Früher Psygnosis, dann Sony Liverpool, nun geschlossen: Ab sofort werden in Liverpool keine Spiele mehr entwickelt. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die Spieleschmiede Sony Liverpool wurde geschlossen, wie Kotaku berichtet. Das britische Studio war eines der ältesten weltweit und ist seit fast 30 Jahren im Games-Business dabei. Bis das Studio 2005 von Sony aufgekauft wurde, entwickelte und veröffentlichte es unter dem Namen Psygnosis Hits wie Lemmings, Formula One sowie die WipeOut-Serie. Das letzte Spiel bleibt nun WipeOut 2048 für Playstation Vita.
Angeblich befanden sich vor der Schließung sogar zwei PS4-Titel in der Mache. Eines davon war ein neues WipEout, das sich spielerisch deutlich von vorherigen Ablegern unterscheiden sollte und ein Jahr in der Entwicklung war. Und dann war da noch ein Stealth-Actionspiel, das besonders durch seine Animationen im Stil eines L.A. Noire auffallen sollte. Die Spiele waren laut den Angaben von CVG für den Launch der PlayStation 4 gedacht.
Sony hat gegenüber Kotaku bestätigt, dass das Studio dichtgemacht wird. In einer Stellungnahmen lassen sie verkünden:
SCE Worldwide Studios führt regelmäßig Evaluierungen durch, um sicherzustellen, dass wir zu jedem Zeitpunkt die Ressourcen haben, um hochqualitative Videospiele in einem umkämpften Markt zu entwickeln. Im Zuge dieser Evaluierungen haben wir im Hinblick auf kurz- und mittelfristige Projekte beschlossen, einige Änderungen bei unseren europäischen Studios vorzunehmen.
Wir haben entschieden, das Liverpool Studio zu schließen. Es war lange Zeit, schon seit der Veröffentlichung der Playstation, ein wichtiger Teil der Worldwide Studios und jeder, der dort über die Jahre gearbeitet hat, kann stolz auf die vielen Erfolge sein. Wir konzentrieren uns jetzt jedoch darauf, Geld in neue Studios und Projekte zu leiten, mit denen wir uns am heutigen Markt besser positionieren können.
Das Bürogebäude in Liverpool wird übrigens weiterhin bestehen bleiben und wichtige Abteilungen der Worldwide Studios und Sony Computer Entertainment beheimaten.
Quelle: kotaku.com





