Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Spyro - Season of Ice: Drachenpower - Leser-Test von Ceilan

    Spyro - Season of Ice: Drachenpower - Leser-Test von Ceilan Drachen sind riesig, gefährlich und grundsätzlich böse. So werden sie zumindest in sämtlichen Legenden und Märchen charakterisiert. Aber das ist natürlich völlig falsch. Denn manche Feuerspucker sind klein, freundlich und überaus hilfsbereit. Zu diesen Vorzeigeexemplaren gehört auch Spyro und dieser tapfere Held ist zurückgekehrt um nach drei Playstation-Abenteuern auch erstmals die Nintendofans zu erfreuen. Genauer gesagt die Game Boy Advance-Besitzer. Wie die anderen Spiele ist auch Spyro: Season of Ice ein waschechtes Jump&Run und genretypisch ist die Story eher unwichtig.
    Ein Rhynox namens Grendor arbeitet als Bibliothekar, wobei das offensichtlich nicht unbedingt sein Traumjob ist. Doch eines Tages findet er ein Zauberbuch, das versehentlich von Spyros Freundin Bianca zurückgelassen wurde, und er glaubt nun dass endlich seine große Stunde gekommen ist. Grendor möchte unbedingt sehr stark und intelligent werden, aber wie so oft geht alles schief. Der Trottel hält das Buch falsch herum und nachdem er den passenden Spruch vorgelesen hat muss er feststellen, dass das Ergebnis leider äußerst unbefriedigend ist. Grendor hat jetzt zwei Köpfe und dummerweise tun die auch noch beide weh. Das war natürlich nicht der Sinn der Sache und in dieser Situation kann ihm nur ein magisches Gegenmittel helfen. Um diesen Trank zu brauen benötigt man jedoch die Flügel von hundert Feen und solche „Zutaten“ sind selbst in einer Fantasywelt ziemlich selten. Doch Grendor ist ein fieser Bursche und mithilfe eines Zaubers friert er sämtliche Feen ein. Glücklicherweise wird Spyro alarmiert und der nette kleine Drache macht sich sofort auf den Weg um Grendors Pläne zu durchkreuzen und seine Freunde zu befreien. Sein Feueratem ist dabei natürlich besonders nützlich, aber das ist noch lange nicht alles.
    Spyro ist das ideale Spiel für alle Sammler, denn in jedem Level müssen unzählige Objekte gefunden werden. In den einzelnen Abschnitten sind jeweils sechs Feen versteckt und man muss verschiedene Aufgaben erfüllen um die kleinen Wesen zu befreien. Eine Elfe wird beispielweise gerettet wenn man sämtliche Gegner im Level vernichtet und eine andere kann fröhlich davonflattern wenn man mithilfe des Feueratems bestimmte Objekte zum Schmelzen bringt. Die restlichen Feen sind entweder „nur“ gut versteckt oder sie werden von unterschiedlichen Charakteren festgehalten. Spyro muss deshalb bestimmte Aufträge erledigen, die ihm von diesen Figuren erteilt werden. In den verschiedenen Welten sind insgesamt hundert Feen und außerdem auch noch Tausende von Edelsteinen versteckt und man muss also ständig die Augen offen halten und selbst die kleinsten Ecken durchsuchen. Manche Gebiete können erst betreten werden wenn man genug Feen oder Edelsteine gesammelt hat. Die Feinde sind teilweise recht gefährlich wenn man ihnen zum ersten mal begegnet, aber sobald man ihre Schwachstellen gefunden hat sind sie eigentlich nur noch Kanonenfutter. In den meisten Level kommt eine isometrische Perspektive zum Einsatz, was zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist. Denn in anderen Jump&Runs kann man sich schließlich entweder völlig frei im dreidimensionalen Raum bewegen, oder man rennt und springt von links nach rechts (oder seltener auch umgekehrt) durch bunte 2D-Levels. Ab und zu kann die Steuerung deshalb anfangs etwas problematisch sein, vor allem weil Spyro sich häufig nicht auf horizontalen oder vertikalen sondern auf diagonalen Bahnen bewegen muss. Aber daran gewöhnt man sich eigentlich recht schnell. Ein paar Probleme gibt es von Zeit zu Zeit wenn man Sprungeinlagen überstehen muss, denn bei dieser Perspektive kann man manchmal nicht erkennen ob die nächste Plattform nun höher oder niedriger hängt als die Stufe, auf der sich der Drache gerade befindet. Fehlversuche können Spyro das Leben kosten und in einem Jump&Run sind geschickte Sprünge nun mal besonders wichtig. Wenn man genauer hinschaut kann man das Ganze besser abschätzen, aber im Eifer des Gefechts landet Spyro öfter als geplant in einem Abgrund.
    Neben den isometrischen „Sammellevels“ gibt es auch noch zwei andere Varianten. In jeder Welt (es gibt insgesamt vier) kann man einen Abschnitte finden, der an ein Rennspiel erinnert. Der kleine Drache flitzt dann durch Levels mit der typischen Mode 7-Grafik und ähnlich wie in einem Shooter müssen Hindernisse überwunden und vor allem auch Gegner abgeschossen werden. Innerhalb einer bestimmten Zeit muss man den jeweiligen, riesigen Endboss besiegen und durch geschicktes Fliegen bzw. das Vernichten von Gegnern oder Objekten kann man wertvolle Sekunden dazugewinnen. Wenn man gegen ein Hindernis stößt werden dafür leider Sekunden abgezogen. Die Rekorde werden auf dem Modul gespeichert. Diese Levels sind eine gelungene Abwechslung zu den gewöhnlichen Jump&Run-Abenteuern und man kann sie durchaus mehrmals durchqueren ohne dass man sich langweilt. Im dritten Modus steuert man schließlich nicht Spyro sondern Sparx, seinen kleinen Libellenkumpel. Dieser Sidekick begleitet in durchs ganze Spiel und man kann anhand seiner Farbe erkennen, wie es gerade um den Gesundheitszustand des Helden bestellt ist. In dieser Variante ist er aber wie gesagt nicht nur eine nette Verzierung sondern der eigentliche Held. Spyro kann manche Gebiete nicht betreten und Sparx muss deshalb winzige Gänge durchqueren um auch noch die letzten Feen zu retten. In diesen Levels kommt die Vogelperspektive zum Einsatz und die Steuerung ist auch hier wieder etwas gewöhnungsbedürftig. Sparx muss verschiedene andere Insekten abschießen und Schlüssel einsammeln um so in neue Gebiete vordringen zu können. Am Ende lauert jeweils ein gigantischer Käfer und wenn man dieses Vieh besiegt wird eine weitere Fee freigelassen. Diese labyrinthartigen Abschnitte sind eine weitere nette Abwechslung.
    Die Grafik ist ganz klar eine der großen Stärken des Spiels. Die einzelnen Umgebungen sind sehr detailliert gestaltet und die Farben wirken lebendig und jederzeit passend. Die Hintergründe sind ziemlich abwechslungsreich und man kann überall hübsche Verzierungen wie etwa Flüsse oder grasende Schafe entdecken. Die Animationen der Gegner sind nicht ganz so überzeugend wie die Bewegungen des sympathischen Helden, aber sie sind trotzdem nicht wirklich schlecht. Etwas Abwechslung hätte in diesem Bereich nicht geschadet, aber dafür ist der Rest der Grafik eben sehr gut gelungen.
    Der Soundtrack ist nicht unbedingt außergewöhnlich toll, denn die Melodien werden recht häufig wiederholt, was auf die Dauer ziemlich langweilig wird. Es gibt (gerade im Handheld-Bereich) schlechtere Soundtracks, aber man verpasst nicht allzu viel wenn der Ton ausgeschaltet ist. Die Soundeffekte können immerhin als Warnung dienen wenn in er Nähe Gegner herumlaufen, aber ansonsten gibt es keine auffallenden Besonderheiten. Die Entwickler hätten sich etwas mehr Mühe geben können, aber bei solchen Spielen ist der Sound für mich persönlich sowieso das unwichtigste Element (was natürlich Geschmackssache ist).
    Die Steuerung ist wie bereits erwähnt zuerst nicht ganz einfach zu beherrschen, aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kann man sämtliche Bewegungen und Aktionen ohne große Probleme nutzen.
    Fazit: Spyro: Season of Ice ist ein niedliches Jump&Run mit hübscher Grafik, das aber keineswegs nur für Kinder geeignet ist. Im Gegenteil, denn jüngere Spieler oder Anfänger dürften in späteren Levels sogar teilweise nicht weiterkommen. Eins ist klar: Leute die nicht gerne in der Gegend herumlaufen um auch noch den letzten Edelstein zu finden werden mit Spyros neustem Abenteuer sicherlich nicht viel anfangen können. Jäger und Sammler haben dafür um so mehr Spaß und man wird schon eine ganze Weile suchen müssen, um alle Geheimnisse zu entdecken. Durch die beiden anderen Varianten wird das Spiel gleich noch deutlich interessanter und Jump&Run-Fans werden den Kauf wahrscheinlich nicht bereuen. Season of Ice ist zwar kein perfektes Spiel, aber unterhaltsam ist es auf jeden Fall. Gerade die treuen Anhänger aus den Playstation-Zeiten dürfen wohl auch diesmal zugreifen und Spyro ist wirklich ein sympathischer Held, der darüber hinaus in einer interessanten Welt lebt.
    (Drachen mochte ich außerdem schon immer :)).

    Negative Aspekte:
    etwas langweiliger Sound

    Positive Aspekte:
    hübsche, farbenfrohe Grafik

    Infos zur Spielzeit:
    Ceilan hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Spyro - Season of Ice

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Ceilan
    7.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Spyro - Season of Ice
    Spyro - Season of Ice
    Publisher
    Universal Interactive
    Developer
    Digital Eclipse
    Release
    21.11.2001

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Ratatouille Release: Ratatouille THQ , Heavy Iron Studios
    Cover Packshot von Polarium Advance Release: Polarium Advance Nintendo
    Cover Packshot von Rayman Raving Rabbids Release: Rayman Raving Rabbids Ubisoft
    Cover Packshot von Tom & Jerry Tales Release: Tom & Jerry Tales Warner Bros. Home Entertainment Group , Sensory Sweep
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
995572
Spyro - Season of Ice
Spyro - Season of Ice: Drachenpower - Leser-Test von Ceilan
http://www.gamezone.de/Spyro-Season-of-Ice-Classic-34536/Lesertests/Spyro-Season-of-Ice-Drachenpower-Leser-Test-von-Ceilan-995572/
02.04.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/Spyro_12.jpg
lesertests