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Bloody Waters: Erste Infos und Bilder

11.09.2003 00:03 Uhr
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Bloody Waters: Erste Infos und Bilder [Quelle: Siehe Bildergalerie] Schon vor Jahren durchstreiften Videospieler mit Delfin Ecco die Tiefe des Meeres und zumindest geduldigere, ruhige Naturen fühlten sich im kühlen Nass recht wohl. Das englische Entwicklerteam Pineapple Interactive möchte in seinem neusten Spiel "Bloody Waters: Terror from the Deep" ein ähnliches Unterwasserszenario nutzen, wie man unschwer am Namen des Action-Adventures erkennen kann geht es darin aber deutlich brutaler zu. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass hier kein friedlicher Tümmler sondern ein überaus schlechtgelaunter Weißer Hai die Hauptrolle übernehmen wird.
Das grundsätzliche Konzept erinnert (z.B. was das Verwenden eines Hais betrifft) auf den ersten Blick verblüffend an das bereits vor längerer Zeit von Appaloosa vorgestellte "Sole Predator", wird aber anders als dieses Konkurrenzprodukt der Ecco-Macher nicht nur für die Playstation 2 und die Xbox sondern auch für den PC auf den Markt kommen.
Ein Erscheinungstermin wird bislang noch nicht verraten, aber als Ergänzung zur ersten Ankündigung und den damit verbundenen Informationen kann man unter anderem schon ein paar Screenshots bewundern. Weitere Details und Bilder gibt es darüber hinaus auf der passenden Webseite zu entdecken. Dort können sich Hai-Fans außerdem erste Videoszenen zu Gemüte führen, die in der nächsten Woche durch qualitativ hochwertigere Ausschnitte ergänzt werden sollen: www.pineapple-interactive.com

Der Star des Spiels ist ein mithilfe von mysteriöser, uralter DNS genetisch hochgezüchteter Hai, genauer gesagt ein gigantisches Weibchen genannt "Subject 5". Zusammen mit anderen Versuchstieren sollte dieses Ergebnis jahrelanger Experimente zum Hauptlabor des zuständigen Wissenschaftlers gebracht werden. Auf dem Weg dorthin ist das dafür benutzte Schiff jedoch verschwunden und der Hai konnte entkommen. Subject 5 beginnt nun einen rücksichtslosen Rachfeldzug, um (grob gesagt) nach dem Verzehr vieler fieser Menschen und der daraus resultierenden Stärkung schließlich den skrupellosen Wissenschaftlern den Garaus zu machen.

Wie gut dass die Haifrau über so manche praktische Spezialattacke verfügt: Mit kräftigen Schwanzhieben kann man zum Beispiel die unterschiedlichsten Objekte zerlegen und die Einzelteile als Waffen benutzen. Allein aus dieser Fähigkeit ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, die den Spieler zum Experimentieren anregen sollen. Subject 5 kann so etwa einen hilflosen Fischer per Schwanzschlag auf einen Steg befördern, um so weitere nahrhafte Menschen wie Kegel ins Wasser plumpsen zu lassen.
Mit ihren extrastarken Kiefern zerstört die Fischdame außerdem weitere Gegenstände wie z.B. Boote und sie kann (anders als normale Haie) aus dem Wasser springen, um höhergelegene Opfer zu erreichen.

Eine wichtige Rolle werden die menschlichen Mitglieder eines geheimnisvollen Hai-Kults spielen, denn diese ehemaligen Opfer brutaler Hai-Attacken setzen seltsamerweise ihr eigenes Leben aufs Spiel, um der tierischen Heldin zu helfen. Subject 5 trifft so im Laufe des Spiels immer wieder Leute mit speziellen Fähigkeiten, die man dann für eine Weile steuert um verschiedene Aufgaben zu erledigen. So können beispielsweise neue Bereiche geöffnet und Nahrungsmittel für den Fisch besorgt werden. Wenn man damit fertig ist schlüpft man wieder in die Haut des Hais.
Bloody Waters besteht aus mehr als 60 Missionen, wobei man zwischendurch auch beliebig lange auf der Suche nach Minispielen und Nebenaufgaben mit netten Belohnungen durchs Meer streifen kann.

Pipochis Meinung:
Ich dachte erst dass Bloody Waters vielleicht ein neuer Name für Sole Predator ist, aber wie es scheint kommen jetzt wirklich gleich zwei Spiele rund um einen Hai auf uns zu. Irgendwie lustig, denn ansonsten zählen diese Viecher meistens schließlich höchstens zu den Gegnern eines weniger gefährlichen Protagonisten. Subject 5 scheint auf jeden Fall eine ganz schöne Kampfmaschine zu sein, aber wie es aussieht artet das ganze Spiel trotzdem nicht völlig in eine einzige Zerstörungsorgie aus. Interessant finde ich zum Beispiel die Idee mit den menschlichen Mitstreitern (die man wie gesagt ebenfalls selbst steuert). Schade dass bis jetzt noch keine genaueren Infos zu den Minispielen veröffentlicht wurden.

Quelle: www.worthplaying.com

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11.09.2003 00:03 Uhr
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