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  • Sly Raccoon: Auf den Waschbär gekommen - Leser-Test von Leitwolf

    Sly Raccoon: Auf den Waschbär gekommen - Leser-Test von Leitwolf Diebe haben es ja bekanntlich nicht leicht. Warum müssen diese reichen Leute immer so teure Sicherheitssysteme installieren, und warum ist die Polizei immer hinter den Langfingern her?
    Was wie ein verzweifeltes Selbstgespräch eines inhaftierten Diebes klingt, kommt aus dem Munde des Meisterdiebes Sly Cooper. Zurecht, denn Sly gehört zu einer Familie von Meisterdieben, welche nur Diebe bestiehlt, und somit eigentlich auf der rechten Seiten des Gesetzes steht, aber das will ihm außer seinen Freunden keiner so recht glauben. Sein nächstes Ziel ist das Buch der Meisterdiebe "Thievius Raccoonus". Allerdings hat er auch so seine Gründe und Rechte hinter dem Buch herzusein, denn im Kindesalter musste Sly zusehen, wie die mörderischen fünf seine Familie getötet und das Buch der Meisterdiebe geklaut haben. Nun, viele Jahre später hat sich Sly der Kunst des Stehlens angeeignet, und verfolgt nun jeden einzelnen der mörderischen fünf. Ganz in typischer Jump n' Run Manier.

    "Sly Raccoon" ist tatsächlich ein Jump n' Run wie es im Buche steht. Ihr müsst durch mehrere Levels hüpfen, Extraleben und Münzen sammeln, um schließlich einen Boss zu besiegen und noch mehr zu sammeln. Doch erst einmal alles en Detail.
    Was einem wahrscheinlich zuerst an "Sly Raccoon" auffällt, ist der unglaublich gut gelungene Comicflair. Das wird zum einen durch die Cel-Shading Grafik erreicht, aber auch durch die Animationen, welche sehr an Bugs Bunny und Co. erinnern, und drolligen Soundeffekte.
    Auch die Zwischensequenzen sind in einem neuartigen Comicstil gehalten. Befassen wir uns aber erst einmal mit dem spielerischen.
    Nach dem Intro geht es auch schon sofort los. Sly muss in das Büro einer Detektivin einbrechen und dort Akten klauen. Kein Problem für Sly, denn per Knopfdruck presst er sich an Wände, schwingt sich an Haken oder balanciert auf hauchdünnen Rohren. Von diesen Aktionen muss er auch regen Gebrauch machen, denn neben den unzähligen Sprungeinlagen, steht auch das Schleichen im Vordergrund.
    Es gibt unzählige Laserfallen und Scheinwerfer auszutricksen. Generell habt ihr dazu zwei Versuche.
    Werdet ihr einmal erwischt, geht der Alarm los und alle Wachen werden aufmerksam, werdet ihr ein zweites Mal erwischt, dann segnet Sly das zeitliche. Um so etwas vorzubeugen könnt ihr die kleinen Alarmanlagen zerstören und den Alarm ausschalten. Vorsicht und Geduld sind bei "Sly Raccoon" die mindeste Vorraussetzung, denn Sly stirbt generell nach einem Treffer und kann vor feindlichen Angriffen auch nicht fliehen. Da sich "Sly Raccoon" jedoch auch an den Gelegenheitsspieler wendet, wurde das Spiel mit einigen Hilfen versüßt. Zum einen gibt es da die Hufeisen, welche ihr entweder findet, oder nach 100 gesammelten Münzen erhaltet und zum anderen die obligatorischen Checkpoints.
    Zu den Hufeisen: Je nach Farbe des Hufeisens hält Sly auch dementsprechend viele Schläge aus.
    Also mit dem silbernen könnt ihr euch zweimal treffen lasse mit dem goldenen drei mal usw.
    Nach dem Introlevel fängt das eigentliche Spiel an. Ihr reist mit eurem Van linear in 5 Gebiete und besiegt dort einen der mörderischen fünf. Das ganze läuft immer so ab: Ihr kommt in ein neues Gebiet, müsst 3 Schlüssel sammeln um ein neues Gebiet zu eröffnen, wo ihr wiederum weitere 4 Schlüssel sammelt, mit denen ihr Zugang zum Boss erhaltet.
    Damit das alles nicht allzu langweilig wird, hat sich der Entwickler was einfallen lassen: Jedes Gebiet hat sein eigenes Setting, mit seinen eigenen Gegnern inklusive zugehöriger Ki und ein eigenes Tempo.
    Obendrein gibt es noch Minispielen, bei denen ihr zum Beispiel mit dem tollpatschigen Murray ein Rennen fahren müsst. Eigentlich lockern diese Minispiele das Hauptspiel auf, aber mir persönlich haben diese Spiele missfallen.
    Dafür umso mehr die Jump n' Run Levels. Es gibt immer eine Menge zu tun. Ihr müsst zwangsweise am Ende eines jeden Levels einen Schlüssel einsammeln, aber optimal hingegen ist das Öffnen des Safes. In jedem Level gibt es 20 bis 40 Flaschen mit Hinweisen. Mal sind sie versteckt, mal liegen sie auf dem Weg zum Ziel. Habt ihr jedenfalls alle gefunden, dann könnt ihr am Ende des Levels einen Safe öffnen, welcher ein Dokument enthält, das euch einen neuen Move beibringt. Da wären zum einen die Mützenbombe oder die Zeitlupe. Diese Moves sind zwar hilfreich aber nicht notwendig um das Spiel zu schaffen. Ihr könntet das also links liegen lassen.
    Sehr schön und notwendig sind die 5 Bossgegner in "Sly Raccoon". Jeder Gegner kann nur mit einer ausgeklügelten Taktik besiegt werden, welche aber meist auf der Hand liegt. Habt ihr einen Gegner besiegt, werdet ihr mit einer Zwischensequenz und einem äußerst nützlichen Move aus dem Thievius Raccoonus belohnt, von welchem in der nächsten Gegend auch schon reger Gebrauch gemacht wird.
    Auch wenn es vielleicht nicht so klingt, "Sly Raccoon" macht eine Mordslaune. Einziger Haken: Das Spiel ist einfach zu kurz. Selbst Gelegenheitsspieler werden das Spiel in 10 Stunden durch haben.

  • Sly Raccoon
    Sly Raccoon
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Sucker Punch Productions
    Release
    21.01.2003
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Sly Raccoon
Sly Raccoon: Auf den Waschbär gekommen - Leser-Test von Leitwolf
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29.07.2004
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