Charaktere nicht alle gleich, wie zu erwarten war, unterscheiden sie sich nicht nur im Hinblick auf ihr Aussehen, sondern auch hinsichtlich ihrer Fahreigenschaften. Nach und nach lassen sich aber (speziell im Meisterschaftsmodus) wesentlich leistungsstärkere Fahrzeuge erspielen, die wir später auch bitter nötig haben werden, um halbwegs mit der CPU-Konkurrenz mithalten zu können. Im Mittelpunkt dieses Spiels steht für Solisten/innen die Schneemobil-Meisterschaft, in der wir mindestens Dritte/r werden müssen, um uns für das nächste Rennen zu qualifizieren. In einem Starterfeld von sechs Fahrzeugen hört sich dies vielleicht zunächst nicht besonders schwer an, doch angesichts der Tatsache, dass die fünf CPU-Gegner allesamt ziemlich schnell unterwegs sind, werdet Ihr schnell merken, dass Ihr stets voll konzentriert fahren müsst, um nicht urplötzlich weit zurückzufallen. Dass diese Schneemobil-Raserei ganz schön knifflig ist (und dies leider auf unangenehme Art und Weise!), liegt aber noch vielmehr an der Art der Streckenführung, sämtliche Kurse sind nämlich sehr unübersichtlich ausgefallen und sorgen viel zu oft für chaotische Zustände, so dass diesem PS2-Titel dann leider doch ein ziemlich hohes (auf jeden Fall viel zu hohes!) Frustpotential innewohnt.

    Die insgesamt sieben Rennstrecken gefallen zunächst durch ihre sehr abwechslungsreiche Gestaltung. Ob im fernöstlichen China, in den kanadischen Wäldern und Gebirgsregionen, auf einer amerikanischen Kirmes oder auch im sagenumwobenen Bermuda-Dreieck, allein von der Optik her kommt eine jeweils völlig unterschiedliche Rennspielatmosphäre auf. Leider wenig unterschiedlich ist das permanent flaue Gefühl im Magen, welches ich hatte, was die Rennverläufe an sich angeht. Zwar existieren auf jeder Strecke Abkürzungen, jedoch sind diese sehr gut versteckt und / oder an solchen Stellen, die nur mit einem relativ großen Risiko zu befahren sind. Oft erreicht Ihr diese nur mit einem gewagten Sprung über Abgründe und tiefe Felsschluchten mittels eines Turbos und einen solchen (genannt "Storm Boost") gibt es nur dann, wenn Ihr durch einige Trickeinlagen oder das Zerstören der Randbebauung eine entsprechende Punktzahl erreicht habt. Ab einer bestimmten Punktzahl lässt sich im Übrigen ein neuer Charakter freischalten, zumindest das sorgt vorübergehend für Motivation. Ansonsten nerven die zu kurvenreichen Strecken in Verbindung mit chronischer Unübersichtlichkeit, die CPU-Fahrer sind hier generell im Vorteil, was den Spielspaß auf Dauer doch erheblich vermiest, wie ich jedenfalls fand. Daran ändern auch die übrigen verfügbaren Spielmodi wie Training, Einzelrennen und Zweispielermodus nichts, im Letzteren fahrt Ihr mit einem zweiten menschlichen Mitspieler im Splitscreen-Modus immerhin noch mit zwei weiteren CPU-Gegnern um die Wette, die Meisterschaft müssen wir aber leider alleine fahren. Die viel zu träge Steuerung gibt Euch schließlich fast den Rest, die Schneemobile verhalten sich sehr schwerfällig und die Tricks sind so auch nicht gerade kinderleicht auszuführen, zumal durch den aufgewirbelten Schnee der Konkurrenz Ihr oft so gut wie gar nichts seht. Stürzt Ihr, verliert Ihr wertvolle Zeit, die oft einfach nicht mehr aufzuholen ist, da die CPU-Fahrer offensichtlich kaum Probleme mit Kursführung und Steuerung ihrer Schneemobile zu haben scheinen.

  • Sled Storm
    Sled Storm
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    22.03.2002
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Sled Storm
Sled Storm: Heftiges Schneetreiben - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Sled-Storm-Spiel-33455/Lesertests/Sled-Storm-Heftiges-Schneetreiben-Leser-Test-von-pineline-1004194/
12.05.2006
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