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  • Spot goes to Hollywood: 7 Up auf der Playstation - Leser-Test von pineline

    Spot goes to Hollywood: 7 Up auf der Playstation - Leser-Test von pineline In meiner Videospielsammlung befindet sich unter anderem ein Jump and Run, also ein Hüpfspiel, welches auch Besitzern einer Playstation möglicherweise völlig unbekannt ist. Selbst Fans solcher Jump and Runs könnte dieses ungewöhnliche Hüpfabenteuer entgangen sein, so dass ich ein paar Zeilen über "Spot goes to Hollywood" verlieren möchte. Erschienen ist dieses Spiel vor mehr als sieben Jahren, gekauft habe ich es mir aber erst später, nämlich im Sommer 1999 und gekostet hat es mich damals dann nur noch etwa 40 DM. Heute dürfte es höchstens die Hälfte kosten, was bedeutet, dass Ihr inzwischen sicherlich nicht mehr als 10 Euro für dieses Playstationspiel ausgeben müsst. Auf jeden Fall gehört meiner Meinung nach dieses doch etwas unbekannte Jump and Run zu den gelungenen Vertretern seiner Art, wieso und warum das so ist, erfahrt Ihr nun.

    Die Hauptfigur ist ein etwas merkwürdiges Wesen, welches schon auf dem alten Mega Drive von Sega erste Erfolge verbuchen konnte. Möglicherweise erinnert sich der ein oder andere von Euch an Spot, der wie ein rotes Smartie oder M&M mit schwarzer Sonnenbrille aussieht, aber augenscheinlich der 7U-Familie angehört. Jedenfalls erwartet Euch in diesem Abenteuer ein Hüpfspiel, welches sich selber nicht ganz so ernst zu nehmen scheint, Humor ist hier eindeutig Trumpf. Schon nach kurzer Zeit wird Euch klar, dass man sich durch die doch eher niedliche Aufmachung nicht täuschen lassen darf, denn tückische Fallen und fiese Gegner sind gang und gäbe. Die Geschichte ist allerdings zweitrangig, na ja, eigentlich sogar drittrangig. Ihr seid nämlich in einen Filmprojektor gefallen und findet Euch daraufhin in der großen weiten Welt des Films wieder. Schon gleich zu Beginn merkt Ihr, dass dieses Spiel nicht zu schnell durchgespielt sein wird, denn als Ihr Euch auf einem Piratenschiff wiederfindet, gibt es keine Zeit zum Überlegen, Ihr rennt, springt und schießt, was das Zeug hält. Zahlreiche und zudem sehr fiese Fallen machen Euch dabei das Leben enorm schwer. In typischem Jump-and-Run-Stil hüpft Ihr auf dem Schiff nahezu unaufhörlich über Krebse, weicht Kanonenkugeln aus und macht Jagd auf die überlebenswichtigen Extraleben. Oft erreicht Ihr nur mit allerletzter Kraft die roten 7-Up-Orte, an denen Ihr Eure Energie wieder auffrischen könnt. Natürlich werden auch in diesem Jump and Run viele Kisten verschoben, auf die Ihr dann hüpft, um zuvor unzugängliche Stellen erreichen zu können. Auch geheime Räume sind mit von der Partie, in denen sich zumeist wertvolle Gegenstände finden lassen. Es liegt dabei ganz bei Euch, ob Ihr möglichst schnell durch den jeweiligen Level rasen und zum Ziel beziehungsweise Ausgang gelangen wollt oder ob Ihr Euch ganz genau umschaut, um auch den allerletzten Winkel erforschen zu können. Selbstverständlich erwartet Euch am Ende eines Levels auch ein Endgegner, welcher es Euch manchmal in der Tat höllisch schwer macht.

    Was "Spot goes to Hollywood" aber in erster Linie von dem üblichen Jump-and-Run-Einheitsbrei abhebt, sind die innovativen Spielideen. In dunklen Bergwerksstollen rast Ihr mit einer Lore durch die weitverzweigten Gänge, für den ein oder anderen von Euch kann dieses Labyrinth zur richtigen Quälerei werden, sollte er nicht konzentriert genug bei der Sache sein, denn wichtige Abzweigungen solltet Ihr Euch unbedingt gut merken, ansonsten könnte es ewig dauern, bis Ihr den Ausgang erreicht. Im versunkenen Schiff gibt es dann beispielsweise Schätze zu entdecken, allerdings ist durch die fast unendlich vielen Kisten Eure Geschicklichkeit besonders gefordert, ein gutes Konzentrations- und Reaktionsvermögen und insbesondere ein genaues Timing bei den Sprungpassagen ist hier dringend erforderlich. Des weiteren gibt es zum Beispiel auch einen interessanten Tempel der Inka, die bekanntermaßen erstaunlich Kenntnisse in Sachen Elektronik, Mechanik und Physik innehatten. Und so verwundert es nicht, dass wir es in dieser Kultstätte mit Teleportern zu tun haben, welche Euch derart kreuz und quer durch die Gegend beamen, dass Euch fast schwindlig wird. Und natürlich ist auch hier das Aufspüren des Ausgangs das Hauptproblem. Und weiterhin erwarten Euch interessante Spielszenarien, so treibt Ihr auch im Weltraum Euer Unwesen, seht Euch unvermittelt gigantischen Dinosauriern gegenüber, streift durch Lavalandschaften oder lernt die rauen Sitten des Wilden Westens kennen beziehungsweise macht die unangenehme Bekanntschaft mit rüden Cowboys. Kurze Filmsequenzen zwischen den einzelnen Leveln lockern den Spielverlauf dabei etwas auf.

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Spot goes to Hollywood
Spot goes to Hollywood: 7 Up auf der Playstation - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Spot-goes-to-Hollywood-Spiel-34486/Lesertests/Spot-goes-to-Hollywood-7-Up-auf-der-Playstation-Leser-Test-von-pineline-1000700/
13.09.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/spot_goes_to_hollywood_a.jpg
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