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  • Soulcalibur Legends im Gamezone-Test

    Wii-Besitzer können sich über ein ganz spezielles Soul Calibur-Abenteuer freuen, auch wenns an mancher Ecke etwas hakt.

    Man sollte immer mal über den Tellerrand schauen, weswegen Namco der Wii ein exklusives Spin-Off-Abenteuer zu Soul Calibur spendiert hat, das sich Devil May Cry oder auch Ninja Gaiden zum Vorbild nimmt und den Helden durch Monsterhorden schickt. Mit seinen Namensvettern der bekannten Prügelspiel-Serie hat Soul Calibur Legends nur noch die Story und die Charaktere gemeinsam, das Spielprinzip ist ein völlig anderes.

    Soul Edge macht wieder Ärger

    Soulcalibur Legends Soulcalibur Legends Siegfried kommt in den Besitz des teuflischen Schwertes Soul Edge und lässt dadurch das Böse auf die Welt. Nun muss sich der Held mit allerlei Ungetümen wie Mumien, Skeletten, Golems und anderen fiesen Gegnern auseinander setzen. Um zu siegen, muss man als Spieler fehlende Fragmente des Soul Edge finden, die leider von besonders starken Monstern bewacht werden. So stapft man also durch die Weltgeschichte und erledigt so genannte Quests in Europa, Afrika oder auch Asien.

    Die Quests werden uns dabei auf einer Weltkarte präsentiert, manchmal darf man auch aus mehreren Aufträgen wählen, weswegen das Abenteuer nicht zu linear ausfällt. Erfreulicherweise sind die Missionen immer sehr knapp und selten länger als 10 Minuten. Soul Calibur Legends wäre also der perfekte Zwischendurch-Kandidat für eine kleine Monsterverklopperei. Dementsprechend einfach zeigt sich auch das eigentliche Gameplay. Es orientiert sich an bekannten Genrevertretern, macht aber so ziemlich alles schlechter.

    Soulcalibur Legends Soulcalibur Legends Im Verlauf der etwa 5-6 Stunden langen Spielzeit, werdet ihr euch durch uninspiriert wirkende Ortschaften und Gegner kloppen, ohne, dass ihr jemals richtig Spaß daran bekommt das Kombo-Meter in die Höhe schnellen zu lassen. Ihr kommt in einen Raum, alle Zugänge werden durch Kraftfelder versperrt, ihr besiegt eine bestimmte Anzahl an Gegnern, und schon geht es in den nächsten Raum. Das wiederholt man an die 4-5 mal, wobei die Viecher immer größer und zahlreicher werden, und schon ist eine Mission beendet.

    Soulcalibur Legends Soulcalibur Legends Das Leveldesign könnte plumper nicht sein, denn die größeren, meist rechteckigen Räume, sind häufig durch schmale Gänge verbunden, wodurch man immer weiß, wann der nächste Kampf ansteht. Bis zum bitteren Ende ärgert man sich über die Einfallslosigkeit der Entwickler. OK, manchmal muss man noch an diversen Fallen, wie Vorrichtungen die Pfeile aus der Wand oder Stachel aus dem Boden schießen lassen, vorbei kommen. Auch etwas Feuer und Giftgas ist im Spiel, sehr einfallsreich. Und hey, ihr könnt sogar Fässer, Kisten und ähnliche Behältnisse zerstören, um an Lebensenergie zu kommen. Manchmal, aber nur manchmal, steht man vor einem großzügigen Zeitlimit oder einem eher minder interessantem Arenakampf, bei dem reihenweise Gegner spawnen.

    Unschönes Wiedersehen mit alten Bekannten

    Soulcalibur Legends Soulcalibur Legends Soul Calibur Legends bietet nichts, was die Konkurrenz nicht schon in besserer Form hat. Mit jedem erledigten Gegner füllt sich eine Energieleiste, womit sich spezielle Angriffe ausführen lassen und auch das wilde Button-Mashing würde normalerweise zum Erfolg führen, wobei man hier mit der Wiimote mehr oder weniger unkoordiniert durch die Luft schwingt, denn besonders anspruchsvoll ist das Kampfsystem nicht. Bewegt ihr die Wiimote seitlich, werden horizontale Angriffe durchgeführt, wie vertikale Attacken von statten gehen, könnt ihr euch selbst denken. Arbeitet man also kräftig mit der Wiimote, kommen einige nette Angriffsfolgen zu Stande, die allerdings nie besonders spektakulär aussehen. Die übliche Taste fürs Blocken gibt es auch noch, ebenso wie die Möglichkeit über Gefahren hinweg zu springen.

    Da die Zielerfassung sich immer auf den nächst besten Feind aufschaltet, besteht die Möglichkeit mit dem A-Knopf einen anderen Gegner auszuwählen. Leider spielt dabei die Kamera viel zu oft verrückt. Grundsätzlich funktioniert die Bewegungserkennung recht ordentlich, wobei horizontale oder vertikale Bewegungen nicht immer korrekt erkannt werden. Das macht aber gar nichts, da es ohnehin nur selten wichtig ist, welcher Angriff durchgeführt wird, die Gegner wehren sich nämlich nur selten effektiv.

    Soulcalibur Legends Soulcalibur Legends Was macht den Reiz von Soul Calibur Legends eigentlich aus? Da wären die vielen bekannten Charaktere aus den Soul Calibur-Spielen, die den einen oder anderen Auftritt spendiert bekommen haben. Manche sind Gegenspieler, andere sind unsere Verbündeten und ziehen mit in die Schlacht. So könnt ihr in fast jeder Mission einen zweiten Kämpfer wählen, der wie bei einem Tag-Team auf Knopfdruck ins Geschehen springt, wobei stets nur ein Charakter auf dem Bildschirm zu sehen ist. Das bringt den Vorteil, dass man einen frischen Helden in der Hinterhand hat, wenn beispielsweise die Lebensenergie langsam aber sicher schwindet. Zudem spielen sich die Kämpfer leicht unterschiedlich: Sophitia deckt den Feind mit vielen, schnellen Angriffen ein, währen Astaroth ordentlich Schaden anrichtet, dafür aber recht langsam ist. Im Verlauf des Spiels könnt ihr immer mehr bekannte Namen wie Ivy oder auch Waffen freischalten.

    Soulcalibur Legends Soulcalibur Legends Die Rollenspiel-Elemente halten sich auf einem absoluten Minimum. Zwar steigt ihr anhand eines Fortschrittsbalken im Rang auf und auch die Waffen werden mit bestimmten Objekten verbessert, für die nötige Motivation hätte Namco mehr Elemente dieser Art ins Spiel einbauen müssen, zumal der Wiederspielwert der einzelnen Level trotz Wertungs-Systems irgendwo ganz unten im Keller haust. Nicht gerade förderlich ist da die äußerst lahm inszenierte Story, die in schnöden Textfenstern ohne jegliche Sprachausgabe abgehandelt wird. Minimalistischer geht es eigentlich kaum noch. Immerhin gibt es einen Mehrspielermodus für zwei Spieler, der Soul Calibur Legends vor dem absoluten Wertungskeller rettet. Entweder ihr verprügelt euch gegenseitig, oder löst einzelne Quests zusammen und konkurriert anhand der Punktezahl.

  • Soulcalibur Legends
    Soulcalibur Legends
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    28.08.2008
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Soulcalibur Legends
Soulcalibur Legends im Gamezone-Test
Wii-Besitzer können sich über ein ganz spezielles Soul Calibur-Abenteuer freuen, auch wenns an mancher Ecke etwas hakt.
http://www.gamezone.de/Soulcalibur-Legends-Spiel-33960/Tests/Soulcalibur-Legends-im-Gamezone-Test-991861/
05.09.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/09/2p_doragon1.jpg
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