Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Spyro: A Hero's Tail im Gamezone-Test

    Im Vergleich zum etwas mageren Vorgänger haucht Spyro: A Heroes Tail der Serie neues Leben ein.

    Lila, frech und sehr gelenkig

    Nach einem eher mäßigen Debüt des kleinen Drachen auf den Next-Gen Konsolen vor zwei Jahren, stürzt Vivendi den mittlerweile weltweit bekannten Titelhelden ein weiteres Mal ins Abenteuer. Von den talentierten Leuten aus dem Hause Eurocom entwickelt, ist dieser Teil der Serie weitaus besser gelungen als sein Vorgänger und überzeugt mit altbekannten, aber durchaus spielenswertem Gameplay.

    Spyro: A Hero's Tail Spyro: A Hero's Tail Im Drachenland wird's zappenduster: Der hinterlistige rote Drache mit dem bezeichnenden Namen "Rot" hat überall magische Dunkelsteine verteilt, um somit der farbenfrohen Welt der Drachen auch den letzten Lichtstrahl zu rauben. Aus der einst blühenden und farbenfrohen Drachenheimat droht ein dunkles und lebensfeindliches Chaos zu werden. Natürlich kann da nur einer helfen: Spyro der heldenhafte kleine Drachewelpe. Da es diesmal ganz besonders gefährlich wird, hat er gleich noch vier seiner Freunde mitgebracht: Den Geparden Hunter, Pinguin Sergeant Byrd, Maulwurf Blink und natürlich die geschwätzige Libelle Sparx.

    Teamplay wird großgeschrieben

    Spyro: A Hero's Tail Spyro: A Hero's Tail Ihr ahnt es schon: Spyro wird diesmal nicht der einzige spielbare Charakter sein. Alle vier Freunde werden in speziell für sie gestalteten Leveln oder ausgiebigen Minigames zum Zug kommen und natürlich mit ganz besonderen Vor- und Nachteilen aufwarten können. Aber auch Spyro hat während seiner zweijährigen Pause dazugelernt und ein paar neue Aktionen auf Lager: Er taucht durchs Wasser, schwingt sich Wände hoch und spuckt mit seinem Atem nicht nur Feuer, sondern auch Eis, Wasser und elektrische Energie. Alle diese Angriffe lassen sich durch spezielle Power-Ups nochmals verstärken und somit wird aus einem Feuerstoß eine gefährliche Brandbombe und aus dem Eisatem ein tödlicher Eisblock. Das typische Spyro-Gameplay ist aber weiterhin erhalten geblieben: Ihr sammelt tonnenweise Edelsteine ein, rammt oder verkohlt die dümmlich dreinschauenden Gegner und müsst vor allem über so manchen Abgrund segeln. Der gute alte Professor ist natürlich auch wieder dabei und spendiert euch im Laufe des Spiels immer mehr Fähigkeiten, wodurch vorher unzugängliche Gebiete plötzlich verfügbar und Minigames freigeschaltet werden. Auch Händler Moneybags ist wieder mit von der Partie und versorgt euch gegen entsprechende Bezahlung mit allerlei hilfreichen Gegenständen und Upgrades. Die vier verschiedenen Elemente und diversen Bonusgegenstände müssen aber nicht nur zum Bekämpfen von Feinden benutzt werden, sondern sind oft auch Bestandteil kleinerer Puzzles. Auch verändern sich die Level durch das Zerstören von dunklen Edelsteinen und laden somit zum ausgiebigen Erforschen ein.

    Viel Abwechslung und übliches Gameplay

    Spyro: A Hero's Tail Spyro: A Hero's Tail Obwohl das Spiel zu keiner Zeit richtig schwer wird und damit besonders für jüngere Spieler und Einsteiger empfehlenswert ist, glänzt es mit einem sehr ordentlichen Spielumfang. Die vier Welten bieten ca. 10 Stunden spielbare Hüpf- und Rennkost und können währenddessen mit anständiger Abwechslung und spielerischer Vielfalt glänzen. Auch wenn ihr mit Spyro im Prinzip nichts anderes macht, als in allen anderen Teilen der Serie auch, so überzeugt das Spiel vor allem durch seine zahlreichen Minigames und die von den neuen Teammitgliedern geschaffene Abwechslung. Während Sergeant Byrds Auftritt schon im Vorgänger eher nur ein Minigame war, kann Neuzugang Blink mit völlig eigenständigen Levels überzeugen. Der kleine Maulwurf spielt und steuert sich komplett anders als Spyro und sorgt für willkommene Abwechslung. Die Minigames und Sublevel liegen fast immer in doppelter Ausführung vor, da ihr beim ersten Bestehen ein vermisstes Drachenei erhaltet und erst beim zweiten Durchlauf einen der heiß begehrten Energiekristalle. Alles in Allem ist das Gameplay frei von jeglicher Innovation, aber dennoch sehr gut spielbar und ohne jegliche Frustmomente. Dazu tragen die zahlreichen Checkpoints bei, welche selbst während der größeren und langwierigen Kämpfe gegen die Levelbosse vertreten sind und somit einen kleinen Patzer schnell vergessen machen. Auch wurde eine handliche Übersichtskarte von jedem Level samt dazugehöriger Aufgabenliste integriert - solltet ihr tatsächlich mal den Überblick verlieren, schafft diese Funktion schnell Klarheit.

    Lustige und serientypische Inszenierung

    Spyro: A Hero's Tail Spyro: A Hero's Tail Nicht nur der Titel des Spiels glänzt schon mit einer gehörigen Portion Wortwitz, auch in den zahlreichen Zwischensequenzen läuft Spyro diesmal zu absoluter Höchstform auf. Die Sprüche des frechen Drachen sorgen nicht selten für ein dickes Schmunzeln und machen aus dem eigentlich recht kindgerecht wirkenden Protagonisten einen Charakter für jede Altersgruppe. Aber auch die putzigen Animationen des lilafarbenen Drachen und seiner Helfershelfer werden alle Spieler überzeugen, so elegant ist der Feuerspucker seit langem nicht mehr durch die Luft gesegelt. Generell kann sich die gesamte Grafik des Spiels sehen lassen und übertrifft den technisch mangelhaft ausgefallenen Vorgänger um Längen. Ebenfalls lobenswert: Die gelungene Hintergrundmusik passt hervorragend zum Spiel und sorgt für freudiges Mitsummen vom Bildschirm. Trotzdem macht Spyro keine Quantensprünge in Sachen Technik, das Gebotene ist guter Durchschnitt, mehr nicht. Als störend kann man diesen Umstand aber nicht bezeichnen, die Grafik wird der Serie gerecht und was in Bezug auf die Texturqualität stellenweise versäumt wurde, machen die schönen Animationen locker wieder gut.

    Spyro: A Hero's Tail (GC)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    altbewährtes Gameplay
    neue spielbare Charaktere und viele Minigames
    gewaltfreie und liebevolle Inszenierung
    sehr fairer und einsteigerfreundlicher Schwierigkeitsgrad dank sehr vieler Checkpoints
    automatische Speicherung
    Sound ist stellenweise hervorragend
    frei von jeglicher Innovation
    technisch nur Durchschnitt
    im Vergleich mit anderen Genrevertretern etwas altbacken
  • Spyro: A Hero's Tail
    Spyro: A Hero's Tail
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    10.11.2004
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 12/2016 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990056
Spyro: A Hero's Tail
Spyro: A Hero's Tail im Gamezone-Test
Im Vergleich zum etwas mageren Vorgänger haucht Spyro: A Heroes Tail der Serie neues Leben ein.
http://www.gamezone.de/Spyro-A-Heros-Tail-Classic-34533/Tests/Spyro-A-Heros-Tail-im-Gamezone-Test-990056/
09.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/spyro_cube41.jpg
tests