Sonic & SEGA All-Star Racing im Gamezone-Test
Nur wenige haben es tatsächlich geschafft, dem Genre-Meister Mario Kart wirklich Paroli zu bieten. Die meisten Konkurrenten scheitern schon am Start und erreichen nicht einmal die Ziellinie bei Kritikern und Spielern. Sonic mit seinen Freunden aus dem SEGA Universum haben gezeigt, dass es auch anders ausgehen kann. Was in Sonic & SEGA All-Star Racing für die Konsolen und den PC geboten wurde, war durchaus gelungen und hat richtig viel Laune gemacht. Das Spektakel fand seinen Weg auch auf die iOS Plattform und wir haben uns nochmals hinter das Steuer geklemmt.
Sonic & SEGA All-Star Racing [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Ab in das Fahrzeug, bzw. bei so manchem Kollegen auch Flugzeug, an die Startlinie und bei Los geht es in den hektischen Kampf um die vordersten Plätze. Wie bei Nintendo sorgen im SEGA Universum zahlreiche Extras für zusätzlichen Spielspaß, bei Freunden für Schadenfreude und auf dem höheren Schwierigkeitsgrad für das einzig adäquate Mittel gegen die starke Konkurrenz. Nach wie vor scharren sich reichlich bekannte Helden um den Flitzeigel, der mitsamt seinen Gegnern und Freunden angereist ist. Fans freuen sich zum Beispiel auf das Wiedersehen mit dem Shenmue Helden Ryo Hazuki. Ebenfalls dabei Billy Hatcher, Ulala und Crazy Taxi Fahrer B. D. Joe und zahlreiche weitere SEGA Helden.
Sonic & SEGA All-Star Racing [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Konzeptionell unterscheidet sich die von uns getestete iPad Version kaum von den anderen Varianten. Nach der Erstellung der Fahrerlizenz erscheint das altbekannte Menü, in welchem Einzelrennen und Pokal-Wettbewerbe, aber auch die witzigen Herausforderungen ausgewählt werden können. Werden nicht gerade Rundenrekorde aufgestellt, so gilt es bei den speziellen Aufgaben Ringe zu sammeln, Driftrekorde aufzustellen oder sonstige Dinge zu erledigen. Wer nicht gerne alleine über die Pisten heizt und die CPU-Gegner satt hat, darf sich in lokalen Duellen per WiFi vergnügen oder sogar online Kämpfe und Einzelrennen bestreiten. Leider kann auch die iPad Version keine Online-Wettbewerbe bieten, aber nach jedem Rennen wird wieder der Fahrer und die Strecke ausgewählt und es kann weiter gehen.
Sonic & SEGA All-Star Racing [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Insgesamt, wenn man das Original kennt, fallen aber durchaus teils unangenehme Kürzungen auf. Weniger Herausforderungen, weniger Cups und dadurch leider auch weniger Strecken. Diese gleichen von der Präsentation den HD-Konsolen, die Streckenführung wurde aber angepasst und auch die Grafik ist bei weitem nicht mehr so verspielt. Die Samba De Amigo Strecken zum Beispiel offenbaren nur statische, feste Häuser, während diese auf der Xbox 360 oder Playstation 3 noch munter fröhlich im Takt der Musik wippten und die Sonne strahlte. Dennoch kann auch die iOS Version durchaus gefallen, mit den verwinkelten Strecken, einigen witzigen Details wie den springenden Buckelwal oder den Robotern, die nicht nur abseits der Piste für Chaos sorgen.
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Beschnitten wurde aber vor allem das Fahrgefühl. Mit den technischen Einschränkungen hat man sich dafür entscheiden, den Karts eine vorgegebene Geschwindigkeit zu verpassen, während die Kurven mittels Taste entweder angebremst, oder aber per Drift durchfahren werden. Dazu muss das iPad wie ein Lenkrad gehalten und natürlich gedreht und gekippt werden, was tatsächlich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase recht gut klappt. Die Fahrzeuge liegen meist super auf der Straße und wenn man das schreckhafte lenken hinter sich lässt, ist jede Kurve machbar. Die Einschnitte sind aber auf dem zweiten oder dritten Schwierigkeitsgrad etwas hinderlich. Da bis auf Turbo, den man sich durch einen Drift entsprechend in Kurven aufbauen kann, kaum fahrerisches Können unter Beweis gestellt werden kann, sind die Möglichkeiten und Asse schnell ausgeschöpft. Dann kommt es hauptsächlich auf das Glück an, doch die CPU-Gegner werfen euch alles in den Weg, was sich finden lässt. Es wird schwer, wenn nicht gar frustrierend.






