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  • Spectrobes im Gamezone-Test

    Disney und Buena Vista Games blasen mit den knuddeligen Spektrobes zum Angriff auf Nintendos Pokémons.

    Seit letzter Woche wuseln sie herum, die extrem knuddeligen Spectrobes aus dem gleichnamigen Spiel. Für den Publisher Buena Vista Games ist dieser Titel etwas ganz besonderes. Als Tochterfirma des Disney-Konzerns waren vornehmlich Lizenzen aus den eigenen Reihen interessant. Mit "Spectrobes" geht man nun aber eigene Wege und veröffentlicht einen Titel, der ohne eine entsprechende Lizenz auskommt. Dass parallel dazu Sammelkarten auf den Markt kommen und auch weitere Dinge geplant sind, wollen wir nun mal außen vor lassen. Im Vorfeld sorgte der Titel aufgrund außergewöhnlicher DS-Feature für Aufsehen, dennoch sind die Pokémon-Fans skeptisch. Kann Produzent Kentaro Hisai mit seiner Sammelvariante an die Erfolge von Nintendo anknüpfen, oder erwartet uns ein eher müder Aufguss des "Fang sie alle!" Spielprinzips?

    Spectrobes Spectrobes In diesem Weltraumabenteuer dreht sich alles um Rallen und Jenna, zwei Nachwuchsoffiziere der Planeten Patrouille und somit hoch angesehene Söldner. Nun gut, ihrem Aussehen und Verhalten nach zu urteilen, sind sie noch nicht lange mit dabei und relativ jung - womit sogleich auch eine jüngere Zielgruppe ins Auge gefasst wird. Rallen ist ein Hitzkopf und stürzt sich wagemutig in die gefährlichen Abenteuer. Er ist sozusagen der Frontmann, welcher den Boden betritt und das unbekannte Terrain begutachtet. Jenna bewahrt eher einen klugen Kopf und gesellt sich über Funk hinzu. Sie agiert vom Raumschiff aus, kümmert sich um die intergalaktischen Nachrichten und gibt ab und an hilfreiche Kommentare ab.

    Spectrobes Spectrobes Auf ihrer neuen Mission machen die Beiden eine ungewöhnliche Entdeckung: Dunkle und kleine Wirbelstürme rasen über die Planetenoberfläche und kommt man ihnen zu nahe, wird man in einen Kampf auf Leben und Tod mit den fremden Krawls verwickelt. Wie man während der ersten Aufgabe im Spiel in Erfahrung bringt, sind die Krawls bösartige Monster, welche nicht nur ganze Völker vernichten, sondern sogleich ein ganzes Sternensystem! Zwar fehlt es Rallen und Jenna noch an Erfahrung, aber da sie auf ihrer Mission schon die ersten Informationen über ihre Gegner sammelten und zugleich auch über die Lösung des Problems stolperten, dürfen sie nun die Welt retten.

    Spectrobes Spectrobes Grundsätzlich basiert die Geschichte auf Unterhaltungen, welche die Charaktere mittels Textboxen abhalten. Hin und wieder gelangt ihr an besiedelte Orte oder in die Hauptzentrale der Planeten Patrouille und könnt euch mit den Bewohnern dort genüsslich unterhalten. Viel mehr als Smaltalk wird dabei aber nicht herüber kommen und nur selten geben die NPCs (Non-Player-Characters / Nicht-Spieler-Charaktere) wichtige Informationen bekannt. Der Spannungsbogen der Story ist grundsätzlich recht niedrig gehalten und wird daher etwas ältere Sammelfans wohl kaum bei Laune halten.

    Wie bekämpft man die bösen Krawls?

    Spectrobes Spectrobes Auf der interplanetarischen Reise durch das Nanairo Sternensystem werden alle sieben Planten besucht. Egal wohin ihr euch hin begebt, überall tauchen die mysteriösen Wirbelstürme auf und bedrohen die Bewohner. Ihr stürzt euch natürlich waagemutig in die Kämpfe, werdet aber schnell feststellen, dass selbst eine Schusswaffe aus der Waffenkammer der Planeten Patrouille kaum Wirkung zeigt. Hier treten nun die Knuddelviecher ins Rampenlicht, denn ohne die Spectrobes wird das Sternensystem mit Sicherheit untergehen. Auf dem ersten Blick wirken die Spectrobes wie Haustiere und man möchte sie gar allzu gerne in die Arme nehmen. Finden sie aber ihren Meister und Führer, so werden sie auf Befehl zu bösartigen Kreaturen und können sich mit Krallen, Stachelschwänzen und den Beißerchen zur Wehr setzen. Der junge Rallen war ziemlich erstaunt, als er herausfand, dass die urzeitlichen Viecher auf ihn hören und sich seinem Befehl ergeben.

    Spectrobes Spectrobes In den Kampfarenen tummeln sich also Rallen mit zwei Spectrobes sowie immer drei Krawls. Ihr könnt mittels der R- und L-Schultertasten Befehle an die Tierchen verteilen, müsst aber danach einen kurzen Augenblick warten, bis die kleine Racker wieder aufnahmefähig sind. Den gegnerischen Angriffen weicht man mit simplen Bewegungen aus. Die Krawls scheinen zwar gefährlich, aber auch recht gemächlich zu sein. Dies ermöglich zudem die Aufladung einer Poweranzeige, welche anschließend in Spezialattacken der Spectrobes, oder gar einer Fusion der beiden Knuddeltiere investiert wird. Zwar sehen die Angriffe meist unspektakulär aus, dafür zeigen sie aber eine große Wirkung. Wer die Techniken mal durchschaut hat, erlegt jeden Krawl mit nur wenigen Problemen. Die Kämpfe wirken zudem arg gemächlich, es fehlt einfach eine treibende Dynamik. Hier hätten man definitiv noch etwas Zeit investieren und die ganze Sache interessanter gestallten können.

    Das Geheimnis der Spectrobes

    Spectrobes Spectrobes Aber so ganz ohne Mühen werdet ihr nicht die Hilfe der Spectrobes in Anspruch nehmen können. In der heutigen Zeit gelten diese Viecher als ausgestorben. Einige Forscher und Interessierte sammeln deren Fossilien, die man auf allen Planeten finden kann. Diese gebrechlichen Knochen sind der Schlüssel zum Erfolg. Habt ihr die versteinerten Viecher geborgen, könnt ihr dank der darin befindlichen DNA die Spectrobes wieder aufwecken. Ihr müsst euch also auf die Suche begeben und wichtige Fossilien wie auch Mineralien ausbuddeln. Die so genannten Sucher - ebenfalls kleine Spectrobes - werden dabei hilfreich sein und nach dem Abgrasen der Planetenoberfläche anzeigen, wo etwas zu finden ist.

    Spectrobes Spectrobes Anschließend gebt ihr euch als Paläontologe aus und nehmt Bohrer, Meisel und Pinsel - sprich den Stylus - zur Hand, um das kostbare Gut aus der Erde zu bergen. Mit dem Stift müsst ihr vorsichtige Bewegungen auf dem Touchscreen ausführen und somit das Material abtragen. Ihr könnt auf eine ganze Reihe an Werkzeugen zurückgreifen, welche je nachdem grobe Arbeiten verrichten oder eher die Feinheiten übernehmen. Dazu ein kurzes Pusten in das Mikrofon, um den Staub wieder los zu werden und schon dürfte das Fossil euer sein. Etwas Fingerspitzengefühl wird aber dennoch benötigt, denn die Knochen sind morsch und einmal mit einem harten Bohrer zu fest darauf herum gehämmert, wird die Kostbarkeit für immer verloren sein.

    Anschließend müsst ihr die Knochen ins Labor bringen. Dort werden die Spectrobes analysiert, katalogisiert und die Überreste aufbereitet. Danach findet die Wiedergeburt des kleinen Racker statt, indem ihr mit dem Fossil redet bzw. einfach je nach Gattung und Art des Tierchens einen vertrauensvollen Klang von euch gebt. Passte die Stimmlage und habt ihr den Ton lange genug gehalten, wird das neue Haustier quicklebendig herumtänzeln und euch mit lieblichen Augen trotzig anschauen. Dank der Interaktionen mit den Spectrobes inklusive einer Namensvergabe und Streicheleinheiten über den Touchscreen wachsen die Kerle einem richtig ans Herz.

    Die Charakterentwicklung

    Spectrobes Spectrobes Da es sich mit Spectrobes in ihrer Primärform aber nur schwer kämpfen lässt, packt ihr immer zwei in einen Inkubator, in dem sie heranwachsen und sich weiterentwickeln können. Hier sitzen sie auf engem Raum zusammen und tun in erster Linie nichts anderes als fressen und ausruhen. Sie lieben Mineralien aller Art, welche ebenfalls unter der Erde versteckt liegen und von euch ausgebuddelt werden müssen. Mit jedem Happen werden die kleinen Racker kräftiger und entwickeln sich irgendwann weiter, bis sie die dritte Stufe (Tertiärform) erreicht haben. Dann sind sie vollends ausgewachsen. Neben ihrer Stärke wird auch das Aussehen und die Größe beeinflusst. Aus dem süßen kleinen Baby, das einst so unschuldig schaute, wird ein respekteinflößender Fleischklopps, der ordentlich draufhauen kann. Aber nicht nur die Mineralien haben einen Einfluss auf deren Entwicklung, auch die Wahl des Terrain als auch Partners spielen eine tragende Rolle.

    Spectrobes Spectrobes Kleine Details gibt es vielmals zu beachten. Die Spectrobes unterliegen einer allgemeinen Ordnung nach dem Licht. Dieses ist grundsätzlich in drei Farben rot, grün und blau eingeteilt. Entsprechend der Kolorierungen hat jedes Spectrobe ein Attribut Corona (rot), Aurora (grün) oder Flash (blau). Ganz klassisch stehen die drei Attribute eng in Beziehung und können sich gegenseitig auslöschen. Corona ist zum Beispiel stark gegen Aurora, das wiederum macht Flash fertig und dieses Attribut kann gegen Corona eingesetzt werden. Auf entsprechende Reaktionen im Inkubator sollte man daher ebenfalls achten, da sich die Tierchen am ehesten positiv entwickeln, wenn sie sich wohl fühlen. Aber auch das Herrchen Rallen wird sich im Verlaufe des Abenteuers entwickeln. Er sammelt Erfahrungen, wird gewiefter und kann sich zudem eingekaufte Items zunutze machen. Damit steigert sich nicht nur die Abwehr- wie auch Angriffskraft, auch das paläontologische Dasein fällt euch deutlich einfacher.

  • Spectrobes
    Spectrobes
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Jupiter Corporation
    Release
    08.03.2007

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Spectrobes
Spectrobes im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Spectrobes-Spiel-34191/Tests/Spectrobes-im-Gamezone-Test-991193/
12.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/01/Spectrobes002.jpg
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