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  • Splinter Cell Essentials im Gamezone-Test

    Nur wenige lichte Stellen erhellen das mobile Spielerlebnis mit Sam Fisher, welches die Erwartungen nicht ganz erfüllt.

    Es ist immer wieder interessant wie versucht wird erfolgreiche Konsolenspiele auf die PSP zu portieren. Manchmal ist dies auch schon ganz gut gelungen, meist jedoch bekamen wir abgespeckte Versionen der großen Konsolenbrüder serviert. Bei Splinter Cell Essentials handelt es sich um einen Titel der alles enthält was wir von der Konsole her kennen. Alle technischen Hilfsmittel derer sich Sam Fisher in seinen Einsätzen bedient sind vorhanden, ebenso wie er alle bekannten Moves beherrscht. Und doch ist das Spielerlebnis auf der PSP nicht ganz das geworden, was wir uns von einem Splinter Cell Spiel erwarten durften. Woran das liegt, könnt ihr im folgendem Review nachlesen.

    Spiels noch mal, Sam

    Splinter Cell Essentials Splinter Cell Essentials Schön an dem Spiel ist, dass wir nicht nur einen neuen Namen verkauft bekommen, sondern tatsächlich auch eine neue Geschichte mit neuen Missionen. Ebenfalls sehr schön ist, dass wir all die bekannten Sounds und Musikstücke geboten bekommen, so dass man sich als alter Splinter Cell Veteran auf der Stelle wohlfühlt. Und wie Eingangs schon erwähnt, gibt es auch alle bekannten Hilfsmittel für Sam, zwar nicht zu jeder Zeit, aber doch im Laufe des Spiels. Denn es gibt auch Abschnitte in denen sich Sam praktisch ohne irgendwelche Gadgets durch die Level schleichen muss, ohne Waffe und Nachtsichtgerät, alleine seine Hände und herumliegende Gegenstände kann er sich zunutze machen.

    Splinter Cell Essentials Splinter Cell Essentials Was das Spiel nun so lästig zu spielen macht, sind hauptsächlich zwei Dinge, nämlich die durch die Bank sehr dunklen Level, sowie die nicht optimal ausgefallene Steuerung. Es ist klar, Splinter Cell ist ein Schleichspiel bei dem man schon immer viel bzw. aus dem Dunklen heraus agiert hat. Trotzdem sollte ein Spiel spielbar bleiben, denn ständig im stockdunkeln zu agieren, wo man ohne Einsatz des Nachtsichtgerätes praktisch nicht mal die Hand vor Augen sehen kann, ist besonders auf dem spiegelnden Display der Playstation Portable eine Qual. Aus diesem Grund läuft man praktisch immer mit aktiviertem Restlichtverstärker herum, insofern vorhanden, und schaut sich dabei die meiste Zeit ins eigene Gesicht welches sich auf dem PSP-Display spiegelt. Splinter Cell ist ein Schleichspiel, ja, und man hat schon immer viel im Dunklen agiert, ebenfalls ja, aber blind war Sam Fisher noch nie. Kein Wunder das man sich mehrmals im Optionsmenü wiederfindet wo man vergeblich nach dem Helligkeitsregler sucht.

    Splinter Cell Essentials Splinter Cell Essentials Das die PSP nur einen Analogstick besitzt, dafür kann man bei Ubisoft (Montreal) nichts. Schon andere 3rd und 1st-Person-Shooter haben sich an der idealen Eingabemöglichkeit mit nur einem Analogstick die Zähne ausgebissen. Dieser Tradition folgend fiel auch die Steuerung bei diesem Titel nicht optimal aus. Bewegt wird Sam erwartungsgemäß mit dem Analogstick, wobei die Kamera - mehr oder weniger gut - versucht in seinem Rücken zu bleiben. Dabei quälen sie aber Kinderkrankheiten wie "Festhängen in engen Bereichen" oder das "Einblick gewähren in nicht betretbare Levelabschnitte". Drücken wir die Kreistaste nur kurz, richtet sich die Kamera augenblicklich hinter Sam aus, wenn sie genug Platz hat, manchmal auch erst auf den zweiten oder dritten Tastendruck hin. Halten wir die Kreistaste gedrückt, können wir die Kamera frei bewegen, aber Sam steht still. Anders verhält es sich wenn wir die Waffe gezogen haben, dann nämlich wird mit dem Analogstick gezielt und die vier Aktionstasten dienen dazu um Sam zu bewegen. Mit Quadrat und Kreis bewegen wir uns Seitwärts, mit Dreieck und Kreuz nach vorne oder hinten. Im Grunde also zwei völlig verschiedene Eingabeschemen, an die man sich aber schnell gewöhnt. Befinden wir uns nicht in der Schussposition, dient das Dreieck zum Springen oder um ein Hindernis zu überqueren. Mit dem Quadrat geht Sam in die Hocke. In dieser entscheidet die Geschwindigkeit in der wir den Analogstick in die gewünschte Richtung drücken darüber, ob Sam schleicht oder hetzt. Drücken wir diesen nur langsam bis zum Anschlag, bleibt Sam in der Schleichposition. Drücken wir sie hingegen schnell bis zum Anschlag, läuft Sam los. Das erfordert etwas Feingefühl und es passiert schon mal, dass man mit Sam aus dem Gebüsch hüpft obwohl man nur langsam daran vorbeischleichen wollte. Das wirklich problematische an der Steuerung aber ist das ständige hin- und herschalten zwischen den zwei grundverschiedenen Steuerungsschemen.

    Splinter Cell Essentials Splinter Cell Essentials Die gesamte Inszenierung der einzelnen Spielabschnitte fiel leider auch nicht so prickelnd aus wie erwartet. Meist bewegt man sich durch viel zu dunkle Schlauchlevel, erkennt greifbare Wandabschnitte nicht und irrt deswegen unnötig im Kreis, um zwischendurch von zwei Wächtern oder der viel zu hart einsetzenden Musik erschreckt zu werden. Derweil wird schon von Anfang an das gesamte Bewegungsrepertoire von Sam verlangt, wir müssen Wachen heimlich ohne Waffen ausschalten, ihnen von Rohren herabhängend auf den Kopf hüpfen oder technische Anlagen sabotieren bzw. für unsere Zwecke nutzen. Trotzdem plätschert die erzählte Geschichte fast unbemerkt an einem vorbei, ohne dass sich die zugrundeliegenden Fakten der Story besonders im Spiel manifestieren.

    Multiplayer

    Den Multiplayer-Mode darf man als nette Dreingabe betrachten die sicher niemanden besonders lang faszinieren wird. Denn er bietet uns nur eine einzige Spielvariante die ausschließlich zu Zweit per Ad-hoc Verbindung spielen lässt. Noch dazu geht es dabei einzig darum den jeweiligen Mitspieler möglichst schnell zu eliminieren. Vom Schleichelement ist da nicht mehr viel übrig geblieben. Zudem kämpft der Multiplayer-Mode noch mit unerklärlichen Lags die den Spieleindruck trüben.

    Splinter Cell Essentials (PSP)

    Singleplayer
    6,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Alle bekannten Gadgets
    Moves
    Musikstücke und Stimmen
    Levelumfang gut auf mobile Bedürfnisse angepasst
    bekannte deutsche Stimmen und ebenfalls bekannte und gute Waffengeräusche
    Durch die Bank zu dunkle Level die kaum etwas erkennen lassen
    "Kletterstellen" an den Wänden unterscheiden sich kaum von den nicht benutzbaren
    zwei grundverschiedene Steuerungsschemen
    zu laut und plötzlich einsetzende Musikstücke
    liebloser Multiplayer-Part
  • Splinter Cell Essentials
    Splinter Cell Essentials
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    15.05.2006
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990782
Splinter Cell Essentials
Splinter Cell Essentials im Gamezone-Test
Nur wenige lichte Stellen erhellen das mobile Spielerlebnis mit Sam Fisher, welches die Erwartungen nicht ganz erfüllt.
http://www.gamezone.de/Splinter-Cell-Essentials-Spiel-34402/Tests/Splinter-Cell-Essentials-im-Gamezone-Test-990782/
19.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/SAMS_PAST_Graveyard_Sarah.jpg
tests