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  • SpongeBob: Der gelbe Rächer im Gamezone-Test

    Lest in unserem Test, warum Spongebob auf dem Nintendo DS wesentlich besser spielbar ist als auf der PSP.

    Er ist recht klein, gelb, ziemlich verrückt und lebt in den Tiefen des Meeres in Bikini Bottom - wahre Fans werden den Schwammkopf sofort erkannt haben, der auf den Namen Spongebob hört. Nachdem der "Gelbe Rächer" seinen Einstand auf dem Nintendo DS gegen Ende des letzten Jahres feiern konnte, versorgt uns der Schwammkopf nun auch auf der PSP mit feucht fröhlichen Abenteuern auf dem Meeresgrund. Seid gewarnt, dieser Titel wird nicht nur Anhänger der TV-Zeichentrickserie in seinen Bann ziehen, zeigt aber leider einige Schwächen gegenüber der DS-Fassung!

    Doch wie kommt unser laufender Schwamm zu dieser Ehre, das wollen wir doch erst einmal geklärt haben: Bikini Bottoms Helden Meerjungfraumann und Blaubarschbube standen im Waschsalon ihrem ärgsten Gegner gegenüber, der unglaublich fiesen und gemeinen Drecksackblase. Diese nichts sinnvolles in Sinn habende braune Kugel möchte einmal mehr die Bewohner nerven, das dynamische Heldenduo ist aber schlicht in die Tage gekommen und kann nicht mal mehr den kleinen Finger krümmen. Spongebob stürmt die Bude und teilt verbal einiges aus, kurz darauf wird er auch schon als nächster Superheld gefeiert - der betagte Meerjungfraumann übergibt ihm sogar den kraftspendenden Heldengürtel, der für unseren Schwammkopf noch eine große Hilfe sein wird. Nur ein Problem wäre da noch nicht gelöst, der braune Schlamm schwirrt immer noch im Salon herum - kurzerhand darf die Drecksackblase den Kochwaschgang in der Waschmaschine über sich ergehen lassen, ein großer Fehler, wie sich herausstellen sollte. Dadurch verwandelte sich das große Monster in tausende kleine Drecksackbläschen, welche nun in ganz Bikini Bottom die Einwohner terrorisieren.

    Eine TV-Serie zum Spielen

    SpongeBob: Der gelbe Rächer SpongeBob: Der gelbe Rächer Die Einleitung hört sich schon recht unterhaltsam und verrückt an, wenn auch evtl. eher für die jüngeren Spieler unter euch ausgelegt, dennoch kann das folgende Abenteuer auch Zocker aus dem älteren Semester reizen. Wir übernehmen fortan die Kontrolle des immer fröhlichen Schwammkopfes Spongebob, der seinen Alltagsgewohnheiten nachgeht und zugleich die Welt retten möchte - vornehmliches Ziel ist die Vernichtung der Drecksackbläschen. Auf seiner Mission muss der "Gelbe Rächer" verschiedene Orte von Bikini Bottom erkunden und erforschen, einmal mehr werden sich Fans über eine detailgetreue Umsetzung und ein Wiedersehen mit alten Bekannte wie Mr. Krabs, Plankton, Mrs. Puff oder Larry freuen. Mit den meisten Charakteren kann sich der poröse Schwamm unterhalten, auch wenn die Konversationen getreu der Vorlage nicht immer sehr gehaltvoll daher kommen. Eine passende Sprachausgabe gibt es leider nicht dazu, dafür beinhaltet dieser Titel auch schlichtweg viel zu viele Textpassagen. Eine gelungene und äußerst witzige Übersetzung entschädigt diesen Umstand.

    Das Außenareal - Der Jump'n'Run-Teil

    SpongeBob: Der gelbe Rächer SpongeBob: Der gelbe Rächer Das große Abenteuer teilt sich in zwei Arten von Level auf: Es kombiniert klassische Jump'n'Run Passagen inklusive gewohnter Plattformaction im Stil von Mario & Co. mit dem vom aussterben bedrohten Point'n'Click Genre. Die Außenareale sind große, actiongeladene Gebiete vollgepackt mit diversen Schurken und Hindernissen. Diese verbinden die komplette Welt von Bikini Bottom und lassen das Abenteuer wie ein großes Ganzes aussehen. Hier kann Spongebob genüsslich von einer Plattform zur nächsten springen und muss giftigen Wasserpflanzen sowie von Drecksackblasen geplagten Bewohnern aus dem Weg gehen. Dabei durchstreift ihr eine recht interaktive und teils schön gestaltete 3D Welt, welche aber nur in der zweiten Dimension erforscht werden kann - an einigen Weggabelungen besteht aber dennoch die Möglichkeit, andere Abschnitte zu besuchen. Mit den Kräften des Superheldengürtel verwandelt sich Spongebob vom einfachen Burgerberater zum (Trommelwirbel) Gelben Rächer! Der Gurt ermöglicht es, freigesetzte Drecksackblasen in seiner Nähe zu absorbieren und deren Energie für eigene Zauberkräfte zu nutzen, diese können aber nur auf speziellen Feldern eingesetzt werden. Erstmals dürfte ein Vergleich mit der Nintendo DS Fassung angebracht sein, bei der ihr auf dem Touchscreen ein Symbol möglichst genau nachzeichnen musstet. Mangels eines solchen Screens vollführt unser "Gelber Rächer" nun eine Buttonkombination, schon kann er Wasserbälle auf morsche Objekte schleudern, sich wie ein Wirbelwind in die Höhe bewegen oder befreundete Meerestiere rufen, welche den unerfahrenen Helden unterstützen. Dadurch offenbaren sich meist an schon besuchten Orten neue Gelegenheiten, welche bis dato nicht möglich waren. Zu guter Letzt stellen sich euch immer wieder hartnäckige Endgegner in den Weg, welche mit Einsatz der Superkräfte zu besiegen sind. Manche Kombination dürfte für unsere Kleinen doch etwas arg knifflig werden, allzu einfach lassen sich die bösen Buben nämlich nicht besiegen.

    Innenräume - Der Point'n'Click -Teil

    SpongeBob: Der gelbe Rächer SpongeBob: Der gelbe Rächer Viele Häuser und Höhlen auf dem Weg durch Bikini Bottom kann der Schwammkopf ohne Probleme auch betreten, damit gelangt ihr in die Innenlevel, welche sich komplett anders gestalten. Diese Levels sind vollkommen sicher und beherbergen keinerlei Gegner oder sonstige Gefahren. Zwar kann unser Held hier nicht mehr springen, sich aber ansonsten vollkommen frei in seiner detaillierten 3D-Umgebung bewegen. Viele Objekte laden zur Interaktivität ein, so könnt ihr Kisten, Schränke und Truhen untersuchen, müsst aber auch Gegenstände finden und mit Leuten reden - sprich ein Adventure der ganz klassischen Art. Was auf dem Nintendo DS aufgrund der Ideenvielfalt im Bezug auf die Interaktion mit dem Touchscreen zu einem äußerst gelungenen und genial bedienbaren Point'n'Click Adventure wurde, verkommt hier zu einer eher langweiligen Beschäftigung. Ganz klassisch werden Objekte mit einer Taste untersucht und besteht irgendeine aktive Handhabe, so wird dies sofort angezeigt. Während man auf dem DS die Schränke, Tische und ähnliches genau unter die Lupe nehmen und bestimmte Bewegungen vollführen musste, reicht hier ein simpler Knopfdruck, um an begehrte und in dem Fall offensichtliche Items zu gelangen. Der Spielspaß des Adventures geht leider ziemlich flöten, da der Sammlerinstinkt des Menschen in keiner Weise angesprochen wird und die Rätsel nun viel zu simpel ausfallen. Es fehlt der PSP-Version einfach das gewisse Etwas, damit auch dieser Teil des Spiels vollkommen überzeugen kann. Dadurch fällt ein auch in der anderen Handheld-Version vorhandener Mangel stärker ins Gewicht - Fans dieses Genres werden nämlich ein wenig die Spieltiefe vermissen. Man weiß einfach zu gut darüber bescheid, dass ein jedes interaktive Objekt auch irgendwann seinen Nutzen finden wird, zudem müssen Items oftmals auch nur aufgefunden und zu irgendeiner Person gebracht werden.

    Etwas unübersichtlich!

    Um in diesem wahrlich groß ausgefallenen Abenteuer den Überblick zu bewahren, schreibt sich unser fröhlicher Schwamm alle Aufgaben und Missionen auf seinem Block auf. Die Aufgabenliste wird nun durch die Dreieck-Taste aufgerufen, wo zudem auch eine Karte von Bikini Bottom und der Heldengürtel zu finden sind. Auf der Liste findet ihr neben erfolgreich absolvierten Aufgaben die aktuellen Missionsziele sowie Angaben zu den Gegenständen, die dafür gefunden werden müssen. Manche Aussagen zu Fundorten sind aber äußerst vage ausgefallen und all die Freunde wie Larry, Mr Krabs und Co. wollen sich diesbezüglich meist nicht dazu äußern. Keineswegs selten irrt man dadurch etwas blind durch die Gegend und sucht verzweifelt nach des Rätsels Lösung. Gerade für die angestrebte Zielgruppe sind einige der Aufgaben doch etwas zu knifflig und schlecht beschrieben ausgefallen. Auch der Umfang ist sehr beachtlich: Während man sonst bei den Spielen für die Kleinen nur kurz seinen Spaß hat, müsst ihr bei Spongebob doch so einige Stunden einplanen. Dieser Titel ist definitiv nicht an einem Abend mal schnell durchgespielt!

    Die Technik

    SpongeBob: Der gelbe Rächer SpongeBob: Der gelbe Rächer Der kleine Schwammkopf wächst einem doch recht schnell ans Herz, nicht nur aufgrund seiner freundlichen und dennoch dummköpfigen Art uns Weise, die Figur der Zeichentrickserie wurde schlichtweg putzig animiert. Seine niedliche Nase hopst wie die von Marios Bruder in Luigis Mansion hin und her und das ständige Dauergrinsen lässt sich sogar auf dem kleinen Bildschirm ausmachen. Viele kleine Animationen machen den porösen Schwamm tatsächlich lebendig. Aber auch die Welt von Bikini Bottom ist durchaus nett geworden. Auch wenn das umfangreiche Außenareal einem klassischen 2D Jump'n'Run gleicht, so wurde der Strand, das Quallenfeld, die Wohnsiedlung, das Restaurantviertel wie auch Rock City und viele weitere Orte komplett in einer 3D-Grafik gehalten. Liebevolle Details lassen die Welt erblühen, während der Comicstil der Serie zudem recht gut eingefangen wurde - das Spiel protzt aber nicht gerade mit grafischen Effekten. Im Vergleich mit dem Nintendo DS kommt die Welt deutlich schärfer daher, einige weitere Details fallen auf sowie etwas mehr feindlich gesinnter Genossen in der Unterwasserstadt. Im Großen und Ganzen erweist sich die PSP Variante aber nicht als überragen, was auch an den deutlich höheren Ladezeiten liegt. Untermahlt wird das Abenteuer durch unterhaltsame und stimmige Melodien, für jedes Areal gibt es extra was Neues auf die Ohren. Schade nur, dass die Figuren nicht das Sprechen lernten, eine entsprechende auch akustische Konversation der Charaktere wäre sicherlich spaßig geworden.

    SpongeBob: Der gelbe Rächer (PSP)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    umfangreiches Abenteuer
    viele unterschiedliche Aufgaben
    das Flair der Serie wurde bestens eingefangen
    lange Ladezeiten
    abgespeckter Adventure-Teil, welcher nun eher simpel und langweilig ausfällt
    Missionsziele nicht immer offensichtlich, teils hat das Spiel dadurch Längen
    keine Sprachausgabe
  • SpongeBob: Der gelbe Rächer
    SpongeBob: Der gelbe Rächer
    Publisher
    THQ
    Release
    04.04.2006
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http://www.gamezone.de/SpongeBob-Der-gelbe-Raecher-Spiel-34421/Tests/SpongeBob-Der-gelbe-Raecher-im-Gamezone-Test-990734/
13.04.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/spongo_psp_1.jpg
tests