Jade Raymond [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auch wenn die Videospielindustrie die Filmindustrie bereits einholte, so sind die Games doch noch nicht zum Mainstream geworden. Nach wie vor haftet ihnen etwas exotisches und "nerdiges" an. Das liegt, wenn man Jade Raymond glauben möchte, hauptsächlich an der Steuerung. Die noch heute verwendeten Controller wären viel zu kompliziert und würden eine Barriere darstellen, welche verhindert wirklich voll ins Spielgeschehen einzutauchen.
"Als Kind war ich ein richtiger Trekkie und noch heute träume ich davon, dass wir endlich ein Holodeck bauen – verstehst du, ein total einnehmendes Erlebnis. Ich glaube immer noch, dass der Controller eine Barriere darstellt, selbst wer früher mit einem roten Knopf und einem Digipad spielte hat heute Probleme. […] Du musst mit Schultertasten, Triggern und all diesen Funktionen zurechtkommen. Damit aber werden wir nie den Massenmarkt erobern, darum sind alternative Controller wie Kinect, um mit den Spielen zu interagieren, so wichtig."
Auf die Frage, ob sich die Industrie demnach mehr auf Controller-lose Eingabemöglichkeiten konzentrieren soll, antwortet sie:
"Ich denke sie sollte, sogar sicher, und ich hoffe wir gehen darüber hinaus was wir bis jetzt geschaffen haben. Wir haben gesehen wie erfolgreich die Wii war und wie viele Leute plötzlich Videospiele spielten und mit Kinect sahen wir den nächsten Schritt."
"Aus Sicht des Hardcoregamers, wie ich einer bin, wünsche ich mir eine bessere Integration dieser Steuerungsmöglichkeiten in Core-Games, um die Spiele damit besser zu machen, denn Casual-Games reizen mich einfach nicht. Ich möchte die Spiele mit natürlichen Bewegungen steuern können, doch so weit ist die Technik noch nicht, aber ich hoffe sie wird es bald sein."
Das komplette Interview mit Jade Raymond findet ihr auf oxm.co.uk.







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