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  • Speedball 2: Speichel und Blut! - Leser-Test von RAMS-es

    Speedball 2: Speichel und Blut! - Leser-Test von RAMS-es Es gibt harte Sportarten und es gibt sogar noch härtere Sportarten. Wir Menschen hatten schon immer Vergnügen daran, anderen unsere Art dabei zu zuschauen, wie sie sich gegenseitig zerfleischen. Da müssen wir nur an die Gladiatorkämpfe im alten Rom denken oder uns das Extreme Wrestling in heutiger Zeit an zusehen. Für die Bitmap Brothers war dies alles noch nicht hart genug, deswegen erfanden sie mit SPEEDBALL eine neue Sportart und fuhren damit einen ungeheuren Erfolg bei den Zockern ein. 1988 gab SPEEDBALL sein Debüt und 1991 folgte der Nachfolger SPEEDBALL 2, beide Titel habe ich mir nun einmal wieder angesehen haben. Erschienen sind beide Sportspiele im weitesten Sinne für Commodore Amiga, Atari ST und die grauen Bürokisten. Zu den Konvertierungen für andere Systeme werde ich zum Schluss des Reviews einige Worte verlieren. Kommen wir aber zunächst einmal zum Spielablauf.

    Wie bereits erwähnt war SPEEDBALL nichts für zartbesaitete Spieler, dagegen ist das Spielprinzip recht simpel. Zwei Mannschaften treten in futuristischen Arenen gegeneinander an. Deren Ziel ist es eine Metallkugel in das gegnerische Tor zu bugsieren. Dazu sind fast alle Mittel recht. Zunächst dürfen wir uns aber einen Spiel Modus auswählen. Im Angebot befinden sich bei SPEEDBALL das obligatorische Freundschaftsspiel und ein Ligamodus. Hat man einen menschlichen Gegner parat, kann man auch zu Zweit vor dem Monitor aufeinander einkloppen. Nächster Schritt ist dann die Einstellung der Spieldauer und die Wahl der Mannschaften. Jede Mannschaft hat ihre eigenen Charakteristiken. Allzu viel Beachtung muss man im ersten Teil darauf allerdings noch nicht verwenden. Danach geht auch schon zur Mannschaftsaufstellung. Hier können einzelne Positionen bestimmt und abgeändert werden. Ist man mit seiner Aufstellung zufrieden geht es ab in die Arena. Das Spielfeld in SPEEDBALL besteht aus mehreren größeren und kleineren Räumen. Jede Mannschaft verfügt über ihren eigenen Torsektor, in dem sich, wie der Namen schon sagt das eigene Tor befindet. Gesteuert wird mittels Joystick und Tastatur. Jeweils der Spieler ist steuerbar, der sich der Kugel am nächsten befindet. Mit einem Druck auf den Feuerknopf wird gefoult, wenn man gerade nicht selbst im Ballbesitz ist. Dazu kann man noch die Richtung der Attacke mit dem Knüppel bzw. den Pfeiltasten angeben. Genauso verhält es sich, wenn man im Ballbesitz ist. Je länger man den Feuerknopf gedrückt hält, desto weiter und wuchtiger ist unser Wurf. Besonders hinterlistig ist es, wenn man die Wände der Sektoren als Bande für seine Würfe verwendet. Gelbe oder rote Karten sind in SPEEDBALL nicht bekannt, und manchmal ist es sogar eine gute Taktik zunächst einmal die gegnerischen Spieler komplett außer Gefecht zu setzen.

    An sich macht SPEEDBALL auf den ersten Blick spielerisch nicht viel her. Aber zu Zweit stellt sich dank der hervorragenden Steuerung und Präsentation ein wahrer Spielrausch ein, aus dem kein echter Zocker so leicht wieder herauskommt. Technisch haben die Bitmap Brothers bei SPEEDBALL für die damaligen Verhältnisse nämlich richtig geklotzt und nicht gekleckert. Die Steuerung ist denkbar einfach, so dass man selbst mit der Tastatur gut über die Runden kommt. Dabei ist sie so präzise, wie man sie sich nur wünschen kann. Grafisch werden wir von den Bitmap Brothers mit herrlich futuristisch anmutenden Arenen und Menüs verwöhnt. Das Scrolling ist auf allen Rechnern schnell und sogar auf dem Atari ST ruckelfrei. Auch beim den Sound Effekten und der Musik wurde nicht gespart. Die Effekte klingen krachend und die Mucke geht einem auch nach Stunden nicht auf den Geist. Auf den PCs unterstützt SPEEDBALL CGA, EGA und VGA Grafikkarten und der Sound kommt wahlweise über Adlib oder Roland Soundkarten. Insgesamt kann man SPEEDBALL jedem nur ans Herz legen, gäbe es da nicht den noch besseren Nachfolger. Bevor ich aber dazu komme, muss ich noch schnell die Konvertierung für das SEGA Master System abhandeln. Auf SEGAs Kleinstem macht das Spiel ebenso ein gute Figur wie auf den Heimrechnern. Die Steuerung mit dem Joypad weiß zu gefallen und technisch fällt die eigentlich schwächere Hardware nie negativ auf. Auch hier kann man bedenkenlos zuschlagen, allerdings gibt aber auch auf diesem System den deutlich besseren Nachfolger.

  • Speedball 2
    Speedball 2
    Publisher
    Mirrorsoft
    Developer
    Bitmap Brothers (UK)
    Release
    19.06.1992

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Speedball 2
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04.05.2004
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