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  • Soulcalibur: Broken Destiny im Gamezone-Test

    Ein durchaus ansehnlicher Hosentaschenprügler aus dem Hause Bandai Namco.

    Nachdem die Soul Calibur Reihe bereits seit drei Konsolengenerationen zu einer der etablierten Beat 'em Up Reihen in der Videospielszene gehört, veröffentlicht Bandai Namco mit Soul Calibur: Broken Destiny die erste Umsetzung der Prügelorgie für einen Handhelden; genauer gesagt für Sonys PSP, nachdem bereits Bandai Namcos Tekken-Reihe mit Tekken: Dark Ressurrection erfolgreich den Schritt auf die portable Konsole wagte. Ob es die Handheld-Version des 3D-Spektakels mit den entsprechenden Umsetzungen für die Konsolen aufnehmen kann, erfahrt ihr in unserem nachstehenden Test.

    Ihr Kinderlein kommet

    Soulcalibur: Broken Destiny Soulcalibur: Broken Destiny Viele bekannte und einige neue Gesichter gesellen sich zur 28 Charaktere umfassenden Kämpferriege des Spiels, wobei alle Vertretenen von Anfang an auswählbar sind. Auf der PSP gesellen sich jedoch keine Jedi Ritter oder Sith Lords zur Kämpferbesetzung, sondern ein griechischer Haudegen, welcher den Spielern aus der God of War-Reihe bekannt sein dürfte. Ein "Spezialcharakter" wie Kratos muss zudem nicht erst mühsam erspielt werden, sondern ist sofort anwählbar, ebenso wie alt bekannte Soul Calibur-Hasen wie Siegfried, Taki, Voldo oder Nightmare. Neu im "Sortiment" ist zudem noch der Dieb Dempierre, welcher von der Spielbarkeit ein wenig an Taki erinnert, allerdings eine Menge verschiedener Überraschungsmoves auf Lager hat und eher aussieht wie ein Zirkusdirektor. Wem keiner der vertretenden Recken gefällt, der hat zusätzlich die Möglichkeit einen eigenen Kämpfer zu kreieren, so wie es bereits in Soul Calibur IV für die PS3 und die Xbox 360 der Fall war. Aus Dutzenden von Outfits, Frisuren, Gesichtern und Staturen könnt ihr euch den Lieblingscharakter eurer Wahl zusammen basteln oder einfach nur bereits bestehende nach Belieben verändern. Entsprechende Kleidungsstücke hierfür erhält man natürlich innerhalb des Spiels und auch bis zu 200 verschiedene Ränge können hier im Nu erspielt und angewandt werden. Anders als in Soul Calibur IV dienen die Kleidungsstücke aber nicht dazu um Kampfwerte zu verbessern, sondern lediglich der Optik.

    Die verschiedenen Kampfmodi

    Soulcalibur: Broken Destiny Soulcalibur: Broken Destiny Was dem geneigten Spieler wahrscheinlich sofort etwas negativ auffallen dürfte, ist der fehlende Story-Mode, welcher in früheren Spielen dazu genutzt wurde um Waffen für die Charaktere frei zu schalten und deren Hintergrundgeschichte zu erzählen. Anstelle dessen erwartet uns der doch recht eigenwillige "Spießrutenlauf"-Modus. Klickt man diesen Modus an, so poppt ein Hinweisfeld auf, welches uns mitteilt, dass die Geschehnisse in diesem Spielmodus "auf obskuren Fabeln beruhen, welche nicht unmittelbar etwas mit der Soul Calibur Historie zu tun haben." Aha! So werden dem Spieler hierbei diverse Aufgaben gestellt die es zu erledigen gilt, doch wurden diese in eine recht seltsame und schwer zu beschreibende, aber definitiv obskure, Rahmenhandlung gepresst. In einer sehr knapp bemessenen Zeit muss der jeweilige Gegner mittels vorgegebener Attacken ausgeschaltet werden um eine Runde weiterzukommen. Irgendwie erinnert das Ganze eher an eine Trainingseinheit, als an einen Story-Mode, bietet aber über 30 Kapitel und über 80 verschiedene Herausforderungen.

    Soulcalibur: Broken Destiny Soulcalibur: Broken Destiny Der "Prüfungen"-Modus hingegen erinnert ein wenig an den "Tower of lost Souls" in Soul Calibur IV. Auch hier werden unterschiedliche Aufgaben gestellt, welche man zu erledigen hat, wobei das Ganze in "Angriffs", "Abwehr" und "Endlos"-Prüfungen unterteilt ist. Je nachdem welchen Pfad man wählt, müssen verschiedene Kämpfer aus dem Weg geräumt werden. Das erinnert zwar grob an einen Arcade- oder auch Survival-Modus, ersetzt diese jedoch leider nicht. Weiter geht es mit dem "Schnellen Spiel", einem typischen 1-Spieler Modus in welchem man gegen einen Computergegner anzutreten hat, den man zuvor aus einer Art "Pseudo"-Multiplayer-Lobby auswählen kann. Zwar sieht diese Lobby wie die Oberfläche eines Online-Modus aus, doch handelt es sich hierbei um einen normalen 1 vs. 1 Kampf im Offline-Modus. Abgerundet wird das Ganze mit einem obligatorischen Trainings-Mode und dem Mehrspieler-Modus, welcher zum Ärger der Spieler allerdings nur lokal und nicht online verfügbar ist. Schnelle Partien gegen einen anwesenden Freund zu bestreiten ist demnach kein Problem, doch gegen andere Spieler im Netz anzutreten ist leider nicht möglich.

    Flüssig und leichtfüßig die Kauleiste verdreschen

    Soulcalibur: Broken Destiny Soulcalibur: Broken Destiny In Bezug auf die Steuerung gibt sich Soul Calibur: Broken Destiny keine Blöße und bietet sowohl für Einsteiger als auch Experten eine sehr gute Umsetzung. Mit dem Analogstick oder dem D-Pad der PSP kann die gewählte Figur in acht verschiedene Richtungen gesteuert werden, um in Verbindung mit den Buttons horizontale oder vertikale Schläge, bzw. Tritte auszuteilen. Mehr muss man im Grunde nicht wissen um einsteigen zu können, doch gibt es sehr viele Spezialmoves und Angrifftechniken, die man erst mit der Zeit und vor allem sehr viel Übung erlernt. Wie auch in Soul Calibur IV kann der geschickte Spieler die Rüstung des Gegners Stück für Stück zerstören, um ihn schlussendlich mit einem Critical Finish, bzw. einem einzigen Schlag aus dem Leben zu befördern. Möchte man dies selbst verhindern, so kann man sich aber neuerdings mit "Active Purge" dazu entscheiden, die verbleibenden Rüstungsteile abzuwerfen. Auf der einen Seite steckt man somit zwar wesentlich mehr Schaden ein doch sorgt im Umkehrschluss dafür, dass der Gegner den Critical Finish nicht ausführen kann. Ein nicht zu unterschätzender Taktikanteil eben, welcher euch selbst entscheiden lässt ob ihr auf Nummer sicher geht oder auf Risiko spielt. Dies alles funktioniert auch reibunslos und so kommt es zu keinen verkrampften Händen, wenn man sich durch die verschiedenen Level prügelt.

    Elegante Umsetzung auf Sonys Handhelden

    Soulcalibur: Broken Destiny Soulcalibur: Broken Destiny Sicherlich ist Soul Calibur: Broken Destiny keine 1:1 Umsetzung der Konsolenversionen, doch punktet das Spiel unter anderem mit malerischen Hintergründen, welche zudem noch erweitert wurden. Neu hinzugekommen sind die Umgebungen von Dampierre und Kratos und auch die anderen, bereits aus Soul Calibur IV bekannten, Arenen wurden leicht angepasst und im Spiel untergebracht. Zum Beispiel herrscht im winterlichen Pavillion aus Soul Calibur IV nun Frühling und auf dem Segelschiff gibt es nun im romantischen Rot der untergehenden Sonne ordentlich auf die Kauleiste. Ein weiterer großer Pluspunkt geht an die sauber animierten Charaktere und deren detailreiches Aussehen. Man merkt dem Spiel an, dass die Entwickler versucht haben alles aus der kleinen PSP herauszuholen und dieses Vorhaben kann man durchaus als gelungen erachten. Kein Ruckeln, keine Verzögerungen, schön umgesetzte Kämpfer und farbliche passende, detailreiche Umgebungen sorgen für ein einwandfreie Visualisierung des Ganzen.

  • Soulcalibur: Broken Destiny
    Soulcalibur: Broken Destiny
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    03.09.2009
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Soulcalibur: Broken Destiny
Soulcalibur: Broken Destiny im Gamezone-Test
Ein durchaus ansehnlicher Hosentaschenprügler aus dem Hause Bandai Namco.
http://www.gamezone.de/Soulcalibur-Broken-Destiny-Spiel-33956/Tests/Soulcalibur-Broken-Destiny-im-Gamezone-Test-992351/
10.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/09/zthnrnhgn.jpg
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