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  • Space Channel 5: Ulala's Cosmic Attack im Gamezone-Test

    Operation gelungen, Ulala tanzt so munter wie eh und je über den Screen und wehrt den Angriff der Aliens ab.

    Oft sind es die einfachsten Spielprinzipien die am meisten Spaß machen. So geschehen mit "Space Channel 5" auf dem Dreamcast wo Ulala ihren Einstand feierte. Die dahinterliegende Mechanik war so einfach wie fordernd und wer aus seinen Kindheitstagen noch das Senso kannte wusste sofort worum es ging: Um die von den Aliens entführten Menschen zu befreien muss Ulala die Tanzschritte der Außerirdischen im richtigen Takt kopieren. Gaben diese also ein "Right, Left, Right, Left, Shoot, Shoot, Shoot" von sich, hatte der Spieler diese Bewegungen zu kopieren um sie zu befreien oder die Aliens abzuschießen. Dabei musste man schon höllisch aufpassen um den tötenden Laserstrahl nicht mit dem befreienden Beamer zu verwechseln, denn entweder beseitigte man so einen Menschen oder man beamte ein Alien auf die eigene Seite. Beides wirkte sich negativ auf die wichtigen Zuschauerzahlen aus die bei erreichen einer bestimmten Grenze das Spiel beendete. So versammelte man im Laufe des Games eine immer größere Tanzschar um Ulala die fortan die Level mit ihr bestritten. Um die Sache noch schwieriger zu machen änderte sich mit zunehmenden Schwierigkeitsgrad schon mal die Geschwindigkeit der Musik, wurden nur schwer vorhersehbare Breaks eingefügt und zum Ende hin sogar die Steuerung auf den Kopf gestellt. Gaben die Aliens also ein "Right" vor, musste man "Left" drücken, was bei längeren Tonfolgen ganz schön aufs Hirn ging. Da das Spielprinzip technisch sicher nicht allzu schwer auf dem GBA umzusetzen war, waren wir umso gespannter wie das Endergebnis aussehen würde, wo doch der zweite Teil "Space Channel 5 v2" für die PS2 so lieblos und grafisch schlecht daherkam und Ulala überhaupt nicht gut zu Gesicht stand.

    Technisch muss man auf dem GBA selbstverständlich mit Abstrichen leben, wie keine animierten Zwischensequenzen, die durch Standbilder ersetzt wurden, und auch keine richtigen 3D-Figuren, welche nur zwei dimensional realisiert wurden. Auch viel der verwendeten Sprache wurde eingespart und stattdessen sehen wir bunte Textfenster. Lediglich die wichtigen Tanzanweisungen existieren als richtige Sprachsampels. Trotzdem hat man sich bei der Konvertierung viel Mühe gegeben und das ursprüngliche Spielgefühl stellt sich schon von Anfang an ein, was sicher auch an den bekannten Leveln und Melodien liegt, die man direkt der Konsolenversion entnommen hat. Wer also bereits die Dreamcast oder PS2 Version gespielt hat kennt sich auf der Stelle aus.
    Nach wie vor vorhanden sind die Sammelbuttons im Optionsmenü, welche dafür sorgen sollen, dass man das Game auch mehrmals spielt, bis die Sammlung komplett ist, was auch bitter nötig ist, denn die GBA-Version endet bereits nach dem vierten Level, was in der Praxis keine Stunde Spielzeit bedeutet bis man den Abspann zu Gesicht bekommt.
    Abgespeichert kann jederzeit werden, wofür uns insgesamt fünf Slots zur Verfügung stehen, die völlig ausreichend sind um z.B. den Start aller vier Level zu sichern und trotzdem noch einen Slot für das aktuelle Spiel frei zu haben.

    Die verwendete Steuerung verlangt nach wie vor nur das Drücken des Steuerkreuzes und der A und B-Taste für den Laser und den Beamer, die Schultern werden im ganzen Game nicht benötigt. Dabei muss man dem Timing ein besonderes Lob aussprechen, welches wunderbar funktioniert und selbst bei den schnellsten Rhythmen nicht aus dem Takt kommt. Die in manch anderem Review erwähnte misslungene Steuerung konnten wir nicht feststellen, führen wir aber darauf zurück, dass entsprechende Tester das Game per Emulator getestet haben, welcher tatsächlich starke Timingprobleme aufweist.

    Auch die Grafik weiß zu gefallen, denn die Charaktere wurden schön ins Bild eingefügt und bewegen sich erstaunlich synchron zur Musik. Selbst die auf den Konsolen schwer erkennbaren Menschen oder Aliens in der Hand der Außerirdischen lassen sich auf dem GBA gut unterscheiden. Etwas unschön sehen nur die eingeblendeten Textfenster aus, die viel Platz einnehmen und in den schrillsten Farben erscheinen.

    Der Sound wurde ebenfalls erstaunlich gut realisiert, auch wenn die wenigen Sprachsampels etwas klirren und ab und zu stille Momente auftauchen. Dafür ist die Musik umso besser gelungen und klingt fast wie das Original.

    Space Channel 5: Ulala's Cosmic Attack (GBA)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Unbeschnittenes Gameplay
    hervorragend gelungene Steuerung
    fünf Speicherslots
    im Ganzen eine gelungene Portierung
    Große und hässliche Textfenster
    etwas kurz geraten
  • Space Channel 5: Ulala's Cosmic Attack
    Space Channel 5: Ulala's Cosmic Attack
    Publisher
    THQ
    Developer
    Sega
    Release
    17.06.2003

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Space Channel 5: Ulala's Cosmic Attack
Space Channel 5: Ulala's Cosmic Attack im Gamezone-Test
Operation gelungen, Ulala tanzt so munter wie eh und je über den Screen und wehrt den Angriff der Aliens ab.
http://www.gamezone.de/Space-Channel-5-Ulalas-Cosmic-Attack-Classic-34043/Tests/Space-Channel-5-Ulalas-Cosmic-Attack-im-Gamezone-Test-989379/
18.07.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/ulala030.jpg
tests