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  • SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter im Gamezone-Test

    Die Nicktoons stecken in der Klemme, doch hier sollten nur hart gesottene Fans zur Hilfe eilen.

    Wer lebt in einer Annanas tief unten im Meer? Sollte ihr wie aus der Pistole geschossen in den Gesang eingestiegen und laut "Spongebob Schwammkopf" gegrölt haben, seid ihr definitiv prädestiniert für das neueste Abenteuer des Cartoon-Helden auf der Nintendo Wii. THQ schickt die Meute mal wieder aus, um gefährliche Missionen in Bikini Bottom zu erledigen. Eigentlich sollte man den Titel "Spongebob und seine Freunde - Angriff der Spielzeugroboter" aber wieder auf Nicktoons wie im Englischen abändern, denn außer dem gelben Schwamm stehen euch zahlreiche weitere bekannte Charaktere zur Verfügung!

    Das kurze Introvideo macht euch mit den nötigen Hintergrundinformationen zu den neuesten Ereignissen vertraut. In einer Reality-Show zeigt Professor Calamitous sein wahres Ich - denn sein Herz ist dunkel und von Machtgier zerfressen. Kurzerhand hat er die Spielzeugfabrik in eine Produktionsstätte für seine Roboterarmee umfunktioniert, mit deren Hilfe er - wie soll es auch anders sein - die Weltherrschaft anstrebt. Nur fehlte ihm das gewisse Etwas! Etwas heldenhaftes musste in seinen Plan integriert werden und so kam es, dass Professor Calamitous so gut wie alle Helden sämtlicher Nicktoon Serien und sogar Gastcharaktere gefangen nahm. Deren Abbilder sollen nun die Schmutzarbeit erledigen. Die Rechung hat der werte Professor aber ohne Spongebob und Patrick gemacht, die ziemlich erbost über die Verwendung unzähliger und in feinster Handarbeit gemachter Krabbenburgern sind, die verschwenderisch für die Produktion der Spielzeugarmee verschleudert werden. Ihr brecht mit Spongebob in die Fabrik ein und habt die Aufgabe, sämtliche Helden aus den Klauen des Schergen zu befreien und den Machtplan von Calamitous zu durchkreuzen.

    Quer durch die Fabrik

    SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter Während zu Beginn der titelgebende Schwamm durch die Zeichentrickfabrik gejagt wird, könnt ich euch recht schnell auf die tatkräftige Unterstützung von Danny Phantom, Timmy Turner, Jimmy Neutron und zahlreichen anderen Helden aus dem Nicktoon Universum freuen. Selbst ungewöhnliche Gäste hielten Einzug und beglücken den Spieler. Aus dem Land der Pupununu kommend, schwingt sich das Maskottchen Tak durch die verschlungenen Hallen. Wer möchte, lädt einen Freund gleich mal zur gemeinsamen Runde im Mehrspielermodus ein. Spielerisch ist es aber einerlei, für welchen Helden ihr euch entscheidet. Nur wenige Charaktere unterscheiden sich von Spongebob und Co., was leider nicht gerade der Abwechslung dienlich ist. Hauptsächlich bieten die wenigen Heldenzonen etwas Variation innerhalb des alltäglichen Jump'n'Run Abenteuers. Diese Spielabschnitte bieten einen unterhaltsamen Spielplatz für Spongebob, der auf seiner überdimensionierten Zunge eine Rutsche entlang schlittert, Danny Phantom, der als Geist die Welt unsicher macht und Tak, der die Macht des Juju nutzt und so besonders hoch gelegene Plattformen erreicht.

    Ansonsten bekommt ihr es mit einem recht typischen Jump'n'Run zu tun, was weder Innovation, noch reichlich Unterhaltung bieten kann. Hüpfend von Plattform zu Plattform, manchmal mit Hilfe eines Doppelsprungs, bewegt man sich fast schon wie in einem 2D Spiel durch die mechanische Werkstatt der Spielzeugfabrik und weicht dabei zahlreichen Fallen aus. Heiße Laser braten den Helden, fiese spitze Stacheln spießen ihn auf und ungezählte unendlich tiefe Abgründe fordern das Leben. Ist man erst mal über zahlreiche schwebende, sich bewegende und kombinatorische Vorsprünge hinweg, gehen euch Spielzeugroboter an den Kragen. Einige Backpfeifen durch simples Buttonsmashing zerlegen aber jede noch so bösartige Maschine. Zu kämpfen hat man zumeist eher mit der Tastenbelegung des Wii-Controllers, welche einfach nicht intuitiv genug ausgefallen ist. Mit dem Steuerkreuz prügelnd durch die Gegend zu ziehen, während zum Beispiel die große A-Taste gleichzeitig für den Sprung da ist, erscheint kein durchdachtes Steuerungskonzept zu sein.

    Der Spielumfang wiederum beschränkt sich auf nur einige wenige Welten innerhalb des Fabrikgeländes, sowie kurzen Abstechern nach Bikini Bottom. Dort darf man sich zum Beispiel in einen überdimensionalen Roboter setzen und in bester Rambo-Manier durch die Straßen ziehen - nicht nur abwechslungsreich, sondern auch spaßig gemacht. Später müsst ihr bereits besuchte Zonen nochmals abklappern, um mit einem anderen Helden noch versteckte Charaktere zu befreien. Ohne deren Hilfe bleibt euch nämlich der Zugang zum bösen Professor Calamitous verwehrt.

    Spaß für junge Fans

    SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter Der Titel richtet sich eindeutig an ein jüngeres Publikum sowie jung gebliebene Spongebob Fans, denn das Niveau hält sich stark in Grenzen. Neben den Comicfiguren und einigen flachen Witzen versorgen uns Spongebob und seine Freunde mit einem recht humanen Schwierigkeitsgrad. Es reicht eigentlich eine geringe Erfahrung im Videospielbusiness aus, um den Abspann nach nur wenigen Stunden erleben zu dürfen. Anfänger werden aber dennoch auf einige sehr ärgerliche Stellen stoßen, die ordentlich an den Nerven nagen. Denn zumeist ist das Leveldesign etwas unausgegoren ausgefallen. Zahlreiche Passagen erstrecken sich über eine ausufernde Strecke hinweg und nur punktgenaue Aktionen sowie reichlich Fingergeschick bringen den Helden lebendig zwischen Zahnrädern, Lasern und über Abgründe hinweg ans Ziel. Nicht selten ist es Millimeterarbeit, die schnell in die Hose gehen kann - damit aus der Heldentraum und zurück zum letzten Checkpoint. Vor allem für unseren Nachwuchs sorgen diese künstlich erschwerte Passagen für viel Frust und Ärger, was man hätte vermeiden können. Eine Art Energieleiste hätte ja durchaus ausgereicht, um nicht beim ersten Fehler draufzugehen und alles von vorne machen zu müssen.

    Technisch zeigt sich der Titel solide. Vor allem die Videosequenzen wissen zu gefallen und vermitteln durchaus den Charme der Serien und Helden. Innerhalb der Levels fällt vor allen die comichafte Darstellung und die dadurch auch scharfen Konturen der Objekte auf. Demzufolge sieht der Titel auf dem ersten Blick gar nicht so schlecht aus. Ein zweiter und etwas forscherer Blick zeigt aber eine starke Wiederholungsrate im Panorama auf. Einige detailarme Szenen sowie ein immer wieder auftretender Einbruch der Bildrate sorgen zudem für getrübte Aussichten. Auf die Ohren gibt es recht typisches, wenig melodiöses, aber durchaus akzeptables musikalisches Gedudel, was mehr oder weniger im Hintergrund mitplätschert. Die Sprachausgabe ist komplett in Deutsch und unterstützen die Atmosphäre bisweilen, solange die Helden nur über ihre Erlebnisse berichten. Sobald es ans Buttonsmashing im Kampf geht, überlagern sich die Ausrufe und ein nervtötendes Kauderwelsch strapaziert die Gehörgänge. Sonderlich wortgewandt zeigen sich die Helden eh nicht. Ihre Sprüche wiederholen sich recht schnell und selbst eine andere Spielfigur hat kaum etwas Neues zu erzählen.

    SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter (Wii)

    Singleplayer
    5,7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    5/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Zahlreiche Nicktoon Helden
    Tak hat einen Gastauftritt
    die Heldenzonen
    für jüngere Spieler bestens geeignet
    Langweiliges Gameplay
    sehr einfach gestricktes Jump'n'Run
    wenig Innovationen
    kaum Abwechslung zwischen den Spielfiguren
    Millimeterarbeit in zahlreichen Sprungpassagen
    nervtötende Soundkulisse
  • SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter
    SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter
    Release
    03.01.2008
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http://www.gamezone.de/SpongeBob-Angriff-der-Spielzeugroboter-Spiel-34419/Tests/SpongeBob-Angriff-der-Spielzeugroboter-im-Gamezone-Test-991555/
23.11.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/11/spongebobundsei42348.jpg
tests