Square Enix äußert sich über realistische Grafik. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Julien Merceron, der Worldwide Technology Director bei Square Enix, hat sich zur fortschreitenden Technologie geäußert und ist auf die dazugehörigen Probleme eingegangen, da fotorealistische Charaktere zu Uncanny Valley führen können. "Sich nur auf die Grafik zu verlassen, wäre ein großer Fehler. Man hat auf einmal supertolle Grafik, die Charaktere sehen wirklich gut aus und am Ende gelangt man ins Uncanny Valley, hat aber keine Animationen von gleichwertiger Qualität," so Julien Merceron.
Uncanny Valley beschreibt den Umstand, dass Menschen künstlich erstellte Figuren nur bis zu einem bestimmen Darstellungsgrad als realistisch ansehen. Schauen also Charaktere in Videogames echten Menschen zu ähnlich, kann das als negativ empfunden. "Als Uncanny Valley (engl. "unheimliches Tal") bezeichnet man allgemein einen empirisch messbaren, paradox erscheinenden Effekt in der Akzeptanz von dargebotenen künstlichen Figuren auf die Zuschauer," heißt es auf Wikipedia. Julien Merceron sieht unter anderem ein Problem bei den Gesichtsanimationen, die mit dem gesteigerten Grafikniveau mithalten müssen. Mit steigender Renderqualität entstehen demnach neue Probleme.
Und deswegen ist der gute Mann der Ansicht, dass man sich auf das Gameplay konzentrieren sollte: "Das Gameplay muss einen ins Spiel hineinziehen, die Umgebung muss immersiv sein und die Charaktere müssen voller Emotionen sein, damit man völlig in dieses Erlebnis eintauchen kann. Aus diesem Grund sorgen wir für eine gesunde Balance dieser Dinge, damit wir am Ende etwas haben, das im Einklang mit allem anderen steht und gut funktioniert." Den Artikel findet ihr bei GamesIndustry.







Geile Grafik aber unterirdisches Gameplay