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  • Spider-Man 2: ...Look out, here comes the Spiderman - Leser-Test von Goreminister

    Spider-Man 2: ...Look out, here comes the Spiderman - Leser-Test von Goreminister Nachdem Sam Raimi's Spiderman Verfilmungen derartigen Anklang bei den Fans, sowie bei den Kritikern fanden, war es abzusehen, das diese Filme auch in Form von Videospielumsetzungen auf den Markt kommen würden. Aber wie so oft bei Videospiellizenzen, fragt man sich schon ob es eher ein Schnellschuss wird oder ob die Entwickler mit mehr Liebe zum Detail vorgehen werden. Da letzteres nicht wirklich selbstverständlich ist, sind wirklich gute Film Adaptionen selten zu finden. Also werfen wir umso kritischer einen Blick auf das Spiel zum 2.Teil der Spiderman Reihe.

    Die Story orientiert sich bei dem vorliegenden Spiel (welches nun auch als Players choice für wenig Geld zu erstehen ist) von Activision. Diese hatten ja schon mit dem 1.Teil ein solides, wenn auch nicht überragendes Spiel abgeliefert. Es war okay, hatte aber seine Schwächen, Ecken und Macken, welche man im 2.Teil hoffentlich beseitigt hat.
    Und siehe da, das Spiel kommt klarer und flüssiger daher. Zudem hat man die Physik des Netzschwingens überarbeitet, das heißt, es kommt auch wirklich darauf an, ob sich Gebäude in der Nähe befinden an denen man sich entlang schwingen kann. Z.B. im Park ist dies eher ungünstig, da es sich als schwer gestaltet an den Bäumen voran zu kommen. Ähnlich wie in Teil Eins des Films, muss der Spieler in der Rolle des Peter Parker nun erlernen, wie man das Netz richtig einzusetzen hat. Die Story ist hierbei an den Film angelehnt, aber zusätzlich noch durch diverse Nebenhandlungen "aufgepeppt". Es handelt sich also nicht um eine sture Umsetzung des Kinohits. Logisch, da man ja auch noch diverse andere Zwischen -und Endgegner, wie z.B. Rhino, Mysterio oder den Shocker einbauen mußte, um sich nicht gänzlich auf Doctor Octopus als einzigen Gegner des Films verlassen zu müssen. Auch Black Cat erscheint des öfteren und bringt den guten Spidey mit ihren anzüglichen Bemerkungen nicht nur einmal ins Schwitzen. Dabei weiß man nie genau ob sie nun Freund oder Feind ist. Sehr schön eingeflochten.

    Eine hilfreiche Stimme aus dem Off hilft uns dabei im ersten Level (welches eine Art Übungslevel darstellt) über die ersten Probleme im Umgang mit dem Wandkrabbler hinweg. Dabei ist die Stimme aus dem Hintergrund nicht auf den Mund gefallen und weiß durch manch spitze uns zynische Bemerkung zu begeistern. Ist dies gemeistert, geht es sofort los mit den ersten Aufgaben. Dabei gibt es diverse Nebenmissionen, gepaart mit dem eigentlichen Hauptziel. Um dieses jedoch erfolgreich zu erfüllen, müssen immer wieder zahlreiche Mini-Missionen erledigt werden. Diese bringen uns Heldenpunkte ein, welche dazu eingesetzt werden können um neue Fähigkeiten zu erlernen um z.B. weiter springen zu können, einen besseren Schwung verleihen oder neue Kampf-Kombos bieten. Meist geht eine Mission damit einher, das wir eine gewisse Anzahl an Heldenpunkten sammeln müssen, sowie das Primärziel der Mission erfüllen um erfolgreich zum nächsten Level vorzudringen.
    Heldenpunkte können hierbei auch verdient werden, indem man Pizzas ausliefert, potentielle Suizid-Kandidaten von Dächern holt oder Leute aus den ausweglosesten Situationen rettet um diese dann wohlbehalten wieder auf der Erde abzusetzen oder eben im Krankenhaus. Dabei ist unser Bewegungsfeld in New York wirklich sehr übersichtlich gestaltet. Zudem ist es auch wirklich möglich sich frei zu bewegen, sei es nun um einen "Spaziergang" im Central Park zu unternehmen oder auf die Spitze des Empire State Buildings zu klettern. Alles ist möglich, auch wenn es nicht unmittelbar Teil einer Mission ist. Das gibt zusätzliche Pluspunkte und sorgt für zusätzliche Motivation, weil auch diverse Extra-Goodies auf diversen Hochhäusern zu finden sind. Weit über 150 Sonderpunkte und Secrets sind somit zu entdecken und frei zuschalten. Um all diese zu entdecken, schwingt man sich schon die ein oder andere Stunde durch die Stadt. Um wirklich alles entdecken zu wollen, sollte man schon die ein oder andere Spiel-Session einplanen. Erfüllt man nur die vorgegebenen Missionen, kann man das Spiel recht zügig und ähnlich schnell wie z.B. einen der Resident Evil Teile durchspielen. Nur mal so als zeitliche Vergleichsmöglichkeit. Der Schwierigkeitsgrad ist hierbei stetig steigend und angenehm gestaltet, denn je besser man mit Spidey zurechtkommt (und das bedarf einer gewissen Übung), desto anspruchsvoller werden die Missionen. Es kommt jedoch unweigerlich dazu, dass man einige der Missionen mehrmals spielen muss, bis man den jeweiligen Clou zum überwinden der Hindernisse gefunden hat. Dies ist aber dank gut gesetzter Continue-Punkte immer im Bereich des machbaren, wenn auch so manches mal recht verzwickt, gerade wenn es in den Kampf gegen die diversen Zwischen und Endgegner geht. Ohne Fleiß eben kein Preis.

  • Spider-Man 2
    Spider-Man 2
    Release
    08.07.2004
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Spider-Man 2
Spider-Man 2: ...Look out, here comes the Spiderman - Leser-Test von Goreminister
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20.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/08/schwingen1.jpg
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