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  • Star Trek: Legacy im Gamezone-Test

    Für Trekker auf jeden Fall ein Pflichtprogramm, werden auch Einsteiger Gefallen an der erfolgreichen Sternen-Serie finden.

    Nach Star Trek: Encounters und Star Trek: Tactical Assault nähert sich die Serie dem potentiellen Höhepunkt. Schon im Vorfeld wurde Star Trek: Legacy als das vermeintlich beste Spiel des Trios gehandelt. In der Tat können sich Trekker auf eine gute Umsetzung ihrer Lieblings Sci-Fi-Serie freuen, doch können auch andere Gamer etwas mit dem Titel anfangen?

    Vulkanier auf Abwegen

    Star Trek: Legacy Star Trek: Legacy Normalerweise sind die Vulkanier die Stimme der Vernunft, doch es gibt immer jemanden, der aus der Reihe tanzt. Diesmal ist es die etwas durchgeknallte und machthungrige T'Uerell, die kurzerhand den ganzen Alpha-Quadranten unterjochen will. Die Story von Star Trek: Legacy erstreckt sich über drei ausgedehnte Zeitabschnitte. Zuerst schlüpft ihr in die Rolle von Captain Archer und seiner Enterprise NX01. Später geht es mit dem legendären James T. Kirk weiter, bis ihr schließlich mit Picard zum großen Finale antreten. Im Gegensatz zu Star Trek: Encounters wird die Geschichte über die Generationen hinweg weiter erzählt und fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Zwar ist die ganze Handlung nicht übermäßig spannend und für echte Star Trek-Fans tut sich sogar die eine oder andere Logik-Lücke auf, doch es reicht, um bis zum Schluss am Ball zu bleiben. Man will einfach wissen, wie die verrückte Vulkanierin endlich zur Strecke gebracht wird. Schließlich wurde die Handlung auch noch von den bekannten Star Trek-Autoren D.C. Fontana und Derek Chester verfasst.

    Erzählt wird die Story in etwas unscheinbaren Ingame-Sequenzen, in denen teils recht viel schwadroniert wird. Leider werdet ihr einen Archer oder Kirk nie zu Gesicht bekommen, da ihr lediglich die Schiffe seht, während Picard beispielsweise seine Monologe führt. Das kostet Atmosphäre. Neben den drei erwähnten Captains werdet ihr aber auch auf bekannte Charaktere wie Janeway oder Sisko treffen, die jedoch keine eigenen Aufträge bekommen haben. Auch die vermutlich bekannteste Raumstation Deep Space Nine hat ihren Auftritt. Allerdings hat man manchmal das Gefühl, dass das Auftauchen bekannter Helden, Raumschiffe und Stationen auf Teufel komm raus ins Spiel integriert werden mussten. Hauptsache man hat alles reingepackt, was oft viel zu gezwungen daherkommt.

    Wähle dein Schiff

    In Star Trek Legacy habt ihr den Befehl über bis zu vier Raumschiffe. Bis auf das Schiff des Hauptcharakters, müssen die drei weiteren Kreuzer von so genannten Befehlspunkten erworben werden. Diese bekommt ihr nach abgeschlossenen Missionen. Je mehr Nebenziele ihr erreicht, desto mehr Punkte fließen dabei auf euer Konto. Für jede Ära stehen dabei die passenden Schiffe zur Verfügung: Über die antike NX01-Klasse über die Excelsior-Klasse bis hin zu Picards Galaxy- und Sovereign-Schiffen stehen alle möglichen Raumgleiter zur Verfügung, die jemals in den Filmen und Serien zu bewundern waren. Wer also schon immer mal mit der Defiant Borg auseinander nehmen wollte, ist hier genau richtig. Viele Schiffe werden dem Fan bekannt vorkommen, doch auch einige Neuerfindungen der Entwickler haben es in das Spiel geschafft, wobei sie recht gut zu den bestehenden Schiffen passen und keinen Stilbruch darstellen.

    Es ist bei einigen Missionen sogar überaus wichtig, welche Pötte ihr in eure kleine Flotte aufnehmt. Wollt ihr ein mit Waffen voll gepacktes und langsames Kriegsschiff oder ein eher kleines und wendiges Schiff. Es entscheidet die Mission, doch grundsätzlich sollte die goldene Mitte die Richtige Wahl sein. Gegen vier Sovereign-Schiffen hat eigentlich niemand etwas entgegenzusetzen. Allerdings könnt ihr euere Flotte nicht von Mission zu Mission ändern, da ihr erstens nie genug Befehlspunkte verdient und zweitens ein Schiff immer nur stark unter Wert verkauft werden kann.

    Abwechslungsreiche Missionen

    Star Trek: Legacy Star Trek: Legacy Das Glanzstück von Star Trek: Legacy ist das gut gelungene Missionsdesign. Die Aufträge sind stets sehr abwechslungsreich, zudem treten während des Einsatzes immer mal wieder unvorhersehbare Ereignisse auf. Mal müssen medizinische Schiffe, die einige Planeten heilen, beschützt werden, dann soll der Feind mit einem getarnten Bird of Prey ausspioniert oder Deep Space Nine vor einer Borg-Armada beschützt werden. Dabei können die Missionen schon mal bis zu 40 Minuten dauern. Das Ärgerliche dabei ist allerdings, dass keine Checkpoints innerhalb der Einsätze auftauchen. Gibt beispielsweise der Schutzbefohlene im letzten Moment den Löffel ab, muss der Auftrag komplett neu gespielt werden. Anfänger müssen sich aber keine Sorgen machen, denn bis auf 1-2 Ausnahmen ist die Kampagne zumindest auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad recht einfach. Ein vernünftiges Checkpoint-System hätte aber dennoch nicht geschadet. Bis die letzte Schlacht geschlagen ist, dauert es trotzdem nicht sonderlich lange. Nach etwa acht Stunden dürfte der Spaß vorbei sein. Wer allerdings alle Nebenaufgaben erfüllen will, dürfte etwa 2-3 Stunden länger an der Kampagne sitzen.

    Neben der Storykampagne, in der ihr nur in der Rolle der Sternenflotte auftretet, könnt ihr im Gefechts-Modus auch mit den Borg, den Romulanern und den Klingonen in den Krieg gegen CPU-Gegner ziehen. Hier könnt ihr allerlei Einstellungen zur Gegnerstärke, Flottengröße, Spieleranzahl oder Ära machen. Der Online-Modus funktioniert ähnlich, nur dass ihr diesmal gegen menschliche Gegner antretet. Entweder ihr bestreitet simple Deathmatches oder Koop-Spiele, in denen ihr mit Verbündeten ein feindliche Welle nach der anderen abwehren müsst. Kurzfristig Spaß macht das Ganze schon, doch Potential den Online-Modus auf längere Zeit zu nutzen, ist eher nicht vorhanden.

    Steuerung & KI auf halber Energie

    Star Trek: Legacy Star Trek: Legacy Das Missionsdesign ist prächtig, doch ein netter Auftrag kann wegen einer dummen KI schon mal nervig werden. Wie ihr wisst, habt ihr bis zu vier Schiffe unter eurer Kontrollen. Meist werdet ihr alle Raumgleiter zu eine Gruppe zusammen fassen und das Hauptschiff direkt steuern. Mit den WASD-Tasten verändert ihr die Flugrichtung, während ihr mit der Maus um das Schiff schwenkt und Feinde erfasst. Das Mausrad wird des weiteren dazu benutzt, die Geschwindigkeit zu regeln. Ihr könnt im 3D-Raum zwar auch bis zu einem gewissen Punkt auf- und absteigen, doch irgendwann werdet ihr gegen eine unsichtbare Barriere knallen. Auch die Missionskarte ist stark begrenzt, weswegen ihr euch in den Weiten des Weltalls nicht verfahren dürftet.

    Star Trek: Legacy Star Trek: Legacy Grundsätzlich agiert eure Flotte recht autonom und nimmt Feinde von sich aus unter Beschuss. Hab ihr allerdings alle Schiffe angewählt, nehmen sie euer derzeit anvisiertes Ziel unter Feuer. Auf einer Taktik-Karte, die das Geschehen von Oben zeigt, könnt ihr eueren Schiffen bequem das nächste Flugziel geben und mit Warp schnell von einem Punkt zum anderen springen. Leider reagieren die Schiffe nur verzögert auf euere Befehle. Oft wird aus unbekannten Gründen der Warp unterbrochen, was in sowieso schon hektischen und kniffligen Missionen überaus nervig ist. Manchmal kommt es sogar vor, dass euere Flotte die Befehle komplett vergisst und sich mehr oder weniger selbstständig macht. Dies führt dazu, dass ihr am Ende selbst in das jeweilige Schiff springen müsst. Ein weiteres Manko ist die Tatsache, dass die einzelnen Crews ihr Raumschiffe nie von alleine reparieren wollen. Ihr müsst während der Schlachten ständig von Schiff zu Schiff schalten und die jeweiligen Befehle geben. Das Ganze artet dabei in einer unglaublichen Hektik aus. Erwähnt sei noch, dass gerade die Reparatur der Armada bei der PC-Version etwas unkomfortabeler ausfällt, als noch auf der Xbox 360.

    Ein wenig zu kompliziert ist die Steuerung schon ausgefallen. So müsst ihr, wenn ihr zum Beispiel die linke Maustaste gedrückt haltet, schnell in einem Kreismenü das Symbol für Transport finden, um ein Team auf eine Station zu beamen. Im Eifer des Gefecht kostet dies unnötig Zeit. Mit etwas Übung und nach 3-4 Missionen dürftet ihr die Steuerung trotz ihrer komplexen Aufmachung gut beherrschen, zumal die Raumkämpfe eher träge und behäbig ablaufen und gute Reflexe nicht nötig sind. Aber die Raumschiffe in Star Trek waren bekanntlich noch nie wendige Raumjäger.

  • Star Trek: Legacy
    Star Trek: Legacy
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Mad Doc Software
    Release
    21.12.2006

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Star Trek: Legacy
Star Trek: Legacy im Gamezone-Test
Für Trekker auf jeden Fall ein Pflichtprogramm, werden auch Einsteiger Gefallen an der erfolgreichen Sternen-Serie finden.
http://www.gamezone.de/Star-Trek-Legacy-Spiel-34883/Tests/Star-Trek-Legacy-im-Gamezone-Test-991128/
03.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/01/lepc_01B.jpg
tests