Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Star Ocean: Till the End of Time - Traumhafte Space Opera - Leser-Test von Tengaar

    Star Ocean: Till the End of Time - Traumhafte Space Opera - Leser-Test von Tengaar Unsere Geschichte spielt etwa 400 Jahre nach den Geschehnissen des PSX Vorgängers. Fayt Leingod macht mit seinen Eltern und seiner besten Freundin Sophia Urlaub auf Hyda IV, doch die Urlaubsidylle währt nicht lange. Als der begnadete Videospielfan Fayt seiner Freundin den neuest Kampfsimulator etwas näher bringen möchte, wird der Planet plötzlich angegriffen. Hilflos verfolgen alle Urlauber die Zerstörung ihres Paradieses. Sofort ordnen die Sicherheitsleute die Evakuierung aller Besucher Hyda IVs an. Im Schutzbunker angekommen, findet Fayt seine Eltern in den armen pangalaktischer Soldaten. Sofort war klar, wer hinter den Anschlägen steckt. Eine Rettung seiner Erzeuger ist so gut wie unmöglich, da Fayt keine Chance im direkten Kampf hätte. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Eltern zurückzulassen, immer mit der Frage im Hinterkopf, warum gerade seine Eltern geschnappt wurden...
    Die Stimmung im Schutzbunker ist gedrückt. Niemand weiss, wie es weitergehen soll. Dann die rettende Nachricht. Ein Transportschiff soll alle Urlauber von Hyda IV in Sicherheit bringen. Ohne Eltern betreten Fayt und Sophia das unbekannte Schiff, dass sich kurz darauf ebenfalls im Kreuzfeuer der pangalaktischen Föderation befindet. Jetzt sind die Rettungskapseln der letzte Ausweg. Das hat zur Folge, dass sich nun auch der Weg von Fayt und Sophia trennt, da es sich um ein-Man Kapseln handelt.
    In letzter Sekunde schaffen die beiden die Flucht vom Schiff, dass in tausend Einzelteile zerspringt. Wohin wird die Kapsel unseren Helden bringen? Was wird aus Sophia? Wie geht es Fayts Eltern? Und warum wurde der Planet angegriffen? Diese und andere Fragen sollten sich im Laufe einer unglaublichen Reise aufklären...

    Nach Jahren der Abstinenz findet nun endlich der dritte Teil der Star Ocean Serie den Weg in die heimischen PAL Gefilde. Die Serie entspringt übrigens im Gegensatz zu Final Fantasy der Feder von Enix. Wie auch in den ersten beiden Teilen, bedient man sich hier der unverbrauchten Science Fiction Thematik. Die Entwickler verstehen es, ein ganzes Universum mit verschiedenen Planeten und Rassen in eine großartige Spielreihe zu stecken.
    Nachdem ihr den oben erläuterten und leider recht langatmigen Prolog hinter euch gebracht habt, findet ihr euch auch direkt auf eben so einem Planeten wieder. Fayt ist quasi gestrandet. Das besondere hierbei ist die Tatsache, dass die verschiedenen Welten in Star Ocean - Till the End of Time, unterschiedlich weiterentwickelt sind. Im genialen Intro seht ihr z. B das New York der Zukunft mit Raumschiffen und fliegenden Stadtteilen. Das alles erinnert stark an "das 5. Element". Der Planet, auf dem Fayt notlandet ist jedoch auf dem Stand des Mittelalters. So entsteht ein krasser Kontrast zum Prolog. Etwa 90% der Handlung spielt dann schliesslich auf einem zweiten mittelalterlichen Planeten. So vergisst man schnell, dass Star Ocean eigentlich in einer fernen Zukunft angesiedelt ist.
    Das Kernfeature eines guten Rollenspiels ist natürlich das Kampfsystem und auch hier geht SquareEnix neue Wege. Ihr steuer eure maximal 3 Köpfige Truppe in Echtzeit durch ein gesondertes Kampfareal. Somit sagt sich SquareEnix von den rundenbasierenden Kämpfen, wie sie in Final Fantasy zu finden sind, komplett ab. Um das ein wenig zu verdeutlichen, seht ihr nachfolgend, wie ihr eure Truppe im Kampfgeschehen steuert. Mit dem linken Stick bewegt ihr euren Helden, X und O sind für starke bzw. schwache Angriffe, wobei ihr durch Gedrückhalten gerade genannter einen zugeordneten Skill ausführt. Per Schultertasten wechselt ihr den Cahrakter und Dreieck öffnet das Menü. Die Steuerung der beiden anderen Charaktere übernimmt der Computer, dem ihr natürlich diverse Befehle und Kampfstile geben könnt.
    Das alles erinnert schon stark an ein Action-Adventure im Stile von Secret of Mana oder Zelda. Nur der Bildschirmwechsel bei Feindkontakt ist typisch Rollenspiel. Übrigens sind eure Gegner immer zu sehen, was euch nervige Random Encounters (Zufallsbegenungen) erspart.
    Wegen einer Organisation der Erde, die es verbietet, futuristische Waffen auf unentwickelten Planeten zu benutzen, seit ihr zwangsweise an Schwert und Schlagwaffen gebunden. Das passt aber deutlich besser, als Laser im Mittelalter.
    Ebenfalls unüblich ist die Tatsache, dass ihr nicht auf einer Oberwelt von Stadt zu Stadt laufen müsst. Die ganze Welt ist zusammenhängend. Die Gebiete zwischen den Städten und Dungeons erinnern Stark an die Hylianische Steppe von Ocarina of Time. So könnt ihr eigentlich immer überall hin und wieder zurück um z. B eure Helden aufzeleveln. Das werdet ihr später sowieso des öfteren tun müssen, da der Schwierigkeitsgrad ab der hälfte des Spiels recht knackig wird, ohne aber unfair zu werden.
    Genretypisch kauft ihr in vielen Städten Waffen und Rüstungen sowie Heilgegenstände für eure Party ein und plaudert mit den ansässigen Bewohnern, um die neuesten Gerüchte in Erfahrung zu bringen.
    Technisch zeigt sich der jüngste Sprössling aus der Edelschmiede von SquareEnix recht solide, verzichtet aber größtenteils auf Bombastsequenzen und Übergrafik ala Final Fantasy. Das ist aber alles andere als schlimm, denn dafür lauscht ihr fast durchgehender Spitzenmäßiger englischen Sprachausgabe. Diese in Verbindung mit den sehr sympatischen Charakteren, lässt eine Idenifizierung mit den Helden recht schnell zu. Alle Protagonisten haben ihren eigenen Charakter. Cliff der coole Frauenheld, Fayt der etwas ängstliche und misstrauische Teen oder z. B Nel die starke Kriegerin in der Gruppe. Sowieso zeigt sich hier wieder der Überwiegende Enix Anteil. Irgendwie haben die Spiele immer dieses gewisse etwas, dass man nur schwer beschreiben kann. Die Spiele von Enix verzichtete schon so oft auf die neueste Technik und glänzte dafür mit Umfang und Features. So auch in Star Ocean. Wie in den Vorgängern, könnt ihr nach einmaligem Durchspielen viele Bonusdungeons durchforsten. Auch besteht wieder die Möglichkeit, Gegenstände zu erstellen und sogar patentieren zu lassen. Hier hat ich aber leider mein eigentlich recht gutes Schulenglisch verlassen und ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich noch nicht vollständig hinter das unglaublich umfangreiche Erfinderfeature gestiegen bin. Ein weiterer wohl gemerkt brandneuer Motivationsfaktor ist das freilegen der Karten. Wenn ihr z. B einen Dungeon durchforstet, läuft unten am Bildschirmrand eine Prozentanzeige mit, die euch prozentual angibt, wieviel ihr vom Dungeon schon erkundet habt. Gelingt es euch 100% freizulegen, werdet ihr mit nützlichem Kram belohnt. Da ihr von Anfang an noch nicht überall hinkommt, werdet ihr auch später immer wieder zu bereits besuchten Orten zurückkehren, um auch hier die Karten komplett freizulegen.
    Das beste Extrafeature des Spiels sind meiner Meinung nach aber die unzähligen Battletrophies. Wenn ihr einen Kampf z. B in einer bestimmten Zeit beendet oder einen besonders spektakulären Combo vollführt, werdet ihr mit so einer Trophäe belohnt, die mit der Zeit neue Kostüme für die Helden freisschalten. Man sieht also, dass man abseits der sowieso schon langen Hauptstory sehr sehr viel zu tun hat...

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1001514
Star Ocean: Till the End of Time
Star Ocean: Till the End of Time - Traumhafte Space Opera - Leser-Test von Tengaar
http://www.gamezone.de/Star-Ocean-Till-the-End-of-Time-Spiel-34770/Lesertests/Star-Ocean-Till-the-End-of-Time-Traumhafte-Space-Opera-Leser-Test-von-Tengaar-1001514/
15.02.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/05/starocean7.jpg
lesertests