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  • Soulblazer: Ich baue alles wieder auf, ok - Leser-Test von denjuandemarco

    Soulblazer: Ich baue alles wieder auf, ok - Leser-Test von denjuandemarco Da ist mir doch glatt noch ein weiteres durchaus erwähnenswertes Action-Adventure aus der guten alten Zeit des Supernintendos eingefallen, fast hätte ich es vergessen. Es war im Sommer 1993, als ich mir die US-Version von "Soulblazer" kaufte, gut ein Jahr später erschien meines Wissens nach auch brav die deutsche Pal-Version, auf welche ich seinerzeit aber nicht mehr gewartet hatte. Schon zu Spielbeginn kommt nach wenigen Minuten eine gewisse Ähnlichkeit zum berühmten "Legend of Zelda - A Link to the Past" zum Vorschein, welche im weiteren Verlauf des Spiels phasenweise sogar noch frappierender wird. Gestört hat mich dies aber nicht, doch ob dieses Abenteuerspiel mit dem damals schon legendären (im Jahr 1991 erschienenen) Zelda-Teil wirklich würde ernsthaft mithalten können, blieb doch erst einmal sehr fraglich. Ich war zumindest sehr gespannt, ob "Soulblazer" die doch im Vorfeld sehr hochgesteckten Erwartungen würde erfüllen können, zumindest "zarte" Zweifel erschienen mir mehr als angebracht.

    Story

    Im Mittelpunkt steht zunächst die Person des König Magridd, welcher sich doch ziemlich schnell als echter Fiesling erweist. So besaß der Monarch doch tatsächlich die Unverfrorenheit, die zahlreichen Seelen sämtlicher Gefolgsleute zu verkaufen, und zwar an ein finsteres Wesen namens Deathtoll. Die Städte jenes Königreiches sind dadurch völlig zerstört und alle Einwohner des einst so friedlichen Fleckchens leben nunmehr in Gefangenschaft. Da ist ein energisches Einschreiten Eurerseits natürlich bitter vonnöten, so geht es nun ja schließlich nicht. Doch Ihr schlüpft in "Soulblazer" nicht etwa in die Haut eines tapferen Helden oder übernehmt die Führung einer glorreichen Truppe, nein, Ihr seid niemand Geringeres als Gott persönlich. In Eurer schier unendlichen Güte seid Ihr den bedauernswerten verfluchten Einwohnern natürlich wohlgesonnen und versucht, das eingetretene Unglück schnellstmöglich wieder rückgängig zu machen. Ganz so leicht gestaltet sich das grundsätzlich doch sehr löbliche Unterfangen aber nicht. Vielmehr ist Euer Weg eher beschwerlicher Natur und Ihr müsst gleich zu Beginn dieses Abenteuers erst einmal mühsam etliche Euch feindlich gesinnte Monster aus dem Weg räumen. Ächz. Eure Missionsziel lautet jedenfalls, insgesamt sechs Dungeons von den vorhandenen Heerscharen an Ungeheuern zu befreien. Im Erfolgsfalle gelingt es Euch dann, die verschwundenen Zivilisationen bzw. die zerstörten Städte nach und nach wieder erscheinen zu lassen bzw. aufzubauen. Also nix wie los.

    Spielverlauf

    Startpunkt ist eine dem Ganzen übergeordnete Höhle, welche praktisch so eine Art Zentrale darstellt. In dieser solltet Ihr generell regelmäßig Eure Fortschritte abspeichern, denn nur dort ist dies Euch möglich. Des weiteren ist es Euch in jener Höhle möglich, Euch von den Strapazen zu erholen und wichtige Lebensenergie wieder aufzutanken. Von hier aus teleportiert Ihr Euch dann auch immer wieder in die entsprechenden Kampfgebiete, insbesondere zu den anfangs erwähnten sechs Dungeons. Seid Ihr schließlich im jeweiligen Level angekommen, be-ginnt das Szenario, nun muss gehandelt werden, und zwar möglichst schnell. In den sehr großen Kampfgebieten kommt Euren Waffen und Rüstungen natürlich eine enorme Bedeutung zu, ohne eine solide Grundausrüstung dürfte Euer Abenteuer schon nach kurzer Zeit vorschnell beendet sein. Als Waffe stehen Euch im Verlauf des Spiels mehrere Arten an Schwertern zur Verfügung, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften bzw. Fähigkeiten haben. Etwas Anderes als Schwerter werdet Ihr im gesamten Abenteuer jedoch (überraschenderweise) nicht als Waffe führen können. Lediglich magische Gegenstände gibt es noch, welche Euch Unterstützung bei Euren Angriffen geben können, so zum Beispiel magische Lichtpfeile.
    Des weiteren latscht Ihr natürlich nicht völlig nackig durch die Gegend, denn ohne eine entsprechende Rüstung macht's ja auch keinen Spaß. Wichtige Heilgegenstände und die schon kurz erwähnten magischen Waffen runden dann schließlich Euer Inventar ab. Mit solchen Utensilien (hoffentlich) gut ausgerüstet, stürzt Ihr Euch dann in den Kampf. Vornehmlich trefft Ihr auf Eurer weiten Reise auf unzählige Nester, aus denen die Monster herausströmen. Ist auch das letzte Ungeheuer aus jenem Nest vernichtet, färbt sich dieses grün und auf der Erdoberfläche erscheint dann endlich wieder zumindest ein Teil der ursprünglich verschwundenen Zivilisation, der Aufbau der zerstörten Städte hat somit begonnen. Damit das Ganze auf Dauer dann nicht zu langweilig wird, öffnen sich ab und zu weitere Geheimgänge, in denen es weitere Monster zu vermöbeln gilt. Na prima. Naturgemäß sind in den Gebieten auch zahlreiche Truhen versteckt, die des öfteren sehr nützliche Gegenstände beinhalten. Und selbstverständlich werdet Ihr nach und nach auch stärker, denn mit Voranschreiten in der Geschichte von "Soulblazer" erhöhen sich auch Eure Lebenspunkte. Dies ist auch bitter nötig, schließlich warten am Ende eines Spielabschnitts traditionell ganz besonders böse Obermotze auf Euch.
    Interessant ist dabei auch noch, dass dieses Abenteuer sich nicht nur auf das Zerbröseln heranrauschender Monster beschränkt, sondern immer wieder zwischendurch neue Aufgaben auftauchen, die ausnahmsweise einmal nichts mit dem Niedermetzeln der Ungeheuer zu tun haben. In so einem Fall ist es oft ein geäußerter Wunsch eines Einwohners, welcher einen ganz bestimmten Gegenstand, der irgendwo in einer gottverlassenen Truhe vor sich hindümpelt, wiederhaben möchte. So etwas lockert das Spiel doch angenehm auf und sorgt somit dafür, dass nicht allzu schnell Langeweile aufkommt. Habt Ihr schließlich mit Euren göttlichen Kräften tatsächlich alle Dungeons von sämtlichen Monstern befreien und jeden Wunsch der Einwohner ihnen von den Lippen ablesen können, ist die Wiederherstellung der Zivilisation und somit auch (wieder einmal) der Weltfrieden wiederhergestellt. Es ist vollbracht. Hurra.

  • Soulblazer
    Soulblazer
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    08.02.1994
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Soulblazer
Soulblazer: Ich baue alles wieder auf, ok - Leser-Test von denjuandemarco
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23.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/01/soulblazer.jpg
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