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  • Spy Hunter: Nowhere to Run im Gamezone-Test

    Es gibt Serien, die haben ihren Zenit schon lange überschritten. Spy Hunter gehört definitiv dazu.

    1982 war es Atari 2600 Spielern erstmalig vergönnt in den Interceptor einzusteigen und Bösewichter fahrender und schießender Weise zu eliminieren. Später wurden dann u.a. auch C64, Arcade oder auch NES-Spieler mit dem Race'n Shoot Spielchen bedient. Ende der 80er Jahre hatte es sich dann so gut wie ausgefahren bzw. geschossen und es wurde ruhig um den Interceptor. Erst 2001/2002 tauchte das Spiel bzw. sein Prinzip wieder auf, allerdings nicht mehr mit klassischer isometrischer Ansicht sondern in modernem 3D Gewand, wobei sich an der generellen Handhabung bzw. Handlung nicht wirklich was geändert hat: Fahren und Schießen, schießen und fahren. Und um hier nochmals einen drauf zu setzen, schickte man nun Spy Hunter erneut ins Rennen und verpasste dem bisher vorherrschenden Spielprinzip eine Art Frischzellenkur. So steht nicht mehr länger das Fahren und Abballern im Vordergrund, Midway serviert nun auch Third Person Action und erlaubt damit dem Spieler erstmalig den Interceptor zu verlassen.

    Story, wo bist du?

    Spy Hunter: Nowhere to Run Spy Hunter: Nowhere to Run Auch wenn die Mannen bei Midway versucht haben dem Fahren und Schießen ein neues Gesicht zu geben, so ganz ging das Konzept nicht auf. Die im Vorfeld angepriesene Story, welche ein tragendes Element sein sollte, sucht man vergeblich. Vielmehr bekommt ihr einen groben Rahmen serviert, in dem sich die Baller- und Race-Aktionen abspielen. Am Ende nichts Großes und unterm Strich sogar verdammt belanglos: Die fiese NOSTRA Corp. hat sich in den Kopf gesetzt, den Interceptor zu stehlen, umzubauen und gegen die Regierung einzusetzen. Die Regierung hat allerdings Wind von diesen Plänen bekommen und versucht das zu verhindern. Dafür bauen die Führungsköpfe voll und ganz auf ihre Trumpfkarte Dwayne "The Rock" Johnson, im Spiel mit dem Namen Alex Decker versehen, der sich den Machenschaften der NOSTRA Corp. in den Weg stellt und den Interceptor nicht nur beschützt (sozusagen) sondern auch genau weiß, wie er mit dem Geschoss gegen die finstere Organisation vorzugehen hat.

    Spy Hunter: Nowhere to Run Spy Hunter: Nowhere to Run Und damit findet ihr euch auch schon mitten im Geschehen wieder. Versucht man euch anfänglich noch glauben zu machen, dass Decker einen Einsatz versiebt hat und drauf gegangen ist, werdet ihr schon bald eines Besseren belehrt. In bester Geheimagentenmanier müsst ihr nicht nur den Interceptor wieder beschaffen, der sich auf einem Schiff der feindlichen Organisation befindet, ihr dürft auch gleichzeitig ein paar hübsche Bomben platzieren und noch vor Ort ein nettes Feuerwerk veranstalten. Nachdem ich alles in Schutt und Asche gelegt bzw. das Schiff versenkt habt und der Interceptor wieder unter euren Hintern klebt, geht der eigentliche Versuch des James Bond Verschnittes erst richtig los. Aber bitte keine tiefgreifende oder gar zusammenhängende Geschichte erwarten, o.k.?!

    Bahn- und Feuer frei

    Spy Hunter: Nowhere to Run Spy Hunter: Nowhere to Run Es ist ja schön, dass der Nowhere to Run Ableger die bisherigen Pfade des alten Serienklassiker verlassen wollte. Was heißt wollte, man hat die Wege verlassen. Dennoch finden sich genügend und damit bewährte Inteceptor-Einlagen wieder, die ihr bestehen müsst. Dabei habt ihr einen steten und durchaus recht schnellen Wechsel zwischen der Straßenvariante in Form von vier bzw. auch mal zwei Rädern und auch im Wasser und manches mal auch in der Luft könnt ihr die Fähigkeiten des Geschosses voll ausnutzen. Dazu gesellen sich natürlich auch die bekannten Schießeinlagen, bei denen ihr eure Widersacher abballern müsst. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr die Verfolger auf dem Wasser bzw. der Straße pulverisiert oder aber ob ihr die feindlichen Kollegen aus der Luft holt. Einzig wenn ihr zweirädrig unterwegs seid, habt ihr keine Möglichkeit euch der Gegnerschar zu erwehren und ihr könnt nichts anders machen als schnell sein. Glücklicherweise sind diese Motorradeinlagen nur in geringem Maße vorhanden und stellen eher eine nette Abwechslung denn eine wirkliche Herausforderung dar.

    Spy Hunter: Nowhere to Run Spy Hunter: Nowhere to Run So bleibt die Kombination Fahren und Schießen in erster Line auf dem Wasser bzw. der Straße. Verschiedenste Waffentypen stehen zum Abfeuern bereit und unterteilen sich in Primär- als auch Sekundärwaffen. Je nach dem wie ihr angegriffen werdet, könnt ihr die Widersacher mit klassischem MG-Feuer behaken, alternativ warten auch verschiedenste Raketen und Bomben darauf eingesetzt zu werden. Lassen sich gesamt Gegner am Boden bzw. auf dem Wasser recht einfach aus dem Weg pusten, sind die Attacken aus der Luft schon ernster zu nehmen. Zwar prasseln die Angriffe durchaus so nieder, dass man diesen mit geschickten Ausweichmanövern entkommen kann. Aber hey, welches Agentenherz wäre damit glücklich? Eben, keines und so tut ihr euer Bestens die Schergen vom Himmel zu holen. Da sich die bösen Buben aber mal nicht einfach abschießen lassen müsst ihr euch was einfallen lassen. Damit das ein wenig einfacher geht, habt ihr einen Spezialmodus (Salvenmodus), den ihr von Zeit zu Zeit aktivieren könnt und der es euch erlaubt innerhalb ganz kurzer Zeit alle Feinde über euch zu markieren. Einzige Voraussetzung: Ihr müsst schnell und akkurat sein und mindestens eine verfügbare Waffe in diesem Modus dabei haben (maximal drei sind möglich). Habt ihr die Bewaffnung vorrätig, könnt ihr den Salvenmodus aktivieren (einfach über die Dreieckstaste) und damit alle fliegenden Gegner markieren; Gleichzeitig läuft ein Timer mit. Habt ihr alle Gegner markiert bzw. ist die Zeit abgelaufen, erfolgt der Abschuss automatisch. Je besser ihr anvisiert habt, desto mehr Widersacher werden vom Himmel geputzt. Macht euch aber generell drauf gefasst, dass das schnelle Zielen pure Glückssache ist und euch am Ende wenig zufrieden stellen wird.

    Raus aus dem Wagen

    Spy Hunter: Nowhere to Run Spy Hunter: Nowhere to Run Neben den recht schussgewaltigen Passagen müsst ihr auch zwischendrin den sicheren Wagen verlassen. Damit bekommt der Regierungsagent ein Gesicht, wie bekannt von The Rock dargestellt, und mit ihm stehen verschiedene Missionen an, bei denen ihr zu Fuß gehen müsst. Womit ihr dann den im Vorfeld ebenfalls angepriesenen Third Person Part serviert bekommt. Erhofft euch allerdings nicht zu viel davon, denn The Rock, im Wrestling Ring durchaus toll anzusehen, erweist sich in seiner virtuellen Gestalt als äußert lahm und wenig agil. Fast Schneckentempo artig und reichlich lustlos schlurft ihr mit Decker durch die verschiedenen Locations wie z.B. durch den Bauch eines Schiffes oder aber ihr besucht euer Headquater und müsst dort für Ordnung sorgen. Aber egal wo, an der mangelnden Bewegungsfreude eures Helden wird das nicht viel ändern.

    Spy Hunter: Nowhere to Run Spy Hunter: Nowhere to Run Lässt man einmal die müde wirkende Figur außen vor und guckt sich die Aufträge näher an, die ihr erfüllen sollt, werdet ihr auch nicht so ganz glücklich. Was sich noch fahrender Weise recht temporeich darstellt und bisweilen Spaß macht, knickt richtiggehend ein, wenn ihr zu Fuß unterwegs seid. Ein paar Schalterchen drücken, Schießanlagen ausweichen, dumme Gegner niederschießen, wahlweise auch einfach nieder prügeln oder durch die Gegend werfen und manches Mal warten ein paar Bomben darauf gelegt und dann gezündet zu werden oder ein Laser muss so justiert werden, dass es für euch weiter geht. Unterm Strich die übliche Kost, wie man sie aus typischen Agentenspielchen kennt. Dazu leicht serviert und ohne gravierende Herausforderung, denn gerne lassen sich die Widersacher trotz Waffe im Anschlag einfach und leicht über den Löffel balbieren - ganz einfach mit Körperkraft. Wobei hauen, schlagen, heben und schmeißen kann Decker dennoch recht gut und es schaut schon witzig aus, wenn ihr mit einem Gegner über den Kopf die richtige Stelle sucht, da man den Fuzzi gegen schmeißen kann. Auf simplen Tastendruck nimmt man ergo den Gegner auf und auf selbigen wirft man den nicht mehr benötigten Stinkstiefel weg. Und ein imaginäres Räum- und Putzkommando sorgt auch dafür, dass die Lumpis nicht lange liegen bleiben und sich Rückstandslos auflösen. Alternativ könnt auch ihr natürlich auch zum Schießprügel greifen. Davon bekommt ihr immer wieder reichlich im Spiel serviert und unterschiedliche Waffentypen laden zum Abballern ein. So sind Pistolen ebenso dabei wie Maschinengewehre und umgebaute, schnell abfeuerbare Schrotgewehre und zum Werfen laden unterschiedliche Granatentypen ein, die dafür sorgen, dass ganz sicher kein Gegner mehr stehen bleibt.

  • Spy Hunter: Nowhere to Run
    Spy Hunter: Nowhere to Run
    Publisher
    Midway Games
    Developer
    Terminal Reality
    Release
    08.09.2006

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Spy Hunter: Nowhere to Run
Spy Hunter: Nowhere to Run im Gamezone-Test
Es gibt Serien, die haben ihren Zenit schon lange überschritten. Spy Hunter gehört definitiv dazu.
http://www.gamezone.de/Spy-Hunter-Nowhere-to-Run-Spiel-34519/Tests/Spy-Hunter-Nowhere-to-Run-im-Gamezone-Test-990908/
14.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/09/TV2006091214252100.jpg
tests