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  • Spindizzy Worlds: Oh, Bunter Kreisel - Leser-Test von RAMS-es

    Spindizzy Worlds: Oh, Bunter Kreisel - Leser-Test von RAMS-es Spindizzy Worlds

    Nach zwei eher geistig schweren Spielen, einem Adventure und einem Science Fiction Rollenspiel, wird es Zeit sich wieder einmal mit etwas leichterer Kost zu beschäftigen. Deshalb dreht sich das GAMER'S LOG REVIEW Numero 003 auch im wahrsten Sinne des Wortes um Kreisel. Der Kreisel war über Jahrhunderte eines der beliebtesten Spielzeuge und erlebt gerade durch BEYBLADE wieder einmal ein Renaissance. Es ist also nicht verwunderlich, daß dieses Spielzeug auch auf Computern und Konsolen seinen Auftritt hatte. Der erste westliche Third Party Publisher Activision brachte schon zu Beginn der VCS 2600 Ära mit SPINDIZZY die Kreisel am Monitor zum Glühen. Wie ich neulich aus Gesprächen erfahren habe, kann sich aber fast niemand an dieses Spiel erinnern, deswegen habe ich diesmal SPINDIZZY WORLDS aus dem Jahre 1991 ausgepackt, um all denjenigen, die es wissen wollen den Kreisel näher zu bringen.

    Wie bereits erwähnt erinnert sich fast kein Mensch mehr an das gute alte SPINDIZZY, wenn ich aber den Namen MARBLE MADNESS erwähne, klingen schon eher die Glocken. Dabei ist das Original SPINDIZZY dem Evergreen von Atari so verwandt, wie Bruder und Schwester. Aber wie es nun einmal in unsere schnelllebigen Zeit ist, MARBLE MADNESS schaffte es ins Fernsehen, während jedermann SPINDIZZY vergaß. Um diesen Zustand zu bereinigen verpasste Activision ihrem Kreisel 1991 einen Facelift und brachte das Spiel als SPINDIZZY WORLDS für PC, Atari ST und Commodore Amiga wieder auf den Markt. Ein Jahr später erschien schließlich auch noch eine Super NES Version für die ebenfalls Activision verantwortlich war. In Japan wurde das Spiel von ASCII vertrieben. Die einzelnen Portierungen gleichen sich wie ein Ei dem anderen bis auf die PC Version, zu der ich aber einige extra Bemerkungen machen werde.

    Für den Sprung von 8 Bit auf 16 Bit haben sich die Entwickler von Activision bei SPINDIZZY WORLDS richtig ins Zeug gelegt. Alles unterliegt dem Motto: schöner, größer und bunter. Dies gilt jedenfalls für das Jahr 1991, denn heutzutage kann man mit der damaligen Grafik wahrscheinlich keinen mehr hinter dem Ofen hervor locken. An der Stelle wo sich bei SPINDIZZY ein einfallsloses Auswahlmenü befand, erfreut uns SPINDIZZY WORLDS mit einem dreidimensionalen Kugelmodell mit zwei beweglichen Achsen, das man drehen und wenden kann, wie man will. Die einzelnen Stages haben sehr merkwürdigen Namen und bieten die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade. Anfänger sei also zu Beginn der Anfängerlevel empfohlen, da kann man sich dann in aller Ruhe an den Spielablauf und die Steuerung gewöhnen.

    Wie sich sicherlich einige der Leser noch erinnern können, ist so ein Kreisel gar nicht so leicht zu steuern. Den so ein Kreisel unterliegt nun einmal den Gesetzen der Trägheit. Die Steuerung des Kleinen ist auch die große Herausforderung bei SPINDIZZY WORLDS. Zum Glück müssen wir das Ding nicht andauernd mit der Peitsche neuen Drall verpasse, dafür aber, haben sich die Jungs von Activision ordentlich vertrackte Level einfallen lassen. Das Ziel von SPINDIZZY WORLDS ist nämlich eigentlich recht simpel. Wir müssen den Kreisel nur vom Startpunkt in einer bestimmten Zeit zum Ziel steuern. Das klingt recht einfach, ist es aber nicht. An Schwierigkeiten gibt es alles das, was den Geschicklichkeitsfan begeistert. Schmale Plattformen, tiefe Abgründe oder Plattensegmente die durch bestimmte Schalter erst in Position gebracht werden müssen, sorgen dafür, daß man wenn man nicht aufpasst ganz schnell in einer Sackgasse geraten ist. Dazu kommen aber auch noch die feindlichen Sprites die wir besser nicht berühren sollten, kostet schließlich Zeit. Die Stages sind sehr abwechslungsreich gestaltet, da gibt vereiste Level in denen man fast nur noch durch die Gegend rutscht oder aber Berg und Tal Szenarien, die man nur mit einem beherzten Sprung meistern kann. Besonders gemein sind aber die Stages in denen es nur so von Ablenkungspfeilen wimmelt, der Kreisel bewegt sich dann automatisch in eine vorgegebene Richtung. SPINDIZZY WORLDS ist wirklich hammerhart. Wenn unser Kreisel erst einmal an einem Magneten hängt erfährt was Frustration eigentlich bedeutet. Die Entwickler von Activision haben es mit dem Schwierigkeitsgrad zum Teil arg übertrieben. Aber was die Weicheier ohne Ende frustet, motiviert die Vollblut Gamer zu wahren Höchstleistungen.

  • Spindizzy Worlds
    Spindizzy Worlds
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Activision Blizzard
    Release
    1991

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Spindizzy Worlds
Spindizzy Worlds: Oh, Bunter Kreisel - Leser-Test von RAMS-es
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02.09.2004
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