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  • Soul Calibur III: Tekken mit Stecken - Leser-Test von jojoba88

    Soul Calibur III: Tekken mit Stecken - Leser-Test von jojoba88 Nach dem hervorragenden Soul Calibur II, welches auf allen Konsolensystem erschien, veröffentlichte Namco nun die Fortsetzung exklusiv für die PS2. Ob das Sequel dem großen Namen gerecht wird, steht nun im folgenden Artikel:

    Die Story ist genre-typisch nur schmückendes Beiwerk und in etwa so gehaltvoll wie ein Bud Spencer Film, aber der Vollständigkeit halber soll auch die Geschichte hier Erwähnung finden:
    Das "böse" Seelenschwert Soul Edge ist zerstört. Doch ein neuer Empokömmling, der unsterbliche Zasalamel, sucht eifrig nach dem Seelenshwert und seinem Gegenstück Soul Calibur, um seiner endlosen Odysee endlich ein Ende zu setzen. Daneben begeben sich auch die bekannten Charaktere sowie die Neulinge Setsuka und Tira aus verschiedensten Gründen auf die Reise, welche sie allesamt am Ende zu den beiden Schwertern und letztendlich zu Zasalamel führt.
    Klar, die Story wurde so oder ähnlich schon dutzende male verwendet, aber darauf kommt es freilich bei einem BeatnUp nicht an, sondern primär auf die technischen Aspekte und ds Gameplay. Und das hat sich gewaschen. Ihr seht euch zunächst unzähligen Spielmodi gegenüber, wobei Seelengeschichten dem üblichen Arcademodus entspricht. Also erst einmal dazu: In ca. 10 Fights reist ihr um die ganze Welt, um euch am Ende Siegfried oder Nightmare und schließlich Abyss entgegenzustellen. Das besondere dabei: Anstatt mit blanken Fäusten und Karatehampeleien um euch zu boxen, verfügt bei Soul Calibur III jeder Charaker über eine spezielle Waffe, die jeden Charakter sehr individuell machen. Vom langsamen Astaroth mit seinen Riesenknüppeln bis zur wendigen Taki mit ihren zwei Dolchen habt ihr eine unglaubliche Fülle an Abwechslung. Steht ihr dann in der Arena, werdet ihr von schönen flüssigen Animationen und abwechslungsreichen Hintergründen verwöhnt. Der Soundtrack ist episch und passt ebenfalls sehr gut zu den einzelnen Schlachplätzen. Das Gameplay ist an sich sehr gut gehalten, allerdings überfordert wie bei Tekken das Repertoire an Moves den Gelegenheitsspieler vollkommen. Es ist einfach schwer, aus hunderten Tricks einen brauchbaren herauszufinden, der kein üblicher Tritt oder Schlag ist. Hierbei hätte etwas mehr Übersicht gut getan, Dauerzocker werden allerdings jubeln und nach langem Spielen ihren unbesiegbaren Favoriten herausgearbeitet haben. Ansonsten ist das Gameplay sehr gut gehalten, denn die Steuerung reagiert äußerst präzise. Ein Manko ist evtl noch, dass man mit stupidem Gekloppe oftmals auch schon das Ziel erreicht, wobei dies in den Chroniken des Schwerts otmals dann doch schon eine Stufe schwieriger ist, aber dazu gleich mehr.
    Neben dem üblichen Arcade-Modus gibt es auch noch einen Versus-Modus, in dem ihr euch mit einem menschlichen Mitstreiter prügelt, einen Waffenshop, in dem ihr unglaublich viele Waffen ergattern könnt, und die beiden Modi Chroniken des Schwerts und Seelenarena. Bei letzterer müsst ihr bestimmte Aufgaben erfüllen, beispielsweise den Gegner gegen eine Wand katapultieren, um überhaupt Schaden zu verursachen. Der Modus Chroniken des Schwerts hingegen ist ein Versuch, BeatemUp mit Strategie zu verbinden. Vorweg: Der Versuch ist kläglich gescheitert. Ihr buchsiert eure Kleinarmee über ein, zugegebenermaßen schönes, Schlachtfeld und müsst meistens die gegnerische Festung besetzen. Der strategische Anteil ist dabei gering bis kaum vorhanden, da es meist darauf hinausläuft, dass ihr minutenlang einen gegnerischen Turm zerschlagt und am Ende den darin befindlichen Gegner eliminiert. Das wiederholt ihr dann 7-8 mal und nach ca. einer halben Stunde seht ihr euch dann eurem Hauptfeind gegenüber, den ihr dann auch noch plättet, um eine der 20 Chroniken abzschließen. Das würde sich wenig motivierend gestalten, wäre da nicht die Möglichkeit, nach den Kämpfen eure Schützlinge aufzupowern. So entwickeln sie automatisch mehr Kraft, Beweglichkeit, Verteidigungskraft oder Lebenspunkte, was sich gegen die mächtigen Gegner als äußerst nützlich erweist. Weiterhin bringen euch die Chroniken des Schwerts jede Menge Waffen, Bonuscharaktere und exrem viel Geld. Dennoch, dieser Spielmodus hätte viel besser ausgearbeitet werden können und mutet schnell sehr langweilig an.
    Eines sei noch zu erwähnen, was wirklich innovativ und spaßig ist: In SC III könnt ihr detailliert euren eigenen Charakter entwerfen. ihr weist ihm eine gewisse Profession wie Barbar oder Mönch zu und lasst ihn dann im Kampf antreten. Schade nur, dass nur die wenigsten Modi mit eurem Self-Made-Man funktionieren. im Chroniken des Schwerts Modus allerdings MÜSST ihr euren eigenen Charakter verwenden, was sich auch lohnt,denn er erlernt im Laufe der Zeit mehrere zusätzliche Kampfdisziplinen und kann am Ende sogar die Waffen zweier Hauptcharaktere wie Astaroth und Nightmare erlernen.

    Fazit:
    Soul Calibur III ist trotz einiger Schwächen ein hervorragendes BeatemUp und sollte in keiner Spielesammlung fehlen. Nicht zuletzt die sehr gute Grafik und das dynamische Kampfgeschehen machen diesen Titel trotz einiger Schwächen zu einem absoluten Hit.

    Negative Aspekte:
    Chroniken des Schwerts-Modus nicht ausgereift und schnell langweilig, tonnenweise Moves, die unübersichtlich wirken

    Positive Aspekte:
    sehr gute Grafik, Charaktererstellung möglich, sehr viele Spielmodi, hervorragende Steuerung

    Infos zur Spielzeit:
    jojoba88 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Soul Calibur III

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: jojoba88
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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1005732
Soul Calibur III
Soul Calibur III: Tekken mit Stecken - Leser-Test von jojoba88
http://www.gamezone.de/Soul-Calibur-III-Spiel-33958/Lesertests/Soul-Calibur-III-Tekken-mit-Stecken-Leser-Test-von-jojoba88-1005732/
02.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/sc3titel_1_.jpg
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